Wieder
wird in die zerstörte Kabine der Modern Erasers geschaltet,
doch dieses Mal ist Iokepa nicht allein. Seine Freundin Bella
Venera ist zurück gekehrt und steht neben ihm –
scheinbar hat sie keine andere Kabine für das Trio
organisieren können und so hat sich das Liebespaar den
Umständen gefügt. Jedenfalls sind sie bereits im
Ringoutfit startklar für das Match, nur Bella hebt einen
ihrer Boots auf eine wieder aufgestellte Bank und schnürt
sich den Stiefel ein wenig zu hastig und streng, als dass man
ihre Handlung als „entspannt“ betiteln könnte.
Bella
Venera: „Und er ist einfach hier, mir nichts dir nichts,
reinspaziert, oder wie?“
Iokepa
nickt, während er mit den Armgelenken kreist.
Iokepa:
„Klar, du warst gerade weg und dann stand er dort. Und
meinte halt, dass ihr mir nicht guttun würdet und dass ich
stattdessen für mein Ideal des fairen Wettkampfs einstehen
sollte…“
Bella
Venera: „Tzzz.“
Sie
wechselt die Füße und greift nach den noch nicht
gebundenen Schnürsenkeln des anderen Schuhs. Dann schaut sie
Iokepa in die Augen.
Bella
Venera: „Dieses Arschloch. Fairer Wettkampf? Was macht er
denn?! Kommt hierher und versucht dich zu manipulieren, dieses
verdammt zwielichtige Aas!“
Sie
schaut auf die Stelle ihres Kampfanzugs, wo MDs Blut für
eine Weile klebte. Heute soll es wieder mit seinem rot getränkt
werden.
Iokepa:
„Habe ich ihm auch gesagt! Und gleich im Ring wird er
sehen, dass er mit solchen Tricks vielleicht vor zehn, fünfzehn
Jahren Erfolg hatte, aber nicht in diesem Jahrzehnt – und
nicht gegen uns!“
Jetzt
ist Bella diejenige, die nickt und sich anschließend wieder
ihrem Stiefel widmet.
Bella
Venera: „Hat scheinbar noch nicht genug Prügel
einstecken müssen, aber na warte… dem werde ich
gleich vollends die Lichter ausknipsen! Wir haben in der GTCW
schon so manches Arschloch besiegt. Vor allem du bist über
fast alle Hürden gesprungen sind – da machen dir die
Worte dieses Hundes doch nichts mehr aus… Ich hoffe, genau
das hast du ihm auch klar gemacht!?“
Iokepa:
„Mmmh!“
Das
Geräusch ihres Freundes hat zwar den Klang einer Bejahung,
dennoch schwingt auch ein wenig Unbehagen mit. Schließlich
sind es nicht seine Worte, sondern die des verrückten Hundes
gewesen, die diesen Punkt aufgriffen...
„Du
hast das hervorragend gemacht, Iokepa! Der Night Fighter hat
versucht uns auseinanderzutreiben – so wie es seinem
Charakter entspricht. Doch du hast Stand gehalten und bist nicht
in seine Falle getappt!“
Die
Blicke des Liebespaares wandern zur Tür, wo Ben Slate steht
und dem Hawaiianer aufmunternd zu lächelt. Dieser aber
erwidert das Lächeln nicht, sondern schaut mit versteinerter
Miene zu Ben Slate. Auch Bella lässt die Schnürsenkel
Schnürsenkel sein und stellt sich sofort Ben Slate entgegen.
Bella
Venera: „Der Herr ist also auch endlich soweit hier
aufzukreuzen? Wo warst du, als wir dich gebraucht haben? Oder hat
dich das schlechte Gewissen geplagt?!“
Während
der vorwurfsvolle Blick der Venera auf Slate liegt, nähert
sich auch Iokepa, der auf die verwüstete Kabine zeigt.
Iokepa:
„Sieh dir an, was Titan und Tha Bomb hier angerichtet
haben. Sie haben noch eine offene Rechnung mit uns…
Dasselbe wollten sie vermutlich schon vor zwei Wochen mitteilen!
Und warum?! Sag es uns, Ben! Es steht zu viel auf dem Spiel, als
dass wir weitere Überraschungen gebrauchen könnten.“
Ben
schaut sich für einen Moment in der Kabine um und blickt
dann wieder zurück zu seinen Partnern Iokepa und Bella.
Ben
Slate: „Ja, ihr habt Recht. Sie waren hier, da ich T’n‘B
vor vier Wochen angeheuert habe, um Zerbeus vor unserem Match
auszuschalten, damit wir Mad Dog eine Lehrstunde erteilen
konnten. Aber nicht nur das. Mit seinem Blut wurde der Beginn der
Modern Erasers besiegelt! Der Beginn einer neuen Ära –
und das Ende einer alten. Es sind diese epischen Zeichen, die im
Gedächtnis haften bleiben und später einmal in den
Geschichtsbüchern auftauchen werden.“
Wütend
ballt Iokepa die Faust und dreht sich weg. Bella fletscht die
Zähne. Ihre Vermutung wurde bestätigt…
Enttäuschung und Wut kann Slate aus den Reaktionen seiner
Partner lesen. Vorsichtig macht er einen Schritt auf diese zu.
Ben
Slate: „Ich weiß, dass ich uns damit der Chance
beraubt habe, die drei Stars in einem Match zu besiegen…
ABER seht, was passiert ist: Mad Dog hat sein wahres Gesicht
gezeigt – sein Bündnis mit Zerbeus ist schon wieder
passé. Und für uns werden weitere Chancen kommen.
Heute ist solch ein Moment. Gegen Stella Nova und Mad Dog. Und
nach unserem Sieg gegen die beiden großen Namen, werden
noch mehr Türen aufgehen! Die Strategie funktioniert.“
Noch
immer hat Iokepa Ben den Rücken zugewandt, während
Bella den Kopf schüttelt.
Bella
Venera: „Das tut sie nicht! Denn erstens hat es dem Night
Fighter in die Karten gespielt. Es war ein gefundenes Fressen für
ihn, dass T’n’B alles zerstört haben. Und
zweitens hat uns die Sache unnötig vom Match abgelenkt.“
Bella
funkelt Ben wütend an. Der Analytiker hebt entschuldigend
die Arme, doch er kommt nicht dazu, sich zu verteidigen. Es sind
die Worte Iokepas, die durch den Raum geifern.
Iokepa:
„Ein Match, das für uns… das für mich von
immenser Bedeutung ist! Bisher stehen wir mit leeren Händen
da. Wir haben keinen Erfolg vorzuweisen… nur angebliche
Zeichen.“
Er
kickt das Holzbrett weg, das er eben in der Hand hielt und
welches seine Fingerabdrücke aufweist.
Ben
Slate: „Ja, es ist doof, dass unsere Kabine zerstört
wurde!“
Ben
fährt sich kurz durch seine Bartstoppeln, scheint seine
folgenden Worte genau zu bedenken.
Ben
Slate: „Aber auch an Titan und Tha Bomb werden wir uns noch
rächen können. Sie sind ein namhaftes Team, jedoch
längst über ihren Zenit. Nicht die Zukunft der GFCW wie
wir. Du wolltest doch Chancen, Iokepa. Ich biete sie dir –
heute Stella Nova und Mad Dog, dann Titan und Tha Bomb.
Vielleicht gar um die Tag-Team Championships.“
Iokepa
bleibt versteinert stehen, er dreht sich nicht um, sondern zeigt
Slate weiterhin nur seinen Rücken. Ben blickt also zu Bella,
deren Laune ebenfalls noch im Keller hockt.
Bella
Venera: „Das hätten wir schon gegen Zerbeus haben
können!“
Ben
nickt, während er in seinem Notizbuch blättert.
Ben
Slate: „Da fällt mir ein: In meinem Geheimraum wurde
in den Aufzeichnungen über Mad Dog eine Seite rausgerissen.
Wer von euch beiden war das?“
Kurz
herrscht eine unangenehme Stille und aus Bellas Blick weicht die
Wut ob dieses Gegenvorwurfs. Iokepa hingegen schaut nur zu seiner
Freundin, die seinen Blick nicht erwidert.
Ben
Slate lächelt plötzlich.
Ben
Slate: „Na ja… wegen dieser Informationen habt ihr
Mad Dogs Verhalten immerhin genau richtig analysiert. Es mag
ärgerlich sein, dass die Töle hierherkommen konnte, um
ihre Giftpfeile zu schießen. Doch es zeigt, genau wie ihr
erkannt habt, ihre Angst vor der Niederlage. Es zeigt, dass Mad
Dog weiß, dass wir besser sind.“
Nun
schlägt er mit der rechten Faust in seine linke Hand, um
seinen Worten Nachdruck zu verleihen. Durch das Klatschen dreht
Iokepa gar leicht seinen Kopf zu ihm.
Ben
Slate: „Und das sind wir, das seid ihr! Wahllos
irgendwelche Siege zu sammeln, ist keine Strategie, die jemanden
in der GFCW jemals weitergebracht hätte. Dass jeder Sieg
zählt, mag ein besseres System sein… Ein System, das
wir uns für die Zukunft wünschen. Aber es ist noch
keine Realität. Momentan bekommen Altstars Titelchancen,
ohne jemals in den Shows Siege gesammelt zu haben. Zerbeus,
Stella Nova. Teams müssen einfach Titel stehlen, um ein
Match darum zu erhalten – siehe TnB. Besiegt man einen
Champion, ist man nicht der neue, sondern ist auf die
Freundlichkeit des Titelhalters angewiesen, eine weitere Chance
zu erhalten, weil sich irgendwer dazwischen mogelt – schaut
euch das IC Match an. Und selbst der höchste Champion der
Liga spielt Mindgames, anstatt sich beim Kampf um den Nummer Eins
Herausforderer zurück zu halten…“
Nun
macht er einen weiteren Schritt auf Bella Venera und Iokepa zu.
Ben
Slate: „Heute ist New Level – Großereignis. Wir
stehen kurz vor der Tour durch Südeuropa. Die ganze Welt
schaut zu. Heute gilt es! Heute ist der Tag, an dem unser Sieg
die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient! Also hören wir
auf, uns gegenseitig Vorwürfe zu machen, sondern gehen da
raus, und bringen diese zwei Sternchen zu Fall!“
Während
seines Monologs deutet Slate erst auf den heutigen Grund und
Boden, wonach sein Fingerzeig auf die Tür ging, in Richtung
Squared Circle.
Bellas
und Iokepas Blicke treffen sich kurz. Sie nickt ihm zu. Er nickt
ihr zu.
Dann
dreht er sich endlich um.
Iokepa:
„Ja! Heute ist New Level! Heute ist der Tag für die
neue Realität der GFCW. Für ein System, in dem Siege
etwas bedeuten und diejenigen Titelchancen bekommen, die sie
wirklich verdient haben. Keine Mindgames, keine Spielchen –
Wir messen uns mit ihnen. Fair and square! So, dass das bessere
Team gewinnt!“
Der
Surfer streckt seine Hand in die Mitte und sogleich ist es Bella,
die ihre Hand auf die ihres Partners legt.
Bella
Venera: „Fair und square!“
Mit
erwartungsvollen Blicken schauen die beiden zu Ben Slate. Dieser
schaut sie vorfreudig an und legt dann auch seine Hand auf die
seiner Verbündeten.
Ben
Slate: „So, dass das bessere Team gewinnt!“
Es
wird Ringside geschaltet und wir sehen Laura, wie sie mit einem
Lächeln im Squared Circle steht und nun das 3 on 2
Handicapmatch ankündigen möchte.
Die
neue Gruppierung aus Ben Slate, Iokepa und Bella Venera, die sich
zuvor im Backstage noch einmal eingeschworen hat, zieht gemeinsam
in den Ring ein. Der Titantron mit dem Modern Erasers Banner
geschmückt und der Entrance Theme passend für das
Stable. Vorneweg läuft Ben Slate in seiner schwarzen
Anzugshose und den Lederstiefeln. Für den Kampf hat er
bereits seinen Seidenmantel und den Rollkragenpullover im Spind
gelassen. Hinter ihm läuft das Liebespaar aus Iokepa und
Bella Venera Hand in Hand und beide scheinen sich gegenseitig in
Stimmung für das Match zu bringen. Oder ist es noch das
Geständnis von Ben Slate, das sie beschäftigt? Iokepa
trägt seine gewohnte Kleidung, die sein Surfer-Image gut
betont und Bella Venera erscheint im selben Outfit wie aus der
letzten Show, mit dem roten Mantel, den goldenen Akzenten in
ihrer Kleidung und der Maske über dem Gesicht.
Die
Fans sind mehr als nur negativ gegenüber den Dreien
gestimmt, laute Buhrufe schallen durch die Halle, doch das Stable
lässt sich davon auf dem Weg Richtung Ringgeviert nicht
beirren. Slate geht mit rausgestreckter Brust, selbstbewusst über
die Treppe in den Ring, während Iokepa seiner Dame die Seile
offenhält, damit sie entspannt dazwischen passt. Im Ring
angekommen, gucken sich die drei gemeinsam an und besetzen dann
jeweils einen Turnbuckle, um gleichzeitig die Arme
emporzustrecken. Eine weitere Welle der Buhrufe ertränken
sie und so begeben sie sich gemeinsam in Kampfstellung, bereit
auf das Eintreffen ihrer Kontrahenten.
Wrestling
ist schnelllebig.
Helden
von Heute sind die Bösen von morgen oder umgekehrt. Und das
mitunter ohne, dass sich charakterlich etwas ändern muss, es
reicht, wenn sich die Umstände ändern. Kaum jemand
verkörpert dies im Moment im GFCW Roster so sehr wie der
Leitstern des Professional Wrestlings, WFWs amtierende
Titelträgerin und Rekordtitelträgerin Stella Nova. Als
sie sich bei der Anniversary Show in das World Title Match
hineinredete, da waren ihr die Buhrufe sicher. Ein Debüt ums
große Gold und das bei der Anniversary Show? Das hatte
Wellen geschlagen und wurde in den sozialen Medien kontrovers
diskutiert, wobei die meisten eine Meinung hatten: sie mochten
dies nicht und so wurde Stella lautstark ausgebuht. Nicht
zuletzt, weil Stella die Position einnahm, dass sie als Teil des
World Title Matches das Faninteresse klar gesteigert hätte
und diese Diskussionen in den sozialen Medien dafür Beweis
seien. Das Schlimmste daran: sie hatte letztlich nicht mal
Unrecht und das machte die Sache nur umso schwerer zu ertragen
und die Buhrufe umso lauter.
Und
heute?
Heute
brandet Jubel auf, kaum dass Stellas galaktisch guter Theme Song
ertönt. Jubel, der noch lauter wird, kaum dass die geschulte
Seiltänzerin aus Delhi durch den Vorhang geschritten kommt.
Alles, was die 1,71 große Frau mit den massiven, langen
schwarz-orangenen Sternschnuppen-Flechtzöpfen tun musste, um
die Fans von sich zu überzeugen, war bei der Anniversary
Show zu verlieren, sich mit Mad Dog gegen die Modern Erasers
zusammen zu schließen und weiter sie selbst zu sein:
hochattraktiv, wortgewandt, spektakulär und doch vielseitig
im Ring. Es gibt zwar nicht direkt Stella Nova Chants für
die Inderin im extra knappen Top mit Sternausschnitt, dem
kometenhaften Schurz und den langen Armschonern, aber der
lautstarke Jubel ist definitiv genug, dass Stella halbwegs
zufrieden nickt, ehe sie sich auf der Einzugsrampe in Pose
stellt.
Dann
tänzelt sie voran gen Rampe, hält dann aber inne und
tänzelt wieder zurück, wobei sie sich bedeutsam mit dem
Zeigefinger gegen den Pony tippt. Als ob sie dämlich genug
wäre nun allein zum Ring zu gehen und dort den Modern
Erasers potentiell genau in die Falle zu laufen. Zwei gegen Drei
wird schwer genug, auch wenn Erfahrung und Titelsammlung klar für
sie und den Night Fighter sprechen. Daher wartet Stella Nova
lieber auf ihren Tag Team Partner und zeigt dabei lächelnd
in Richtung einiger Fanschilder, auf denen etwas von „Mad
Stars“, „Star Dogs“ und „Star Night
Fighters“ steht.
Dröhnend
scheppern nun die Klänge von Lynyrd Skynyrd durch die Halle
und der Jubel der Menge wird wieder laut. Doch noch lauter wird
die Meute, als der verrückte Hund den Vorhang
beiseiteschiebt und erneut in die Mannheimer SAP Arena
hinaustritt.
Wut
liegt in seinem Blick. Die Wut über seine heutigen Gegner,
aber auch ein wenig die Wut über sich selbst, diese
Geschichte nicht schon viel früher beendet zu haben.
Der
Night Fighter nickt kurz in Richtung der Zuschauerränge,
dann fällt sein Augenmerk auf Stella Nova, die seinen Blick
erwidert. Als die unbekannte Konstante zu ihr aufschließt,
folgt auch hier ein Nicken und beide machen sich zielstrebig auf
den Weg in Richtung Ring. Jetzt gilt der Fokus ihrem kommenden
Match – die Fans reichen ihnen die Hände, doch beide
gehen daran vorbei.
An
Ring angekommen slidet Stelle Nova hinein und MD folgt ihr über
die Ringtreppe, während Ben Slate, Iokepa und Bella Venera
missmutigen Blickes die beiden von außerhalb beobachten.
Die
letzten Worte des Chorus flüstert der mehrfache World
Champion fast unmerklich mit. Dann geht er in seine Ringecke und
bespricht sich mit Stella, wer den Anfang machen soll. Auch die
Modern Erasers bevölkern nun ihren Apronbereich und Karo
Herzog läutet das Match an.
2 vs. 3-Handicap
Match: Stella Nova & Mad Dog vs. Modern Erasers (Ben
Slate, Iokepa & Bella Venera) Referee: Karo Herzog
*DING*
*DING* *DING*
Es
sind Mad Dog und Iokepa, die das Match starten, und der
Surfer kommt sofort auf den sich gerade umdrehenden älteren
Gegner zugelaufen, um ihm eine Faust gegen den Kopf zu
rammen. Ein weiterer Schlag sitzt und auch ein Forearm trifft
sein Ziel, ehe Iokepa den Hund mit einem Dropkick zu Boden
befördern kann. Kurz huscht ein Lächeln über
das Gesicht des ehemaligen GTCWlers für diesen guten
Start und auch Bella Venera klatscht aufmunternd in die
Hände. Die Fans jedoch buhen lauthals.
MD
ist derweil wieder auf den Beinen und Iokepa hat ihn in einen
Front Facelock genommen, doch die Töle wirkt
angestachelt und schiebt ihren Gegner mit voller Wucht gegen
das Turnbuckle. Der Junge muss den Lock lösen und so
kann der Night Fighter weitere Shoulder thrusts folgen
lassen, die seinen Gegner zwischen das zweite und dritte Seil
drücken. Mad Dog greift sich den Haarschopf, reißt
ihn zu sich und nagelt ihn schließlich mit einem DDT
auf die Matte.
Sven:
„Schon das Cover? Das kann er nicht ernst meinen?!“
Pete:
„ONE!“
Sven:
„Und schon der Kickout; das war klar!“
Pete:
„Hier ging es mehr darum Iokepa zu zeigen, dass ein
paar gute Aktionen nicht reichen. Denn schon hat sich der
anfängliche Vorteil in Luft aufgelöst.“
Gleich
nach dem Kickout hat Simargl seinen Opponent mit dem
Sleeperhold gepackt und die Luft geraubt. Der Surfer windet
sich einen Moment und kämpft sich schließlich auf
die Beine, mit guter Körperbeherrschung umklammert er
den Kopf des verrückten Hundes und zieht ihn mit einem
Chincrusher mit sich nach unten. Die Kinnlade des Night
Fighters knallt auf den Kopf Iokepas, den sich dieser erstmal
dolle reiben muss, ehe er fortsetzen kann.
Auch
die Töle hält sich ihren Unterkiefer, nutzt aber
die andere Hand zu einem schnellen Wechsel. Sofort springt
Stella Nova vom Apron auf das dritte Seile, springboarded
sich ihren Weg…
FLYING
CLOTHESLINE!
Der
Arm des Leitsterns schlingt sich um den Hals des jungen
Surfers und reißt ihn schließlich mit sich in die
Tiefe. Stella ist sofort wieder auf den Beinen und schickt
einen Standing Moonsault hinterher. Nun sind es Faustschläge,
die ihr Ziel nicht verfehlen und Iokepa schwer zusetzen. Der
Hawaiianer aber tritt und schlägt zurück, sodass er
sich gar wieder auf die Gehglieder zurück fighten kann.
Stella schickt ihn in die Seile, doch es folgt ein Reversal.
Pete:
„ARGH, dieser Slate!“
Sven:
„Richtig so! Mit dem Ellenbogen immer schön in den
Rücken rein.“
Pete:
„CROSSBODY!“
Iokepa
reißt Stella Nova mit seinem Gewicht zu Boden, während
Bella Venera ihm seine Hand hinstreckt, um zu wechseln. Sie
schaut ihn fast flehentlich an.
Sven:
„Oh ja. Hier ist nach der letzten Show noch eine
Rechnung offen!“
Pete:
„Und tatsächlich: Wechsel! Iokepa schickt Bella
Venera ins Rennen. Aber schau dir das an. Ben Slate bekommt
einen bösen Blick zugeworfen.“
Sven:
„Der Junge soll sich mal einkriegen… Stellas
Lauf zu unterbinden, war nun wirklich keine große
Sache.“
Pete:
„Slate hat aber versprochen, dass es fair zugeht…“
Sofort
prasseln wütende Kicks auf Stella Nova ein, doch der
Leitstern wäre nicht derselbige, wenn sie es nicht
schaffen würde, sich hieraus schnell wieder in eine
bessere Position zu bewegen. Und so kommt Nova wieder auf die
Beine und erwidert das offene Feuer. Unter Schlag aber weicht
Bella aus und packt Stella von hinten, um sie, wie bei der
letzten Show, mit einem Germansuplex auf die Matte zu
schmettern.
Stella
Nova aber dreht sich in der Luft und landete elegant auf den
Füßen. Die Halle reagiert sofort mit lautem Jubel.
Bella Venera dreht sich überrascht um, springt auf —
genau in einen schnellen Dropkick gegen die Brust. Stella
nutzt den Moment sofort aus, springt aufs zweite Seil und
zeigt einen blitzschnellen Arm Drag, der Bella quer durch den
Ring schleudert.
Bella
rollt sich in die Ecke und schüttelt frustriert den
Kopf. Stella dagegen wirkt jetzt vollkommen im Flow. Und so
nimmt sie Anlauf und schickt Bella mit einer Headscissors
erneut auf die Matte. .
„STEL-LA!
STEL-LA!“ hallt es durch die Arena.
Als
Stella erneut anläuft, fängt Venera sie jedoch hart
ab — Spinebuster mitten in den Ring!
1…
2…
Kickout!
Sven:
„Jetzt reicht es ihr! Mit brachialer Gewalt gegen die
Agilität ihrer Gegnerin!“
Pete:
„Jetzt zeigt Bella ihren eher klassischen Stil.
Eigentlich geht es genau dort weiter, wo die beiden vor zwei
Wochen aufgehört haben.“
Tatsächlich,
denn schnell zieht sie Stella in einen kontrollierten Boston
Crab und setzt gezielt auf den unteren Rücken. Stella
beißt die Zähne zusammen, robbt Zentimeter für
Zentimeter Richtung Seile — und schafft schließlich
den Rope Break.
Bella
aber lässt bei vier los und diskutiert unter den lauten
Buhrufen der Fans kurz mit Karo Herzog, die eine Ermahnung
ausspricht. Dieser Moment reicht Stella. Kaum will sich Bella
wieder ihrer Gegnerin widmen, überrascht Stella sie mit
einem schnellen Roll-Up.
1…
2…
Pete:
„Bella kam gerade noch heraus!“
Stella
bleibt aber am Drücker. Mit einem Sidekick versucht sie
die Venera zu treffen, doch diese fängt das Bein ab.
Doch ein Enzuigiri trifft Bella direkt am Kopf. Bella
taumelt. Stella springt aufs oberste Seil — MOONSAULT!
1…
2…
NEIN!
Bella
reißt die Schulter hoch und rollt sich sofort aus dem
Ring. Draußen atmet sie schwer durch und schlägt
frustriert gegen die Absperrung. Stella will nachsetzen und
rauscht mit einem Suicide Dive heran. Doch genau in den
Forearm der Venera!
Sven:
„JA! Bella hat sich gut vorbereitet!“
Kurz
taumelt auch Bella Venera rückwärts, doch die
Gegenkraft hat gereicht, um mehr Impact auf Stella zu
verlagern, die nun vor dem Ring liegt. Schnell packt Bella
sie und schleudert sie gegen das Apron. Die Fans buhen
lauthals, doch Bella hebt Stella wieder hoch und rollt sie
zurück in den Ring. Doch anstatt direkt zu covern,
blickt Bella plötzlich zur eigenen Ecke.
Dort
steht Ben Slate und nickt ihr zu. Nun streckt er die Hand
aus.
TAG.
Die
Stimmung ändert sich sofort. Ben steigt langsam durch
die Seile, während Stella sich angeschlagen wieder aufs
Apron begibt. Doch in ihrem Gesicht liegt ein Grinsen, eine
gewisse Zufriedenheut zeigt sich also außerhalb des
Rings, während Ben kalt und fokussiert auf Stella
zugeht…
Pete:
„Langsam macht sich der Vorteil der Überzahl
bemerkbar. Ben Slate kommt nun erst zum ersten Mal in den
Ring.“
Sven:
„Soll das schon wieder eine Ausrede für eine
Niederlage werden?! Ich glaube derer haben wir im Laufe der
letzten Monate genug gehört.“
Ben
Slate übernimmt sofort die Kontrolle, indem er der
gerade wieder auf die Beine kommenden einen brutalen Discus
Elbow direkt an die Schläfe hämmert. Stella taumelt
benommen rückwärts und Ben greift sofort nach ihrem
Arm, verdreht ihn hinter ihren Rücken und zieht sie mit
voller Wucht in einen Arm Trap STO.
Stella
schlägt hart auf, doch Ben bleibt direkt über ihr,
kontrolliert den Arm und zieht sie ohne Hektik in einen
Fujiwara Armbar. Er arbeitet präzise, beinahe klinisch.
Immer wieder zieht er am Ellenbogen, zwingt Stella dazu, ihr
eigenes Gewicht gegen das Gelenk zu stemmen.
Die
Fans feuern Stella lautstark an.
Doch
Ben hebt nur kurz den Blick und ruft etwas in die Ecke.
Pete:
„Tag mit Bella.“
Sven:
„Oh yeah – spielt die Überzahl aus, Erasers.
Dann haben die Mad Stars keine Chance.“
Bella
steigt sofort durch die Seile und übernimmt nach einem
harten Kick in die von Slate offen gehaltene Seite den
angeschlagenen Arm. Es gibt keinen unnötigen Übergang,
keine Pause. Sie zieht Stella hoch und hämmert mehrere
harte European Uppercuts gegen den Kiefer. Stella versucht
sich mit schnellen Schlägen zu wehren, doch Bella fängt
sie ab, zieht sie in einen Side Headlock und reißt sie
mit einem Bulldog auf die Matte.
Sofort
folgt ein Kneedrop in den Rücken.
1…
2…
Kickout!
Bella
schlägt kurz auf die Matte, greift wieder den zuvor
bearbeiteten Arm und wendet sich er Ringecke zu — Tag
zu Iokepa.
Der
Hawaiianer springt förmlich in den Ring, bereit sein
Können hier und heute unter Beweis zu stellen. Bella
hält Stella fest und Iokepa trifft sie mit einem
präzisen Dropkick gegen die Brust, der Stella quer durch
den Ring schleudert.
Den
Schwung nutzend versucht Stella nun in die eigene Ecke zu
kriechen und die ausgestreckte Hand ihres Partners, Mad Dog,
zu erreichen. Doch Iokepa bleibt an ihr dran. Er packt ihren
Arm, setzt einen kontrollierten Armbar an und zieht Stella
gleichzeitig mit dem Knie in den Rücken.
Stella
versucht sich herauszudrehen, doch Iokepa wechselt sofort die
Position, greift ihren Kopf und rollt sie in einen Front
Facelock. Es wirkt beinahe wie Sparring zwischen Technikern —
nur dass Stella mittlerweile sichtbar angeschlagen ist.
Pete:
„Stella kämpft sich langsam auf die Beine, doch
Iokepa hält sie fest.“
Sven:
„Er versucht sie mit Kniestößen weiter zu
treffen…“
Pete:
„NORTHERN LIGHTS SUPLEX! IN DIE BRÜCKE!!!!“
Sven:
„Wo holt sie den denn her?“
Pete:
„EINS!“
Sven:
„ZWEI!“
Aber
Iokepa zieht die Schulter hoch! Stella fällt zur Seite
und versucht sich wieder in Richtung Mad Dog zu drehen,
Iokepa aber lässt sie nicht. Er hält ihr Bein fest,
sodass Nova ihren Fokus ändern muss. Beide kommen wieder
auf die Beine und schenken sich ein paar Schläge ein.
Doch plötzlich springt Io hinauf.
HURACANRANA!
Mit
der Aktion schleudert er Stella Nova wieder in die falsche
Ecke. Und nun erfolgt erneut der Tag zu Ben. Dieser kommt
herein, während Iokepa Stella auf die Beine holt und
festhält. Sofort folgt ein harter Kick gegen die Rippen.
Stella sackt auf die Knie, und Ben zieht sie direkt in einen
Half Nelson Suplex.
Die
Halle stöhnt kollektiv auf.
Sven:
„Langsam verlieren sie das Vertrauen, das Stella hier
noch den erfolgreichen Tag mit Mad Dog schaffen wird.“
Pete:
„Die vielen Wechsel der Modern Erasers scheinen sich
jedenfalls bezahlt zu machen.“
Stella
landet beinahe auf dem Nacken und rollt sich reflexartig zur
Seite, doch Ben lässt ihr keine Luft. Er zieht sie hoch
und schleudert sie mit einem schnellen Irish Whip in die Ecke
der ME und folgt mit einem Tag zu Bella.
Die
Maskierte stürmt herein und rammt Stella die Schulter
mehrfach in den Magen. Stella versucht sich mit Ellbogen zu
wehren, doch Bella hält sie fest. Dann kommt schon
wieder der Wechsel.
Iokepa
ist wieder im Ring, springt aufs zweite Seil und trifft
Stella mit einem Flying Forearm direkt aus der Ecke. Statt zu
covern, zieht er Stella sofort wieder hoch und zeigt einen
perfekten Northern Lights Suplex mit Bridge.
1…
2…
Kickout!
Sven:
„Was Stella kann, kann Iokepa schon lange!!!“
Pete:
„Langsam aber sicher sollte die Gute sich zum Wechseln
begeben, sonst sehe ich schwarz.“
Sven:
„Ist doch lustig. Jetzt beginnen die Modern Erasers,
Stella richtig auseinanderzunehmen.“
Pete:
„Wieder ein Wechsel! Die kommen ja fast im
Zehn-Sekunden-Takt.“
Ben
Slate ist dran, wechselt aber gleich wieder mit Bella. Nun
setzt er einen Hammerlock an und schleudert Stella mit einem
kurzen Throw zu Bella. Bella fängt sie direkt ab und
trifft einen Tilt-a-Whirl Backbreaker. Quasi noch bevor
Stella von Bellas Knie auf den Boden fällt, tagged die
Venera schon wieder ihren Freund ein. Iokepa springt über
das oberste Seil, landet elegant mit gespreizten Beinen auf
den oberen Ringseilen und trifft mit einem...
SPLIT
LEGGED MOONSAULT!
1…
2…
Kickout!
Stella
kämpft weiter. Und nun klopft MD in seiner Ringecke auf
das Top-Rope, um die Fans noch einmal hinter seine Partnerin
zu bringen. Ben Slate wird derweil eingewechselt und zieht
Stella Nova in die Ringmitte. Dort zwingt er sie diesmal
sogar in die Cattle Mutilation. Die Fans werden lauter, als
Stella unter Schmerzen schreit. Ben zieht die Arme brutal
nach hinten und verlagert sein ganzes Gewicht auf ihren
Rücken.
Mad
Dog hämmert wütend aufs Top Rope, während die
Ringrichterin Stella mehrfach fragt, ob sie aufgeben will.
Doch Stella schüttelt nur den Kopf.
Irgendwie
schafft sie es, sich zur Seite zu rollen und Ben aus dem Hold
zu zwingen.
Die
Halle jubelt sofort auf. Doch kaum kommt Stella auf die Knie,
kann Ben wechseln und Bella trifft sie schon wieder mit einem
Big Boot.
Pete:
„Sie braucht jetzt eine bessere Aktion… ein
einfacher Konter reicht nicht.“
Sven:
„Zumal sie an Kraft verloren hat. Der Weg zu Mad Dog
wird immer länger. Zu lang!!“
Iokepa
wird von Bella wieder eingewechselt und nutzt jetzt seine
Athletik komplett aus. Er zieht Stella hoch, setzt sie aufs
oberste Seil und springt selbst hinterher. Die Fans stehen
bereits.
REVERSE
HURACANRAN!
Stella
überschlägt sich quer durch den Ring.
1…
2…
Pete:
„KICKOUT! WHAT?! UNGLAUBLICH!“
Sven:
„Sie schafft es echt nochmal raus… Wer hätte
das gedacht?!“
Pete:
„Sie hat wahrlich ein Kämpferherz!“
Auch
die Modern Erasers können kaum glauben, dass Stella noch
drin ist. Ben lehnt sich über das obere Seil und ruft
erneut nach dem Wechsel. Keine Emotion, keine Hektik —
nur totale Kontrolle. Iokepa kommt dem nach und Ben steigt
langsam hinein, packt Stella am Kopf und hebt sie hoch.
Stella wirkt völlig erschöpft. Ben dreht sie ein
für den Discus Elbow —
doch
Stella sackt plötzlich unter dem Arm weg.
Ben
dreht sich irritiert um.
SUPERKICK!
Die
Halle explodiert. Beide gehen zu Boden und liegen nun erstmal
flach. Ben versucht sofort weiter zu kriechen. Zu den beiden
anderen. Doch Stella macht es ihm gleich!
Sven:
„Tag zu Bella! Sie springt rein und packt Stella am
Bein.“
Pete:
„Die Fans buhen laut. Aber Stella tritt verzweifelt um
sich, erwischt Bella im Gesicht und zieht sich weiter…
NUR NOCH EINEN METER!“
Sven:
„Nicht so schnell, Madam. Bella greift nochmal nach
ihrem Fuß! Schnapp sie dir!“
Pete:
„STELLE ROLLT SICH FREI. TAG. TAG MIT MAD DOG!“
Die
Halle rastet komplett aus. Und Mad Dog steigt durchs Seil,
doch Bella Venera stürmt zuerst auf ihn zu —
sofort kassiert sie eine brachiale Clothesline, die sie
beinahe überschlägt. Noch bevor sie überhaupt
richtig landet, kommt Ben Slate auf ihn zu, doch fliegt er
mit einem hohen Backdrop durch die Luft und unsanft auf den
Rücken. Der Night Fighter ist jedoch noch nicht fertig
und rennt zu dem auf dem Apron befindlichen Iokepa, um ihm
auch eine mitzugeben. Die Halle chantet nur noch Mad Dogs
Namen.
Bella
wird mit einer weiteren Clothesline zu Boden befördert
und hier ist auch wieder Ben Slate. Rechte Hand. Linke Hand.
Harte Schläge direkt gegen den Kopf des Analytikers. Ben
versucht einen Takedown, aber Mad Dog blockt ihn, stößt
ihn weg und trifft einen massiven Spinebuster mitten in den
Ring. Die Fans stehen komplett.
MAD
DOG! MAD DOG!
Bella
versucht wieder anzugreifen, doch Mad Dog schleudert sie in
die Ecke. Er nimmt Anlauf.
DOG
BITE!
Der
Spin Kick schlägt perfekt gegen Bellas Kopf ein. Bella
sackt sofort in der Ecke zusammen. Doch der Hawaiianer ist
klug und schlägt ihr auf den Rücken, um sich
einzutaggen. Wütend springt er mit einem Springboard
Crossbody auf MD zu — doch der Veteran fängt ihn
ab! Die Fans schreien auf, als Mad Dog ihn auf den Schultern
hält, einige Schritte macht und dann mit voller Wucht
die Fighters Powerbomb zeigt.
Die
Ringmatte erbebt, als Bella aus dem Ring robbt.
1…
2…
KICKOUT!
Doch Bella Venera zieht die Ringrichterin aus dem Ring!
Sven:
„Das war doch gar nicht nötig!“
Pete:
„Mist! Jetzt bricht Chaos aus!“
Stella
springt draußen vom Apron und wirft sich auf Bella.
Beide krachen gegen die Absperrung. Im Ring versucht Iokepa
benommen aufzustehen — Mad Dog packt ihn sofort am
Kopf, während Karo Herzog nach Stella Nova und Bella
Venera schaut.
Mad
Dog: „„MY NAME IS…“
MAD
DOG! MAD DOG! MAD DOG!
WHACK!!
Pete:
„STUHLSCHLAG VON SLATE! DAS DARF NICHT WAHR SEIN!“
Sven:
„MNI abgewehrt. HA!“
Ben
Slate wirft den Stuhl aus dem Ring und ruft die
Ringrichterin, dass sie wieder in den Ring zurückkommen
soll. Und da Bella und Stella den Umständen entsprechend
ok sind, kommt sie der Aufforderung des Schweizers nach.
Sven:
„WAS MACHST DU?! PIN IHN!“
Pete:
„Iokepa starrt Ben Slate an, der ihm das Gleiche wie du
zuschreit.“
Aber
der Hawaiianer möchte nicht pinnen. Er schüttelt
vielmehr den Kopf, geht zu Ben Slate und hält ihm seine
Hand zum Wechseln hin. Slate beeilt sich, den Tag zu
vollziehen und stürmt in den Ring.
1…
2…
KICKOUT!
Die Schulter ist oben. Mit wütendem Blick schaut Ben
Slate zu Iokepa, doch der ist mittlerweile vom Apron
gesprungen und macht sich auf den Weg Richtung
Backstagebereich.
Sven:
„Was ist das denn jetzt?! ECHT?!“
Pete:
„Iokepa scheint seine Worte ernst gemeint zu haben.
Keine unfaire Strategie! So will er nicht gewinnen.“
Ben
Slate schaut Iokepa fassungslos hinterher. Der Hawaiianer
dreht sich jedoch nicht einmal mehr um. Unter gemischten
Reaktionen der Fans verschwindet er langsam hinter dem
Vorhang und lässt Bella Venera und Ben Slate alleine
zurück.
Im
Ring aber liegt der Fokus plötzlich woanders, denn
Stella Nova ist eingewechselt.
Die
Halle merkt es erst jetzt richtig — und wird sofort
laut.
Sven:
„Moment mal… Stella ist legal?!“
Pete:
„JA! Während Slate nur auf Iokepa fixiert war, hat
Mad Dog den Tag geschafft!“
Sven:
„DREH DICH UM, MAN!“
SUPERKICK
VON STELLA!
Der
Treffer sitzt perfekt gegen den Kiefer des Schweizers. Ben
taumelt rückwärts direkt in die Seile. Stella
ignoriert den Schmerz in Rücken und Arm komplett,
springt aufs zweite Seil —
SPRINGBOARD
CROSSBODY!
1…
2…
Kickout!
Ben
reißt die Schulter hoch und rollt sich sofort weg.
Stella zieht sich an den Seilen hoch, während Bella
wieder in den Ring stürmt. Die Venera will Stella von
hinten packen —
doch
Stella dreht sich heraus und schickt Bella mit einer
Headscissors durch die Seile nach draußen!
Die
Fans jubeln laut.
Doch
dies war die entscheidende Ablenkung für Ben Slate, der
Stella Nova mit einer Discus Elbow von hinten erwischt.
Stella taumelt nach vorne in Richtung Ringecke. Ben Slate
eilt ihr hinterher, doch Stella läuft mit letzter Kraft
die Ringseile empor, springt auf Ben Slate zu
TORNADO
DDT!
Die
Halle explodiert.
1…
2…
NEIN!
Sven:
„Ben Slate lebt immer noch!“
Pete:
„Aber Stella Nova zieht hier gerade alles aus sich
heraus!“
Stella
wirkt mittlerweile völlig erschöpft. Sie schaut zu
Mad Dog in die Ecke. Der Night Fighter nickt ihr nur zu.
Dann
zieht Stella Ben langsam wieder auf die Beine.
Doch
Ben stößt sie plötzlich hart von sich. Stella
kracht gegen die Ecke. Ben rennt hinterher —
DOG
BITE!
Mad
Dog hat sich blind eingewechselt! Der Spin Kick trifft Ben
genau im Gesicht, als dieser in die Ecke rauscht. Ben taumelt
benommen aus der Ecke zurück und dreht sich direkt in
einen Tritt in den Magen. Die Halle steht komplett.
MAD
DOG! MAD DOG! MAD DOG!
Mad
Dog hakt den Arm ein. Der Screwdriver hämmert Ben Slate
mit voller Wucht auf die Matte.
Sven:
„NEIN! NICHT DER!“
Pete:
„ENTER NIGHT! ENTER NIGHT GEGEN BEN SLATE! DAS MUSS ES
SEIN!“
Mad
Dog bleibt direkt auf ihm liegen. Stella Nova kümmert
sich um Bella Venera. Karo Herzog zählt.
EINS!
ZWEI!
DREI!!!
*DING*
*DING* *DING*!
Die
Halle explodiert unter lautem Jubel.
Pete:
„SIE HABEN ES GESCHAFFT! TROTZ DER ÜBERZAHL! TROTZ
DES STUHLSCHLAGS!“
Sven:
„Das darf doch nicht wahr sein…“
Stella
slidet erschöpft in den Ring, während Mad Dog sich
langsam erhebt. Bella sitzt draußen fassungslos am
Ringrand und schlägt wütend gegen das Apron. Sie
ist so in Rage, dass Zornestränen ihre Wange
hinunterlaufen.
Sven:
„Hat sie schon realisiert, dass Iokepa gar nicht mehr
anwesend ist?“
Im
Ring hilft Mad Dog Stella wieder auf die Beine und Karo
Herzog hebt die Arme der beiden Sieger unter dem lauten Jubel
der Fans in die Höhe.
Pete:
„Was für ein Kampf. Stella Nova hat unfassbar viel
eingesteckt, Mad Dog hat das Match am Ende übernommen —
und Ben Slate verliert ausgerechnet, nachdem seine eigene
Gruppe auseinanderbricht.“
Die
Kamera zeigt noch einmal die Stage. Doch Iokepa ist längst
weg.
Im
Ring dagegen feiern die Fans lautstark die Mad Stars, während
Mad Dog und Stella Nova erschöpft, aber triumphierend im
Ring stehen.
Tammy:
„Meine Damen und Herren, begrüßen sie mit mir
gemeinsam… Ask Skógur!“
Aus
dem Hintergrund der Halle kann man bereits laute Jubelrufe
vernehmen, als die Kamera nun so ausfährt, dass man auch den
Schweden im Bild sieht.
Entgegen
den Umständen scheint Ask dennoch recht gut drauf zu sein,
sein Haar ist zottelig, seine Kleidung mal wieder recht alt und
löchrig, aber so bodenständig und geerdet mag man den
Hirsch der GFCW ja auch. Heute bekommt er es mal wieder mit einem
sehr harten Gegner zu tun, der ihn schon einige Zeit begleitet,
anders als sonst, könnte man meinen, ist er heute aber nicht
zwingend auf der Seite, die besonders unter Druck steht.
Tammy:
„Ask! Danke für deine Zeit! Seitdem du mit Refuse to
Age zu tun hast, konntest du Danny Rickson bereits einmal in
einem Einzelmatch und vor zwei Wochen zusätzlich in einem
Tag Team Match besiegen. Wie schaust du dementsprechend auf das
heutige Match?“
Ask
grübelt kurz, es scheint, als wolle er keine zu
leichtfertige Antwort auf diese Frage geben. Und das ist
eigentlich eher untypisch für Ask…
… was
er auch selber merkt.
Ask
Skógur: „Na wie schon? Ich hab den einmal besiegt,
das schaff ich schon auch nochmal. Mir bleibt ja nichts anderes
übrig, schließlich muss auch ein alter Sack wie Danny
Rickson mal lernen, dass er sich der Natur nicht widersetzen
kann.“
Eine
fast schon flapsige Antwort von Ask, die allerdings wohl auch
bewusst so gewählt wurde. Ask sammelt sich und setzt nochmal
an.
Ask
Skógur: „Nein, ernsthaft. Ich… weiß wie
es ist sich mit Typen wie Rickson rumzuschlagen. Und ich weiß
auch, dass es nichts heißen muss, ihn einmal besiegt zu
haben. Vor allem eben, weil ich ihn schon einmal besiegt habe,
wird er heute umso gefährlicher sein. Ich muss also auf
alles vorbereitet sein, denn dieser Sieg ist wichtig. Die Mission
heißt immer noch, dass ich zurück in Richtung World
Title will und das schaffe ich eben nur, wenn ich nicht verliere.
Im Fatal Four Way Match vor einigen Wochen konnte ich das nicht
verhindern und daran hatte Rickson ja auch irgendwie Mitschuld,
deswegen zahle ich es ihm heute heim, gewinne das Ding und dann
geht’s auf in Richtung End… oder Burch.“
Tammy:
„Eine sehr positiv-gerichtete Sichtweise auf das heutige
Match – so, wie wir es von dir kennen. Aber bei allem
Respekt, Danny Rickson muss heute nicht zwangsläufig dein
einziger Gegner sein oder denkst du, dass sich Refuse to Age
heute zurückhalten wird?“
Ask
Skógur: „Was spielt es denn für eine Rolle, was
ich denke?“
Asks
Antwort kommt fast schon wie aus der Pistole geschossen, als wäre
er sich dieser Option durchaus bewusst, aber wie er schon sagt –
er hat ja keine Wahl.
Ask
Skógur: „Kann schon sein, dass Ricksons Schergen
auch mitmischen werden. Aber so war es immer und so wird es immer
sein. Kann auch sein, dass Rickson heute selber kämpft, um
sich vor Refuse to Age zu beweisen. Tja, schaun wir mal.
Wie
heißt es so schön? Nichts ist so beständig, wie
die Lageänderung. Planen kann ich da recht wenig, reagieren
muss ich und was auch immer Danny Rickson für mich
bereithält – ich werde reagieren.“
Ask
wirkt überzeugt. Und an sich sollte das keine Überraschung
sein, dass ein Wrestler kurz vor seinem großen Match
Überzeugung ausstrahlt, allerdings reden wir hier von Ask
und bei dem ist nichts so beständig, wie der Selbstzweifel.
Genau
dieser scheint hier aber wahrhaftig und authentisch gering zu
sein. Vielleicht ist es der Tatsache zu verdanken, dass er
Rickson bereits besiegt hat, vielleicht ist sein Hunger auf den
World Title auch wirklich wieder richtig groß. Aber Ask ist
überzeugt und selbstbewusst und so wird er in das heutige
Match gehen.
Tammy:
„Okay, Ask. Ich glaube an dich und drücke dir die
Daumen. Und solltest…. Nein, sobald du dann gewonnen hast,
wer wäre dir denn dann als Gegner lieber: The End oder Iray
Burch?“
Ask
Skógur: „Na der, der den Titel hat, wäre mir
lieb.“
Wieder
eher scherzhaft gemeint, wobei es auf Asks Art dennoch recht
authentisch und sogar etwas verspielt-naiv daherkommt.
Ask
Skógur: „Nein Mann, schon klar. Die Sache ist, dass
ich sowohl mit End, als auch mit Burch ne offene Rechnung habe.
Iray hat mich im Four Way gepinnt und gegen End konnte ich noch
nie so richtig antreten. Insofern kämpfe ich gern gegen
Beide. Einen ‚leichten‘ Weg gibt’s bei der
Konstellation ohnehin nicht, deshalb belasse ich es tatsächlich
dabei: ich kämpfe, gegen wen auch immer ich muss, um das
zurückzugewinnen, was ich will und das ist der GFCW World
Championship. Und weder The End, noch Iray Burch und erst recht
nicht Danny Rickson können mich davon abhalten.“
Wie
immer bebt die Halle, sobald diese Musik ertönt – Main
Character Ask Skógur ist da, um heute ein weiteres Mal
gegen den GFCW Hall of Famer Danny Rickson anzutreten und
selbstverständlich auch, um ihn ein zweites Mal zu besiegen.
Und
da kommt er auch schon. Ask betritt die Bühne, wobei der
Jubel sogar noch lauter wird. Von dort aus schaut Ask durch die
Zuschauerreihen, die fast geschlossen hinter ihm stehen. Generell
scheint es wohl kaum ein Mitglied in der GFCW-Galaxy zu geben,
der mit Ask wirklich ein Problem hat – ganz im Gegensatz zu
vielen seiner Gegner, die er über die Jahre hatte.
Man
merkt Ask an, dass die Leichtigkeit nicht gänzlich gegeben
ist, die Sache ist ernst und Ask wird seinen heutigen
Kontrahenten keinesfalls unterschätzen, auch oder vor allem
deshalb nicht, weil er ihn eben schon besiegt hat. Wie Ask es
heute selbst gesagt hat, könnte dieser Umstand Rickson sogar
noch gefährlicher machen. Trotzdem hat Ask, wie eh und je,
ein Lächeln auf dem Gesicht, als er die Rampe hinabläuft
um mit einigen Fans abzuklatschen.
Pete:
„Main Character Ask ist da und heute wird er Refuse to Age
endlich und ein für alle Male den Gar ausmachen! Nimm das,
Sven!“
Sven:
„Tzz. Warten wir mal ab, Ask mag deiner Brut sowas wie
einen Selbstbewusstseinsbonus gegeben haben und nun auch 1:0
gegen Rickson stehen, aber irgendwann wird auf der Waldmann
wieder scheitern und dieses ‚irgendwann‘ ist heute,
also freu dich ruhig, solange du dich noch freuen kannst.“
Pete:
„Ich sehe das anders. Seit Title Night versucht Ask zurück
in Richtung World Title zu gehen und er mag seitdem auch wieder
einige Rückschläge bekommen haben, aber wie es so oft
bei ihm der Fall ist, hat er aus diesen Rückschlägen
nur weiter gelernt und neue Kraft geschöpft. Kraft, die ihm
heute zum Sieg verhelfen wird und ihn dann auch tatsächlich
wieder zum World Title führt.“
Sven:
„Rede dir das ruhig weiter ein.“
Pete:
„GO ASK!“
Ask
hat den Ring erreicht. Er entert diesen, bevor er auf dem
Turnbuckle noch einmal feiert, gemeinsam mit den GFCW-Fans. Und
schließlich ist es so weit, seine Musik klingt ab und er
macht sich final bereit für dieses Match.
Die
Zukunft ist vorbei.
In
großen Lettern kündigt dieser Satz die Ankunft Danny
Ricksons an. Eine Aussage, die der Halle of Famer bislang nicht
gerecht geworden ist. Einem Sieg über Jona Pexianer, dem
Neuling, steht die bittere Niederlage gegen Ask Skógur
gegenüber. Die verpasste Chance, sich zum Herausforderer auf
den GFCW Titel zu krönen - und zuletzt die Niederlage im Tag
Team Match gegen Ask und Pex.
Keine
Frage: Danny Ricksons Comeback ist bis hierhin kein Triumphzug.
Shelly Nafe hat es ihm in einer Deutlichkeit gesagt, wie es
bislang allenfalls hinter seinem Rücken gesagt wurde.
Der
Engländer tritt auf die Rampe. Sein blondes, langes Haar ist
nass und schwer, es fällt ihm in den Nacken. Sein makelloser
Oberkörper lässt einen glauben, dass am
Unsterblichkeitsprogramm von Refuse to Age wirklich etwas sein
muss. Doch am markantesten ist der ernste Blick auf Ricksons
Gesicht. Oder besser gesagt: Verbissenheit.
Bei
jedem Schritt zum Squared Circle hat er den Gegner im Fokus.
Keine Aufmerksamkeit für die Fans, keine Posen, kein
Umherschauen. Einfach nur Ask Skógur - der Mann, der ihn
im Weg steht. Heute will er ihn nicht nur besiegen, sondern er
muss. Sonst…
Ricksons
springt mit einem Satz auf den Apron und drückt die Seile
herunter, um einzusteigen. Der Ringrichter Peter Cleven empfängt
ihn und weist ihm eine Ecke zu, was Rickson prompt ignoriert,
indem er auf die Ringmitte zu marschiert, die Arme in die Luft
reist und dann mit der flachen Hand auf das RtA-Logo klopft,
welches auf dem Oberschenkel seiner azurblauen Tights aufgedruckt
ist. Ein Bekenntnis pro Refuse to Age? Eine Anspielung auf Nafes
Angebot? Oder einfach nur Trotz, um etwaige Gerüchte zu
beruhigen?
Dann
verstummt Ricksons Musik. Er wendet sich wieder dem Gegner zu.
Seine Augen sind schmal und ernst, der Blick wie versteinert.
Ist die Zukunft
wirklich vorbei…oder die Zeit eines Danny Rickson?
Singles Match: Danny
Rickson vs. Ask Skógur Referee: Peter Cleven
Die
Glocke läutet. Beide Männer lösen sich aus
ihren Ecken.
Peter
Cleven hält kurz eine Hand zwischen sie, bekommt von
beiden ein Nicken und gibt den Weg frei. Trotz all des
Hasses, der sich für diese Partie in den vergangenen
Wochen und Monaten aufgestaut hat, sind die Herren erfahren
und klug genug, nicht vorschnell zu handeln. Sie taktieren,
halten sich unter Kontrolle.
Danny
Rickson kreist mit kleinen Schritten, die Schultern locker,
die Augen wach. Ask Skógur hat die Hände etwas
tiefer, mehr Druck in der Haltung. Das erste Abtasten dauert
nur wenige Sekunden. Ein Griffversuch des Engländers,
ein Ausweichen des Schweden, dann treffen sie im Lock-Up
aufeinander.
Rickson
arbeitet sofort am Arm. Ein sauberer Übergang ins
Wristlock, der Ellenbogen eng am Körper, das Gewicht
genau so verlagert, dass Skógur nicht einfach durch
Kraft lösen kann. Der frühere Champion dreht mit,
sucht den Winkel, rollt über die Schulter ab und steht
wieder vor Rickson. Der Veteran greift erneut zu, diesmal mit
einem Headlock Takeover. Ask landet auf dem Rücken,
dreht die Hüfte und legt die Beine um Dannys Kopf. Der
Hall of Famer kippt sich heraus, beide stehen wieder.
Verhaltener
Applaus geht durch die Halle. Nicht der hasserfüllte,
actiongeladene Beginn, den man erwartet hatte. Aber ein
Vorgeschmack auf das, was uns erwarten wird: Ein Duell auf
Augenhöhe.
Rickson
hebt die Augenbrauen und schießt wieder vor. Beim
nächsten Lock-Up schiebt der Schwede allerdings stärker
nach vorn. Danny muss zwei Schritte rückwärts,
gerät in die Seile, Cleven fordert die Lösung und
Ask löst, nachdem er die Dominanz über Rickson
zwei, drei Sekunden genossen hat. Die Zuschauer freut es.
Doch Rickson richtet die Hände, tritt aus den Seilen und
schlägt sofort mit einem Forearm zu. Der Treffer sitzt
an der Wange. Skógur antwortet mit einem Chop gegen
die Brust.
Das
Geräusch hallt durch den Veranstaltungsort.
Der
Engländer presst die Lippen zusammen, schluckt den
Schmerz herunter und wählt die Flucht nach vorn. Ein
Kick gegen den Oberschenkel, ein European Uppercut, dann ein
Irish Whip. Ask kommt aus den Seilen zurück, duckt sich
unter einer Clothesline weg und trifft Rickson beim zweiten
Anlauf mit einem Shoulder Block. Danny fällt, rollt über
die Schulter und steht rasch wieder, aber das erste kleine
Zögern ist da.
Pete:
“Rickson erstmals am Boden. Und das gefällt ihm
nicht. Mir scheint es, als habe er heute bewusst entschieden,
wieder zurück zu den Basics zu gehen und keine wilden
Sachen zu machen…und doch geht Ask als moralischer
Sieger der Anfangsphase raus.”
Der
Schwede bleibt dran. Ein Arm Drag bringt Rickson auf die
Matte, danach folgt ein kurzer Hammerlock. Danny tastet nach
dem Seil, erreicht es, und Cleven zählt an. Ask löst
bei drei. Der Veteran nutzt die Sekunde beim Aufstehen für
einen tiefen Tritt gegen den Bauch. Der Referee ermahnt ihn,
doch Rickson hält den Blick auf Skógur gerichtet
und zieht ihn in einen Snapmare. Ein Knee Drop soll folgen,
Brother Nature rollt zur Seite, der Knieaufprall geht in die
Matte.
Pete:
“Uff. So auf den Knien zu landen ist nicht schön.
Vor allem im Alter.”
Sven:
“LÜGE! Deine Mutter ist täglich auf den Knien
und ihr geht es noch gut.”
Ask
nimmt Fahrt auf. Ein Running European Uppercut drückt
Danny in die Ecke. Zwei Chops folgen, dann packt der Schwede
ihn am Handgelenk und schleudert ihn quer durch den Ring.
Rickson prallt hart gegen die Polster, taumelt heraus und
wird mit einem Powerslam abgefangen.
Cover.
Eins.
Zwei.
Schulter
hoch.
Der
Engländer setzt sich auf, fährt sich mit der Hand
über den Brustkorb und sucht zum ersten Mal kurz
Abstand. Er schüttelt den Kopf und Flucht leise. Skógur
lässt ihn nicht lange. Er zieht ihn hoch, es gibt ein
kurzes Gerangel, welches der Schwede mit einem Knie in
Ricksons Magen zu seinen Gunsten beendet.
Ask
setzt zum Brainbuster an, doch Danny blockt mit dem Bein. Ein
Schlag in die Rippen, noch einer, dann rutscht Rickson hinter
ihn und nimmt die Hüfte.
German
Suplex!
Ask
landet auf den Schultern, rollt aber sofort durch und kommt
wieder auf ein Knie.
Rickson
sieht es. Der Ausdruck in seinem Gesicht verändert sich
kaum, aber sein Atem ist schwerer geworden.
Noch
einmal stürzt sich der Engländer nach vorn. Ask
fängt den Forearm ab, dreht ein und trifft einen
Björnsmack aus kurzer Distanz. Der Spinning Back Elbow
erwischt Danny nicht voll, reicht aber, um ihn in die Seile
stolpern zu lassen. Skógur geht hinterher, wirft ihn
mit einem Back Body Drop hoch und schickt ihn flach auf die
Matte.
Jubel
brandet auf als Ricksons Körper aus der Höhe auf
die Matte klatscht.
Beim
Aufstehen hängt Rickson für einen Moment am
obersten Seil. Peter Cleven fragt, ob alles in Ordnung sei.
Danny winkt ihn genervt weg. Doch man merkt: Die schlechte
Laune richtet sich mindestens so sehr gegen sich selbst wie
gegen den Ringrichter.
Pete:
“Bisher macht Rickson keinen schlechten Kampf, aber das
war beim letzten Aufeinandertreffen auch nicht der Fall.
Trotzdem hat es da nicht gelangt. Die Frage ist, ob er einen
Masterplan im Gepäck hat…oder es einfach auf ein
offenes Duell ankommen lässt.”
Sven:
“Rickson braucht keine besondere Taktik. Qualität
setzt sich letztendlich durch.”
Der
Schwede kommt wieder. Schritt um Schritt, ohne Hast. Dieses
Mal greift Rickson nach einem Bein, will den Gegner zu Boden
ziehen, doch Skógur bleibt stabil. Ein kurzer Headbutt
auf die Schulter, dann löst er den Griff und hebt Danny
aus.
Michinoku
Driver.
Der
Ring federt, die Halle zieht an.
Eins.
Zwei.
Rickson
kickt aus und dreht sich sofort auf die Seite.
Ask
steht zuerst. Der Unterschied zeigt Wirkung. Der jüngere
Mann wirkt noch frisch genug, um Druck zu machen, während
der Hall of Famer sichtbar mehr Aufwand betreiben muss, um
wieder in Position zu kommen. Rickson richtet sich am Seil
hoch, hält sich kurz den Rücken und schaut Skógur
aus schmalen Augen an. Wenn er einen Plan hat und sich nicht
nur auf die eigene Qualität verlassen will…wäre
jetzt der Zeitpunkt, ihn zu enthüllen. Denn mehr und
mehr schwimmen dem Hall of Famer die Felle davon.
Pete:
“Ricksons Comeback ist bisher durchwachsen. Und hier zu
verlieren…könnte Todesstoß sein.”
Sven:
“Könnte, könnte Fahrradkette. Er wird
gewinnen. Ich bin mir sicher.”
Der
nächste Schlagabtausch beginnt in der Mitte. Danny
trifft mit einem Uppercut, Ask mit einem Chop. Noch ein
Uppercut, noch ein Chop. Beim dritten Versuch will Rickson
ausweichen und zu einer Aktion ansetzen, aber Skógur
schiebt ihn von sich. Danny federt in die Seile, kommt
zurück, Skógur lässt ihn vorbeilaufen und
nimmt dann seinerseits Anlauf zum…
… TIMBER!,
den Bicycle Kick gegen den Hinterkopf.
Der
Treffer bringt Ricksons auf die Knie.
Skógur
zieht ihn hoch, hakt den Arm ein.
SKOGENS
STRAFF!
Der
Brainbuster sitzt. Wieder ein Cover.
Eins.
Zwei.
Danny
kommt raus, diesmal später.
Pete:
“Nicht der Sieg…aber bislang langt Asks
Standardprogramm für immer deutlich werdende Dominanz.”
Der
Engländer rollt aus dem Ring. Buhrufe begleiten ihn,
während er draußen auf ein Knie sinkt und mit
einer Hand an der Absperrung Halt sucht. Cleven beginnt zu
zählen. Ask folgt nicht sofort, bleibt an den Seilen und
schaut hinunter. Dann steigt er durch die Seile, aber Rickson
hat nur darauf gewartet. Als der Schwede über den Apron
tritt, fährt Dannys Hand hoch.
Ein
Finger ins Auge.
Skógur
zuckt zurück, beide Hände am Gesicht. Der Referee
hat den Winkel nicht sauber gesehen, ahnt aber genug und ruft
Rickson scharf an. Der Veteran reagiert mit einem gereizten
Kopfschütteln, packt Ask am Bein und zieht ihn vom
Apron. Der Schwede landet auf den Füßen, sieht
aber für einen Moment nichts. Danny nutzt das aus und
rammt ihm das Knie in den Bauch, dann den Unterarm in den
Rücken.
Der
Ton des Matches kippt. Es wird härter. Verbissener.
Rickson
hebt kurz an und wirft Skógur gegen die Ringkante,
schiebt ihn zurück unter das unterste Seil und steigt
hinterher. Im Ring setzt er sofort nach. Ein Elbow Drop auf
den Rücken, dann ein zweiter. Danach greift er nach dem
Bein und dreht in den Sharpshooter. Ask versucht sich
herauszutreten, doch die Augen brennen noch, der Körper
reagiert eine halbe Sekunde zu spät. Der Griff sitzt.
“ASK!”
“ASK!” “ASK!”
Die
Zuschauer stehen hinter ihrem Helden. Wollen ihn zur Rettung
brüllen.
Sven:
"Klopf ab, komm schon. Gib einfach auf, Ask. Du willst
es doch auch.”
Der
Schwede stemmt die Unterarme in die Matte. Danny lehnt sich
zurück, die Zähne sichtbar aufeinandergepresst.
Cleven kniet vor Ask und fragt nach. Kopfschütteln auf
Seiten des Schweden. Der Weg zum Seil ist kurz und für
einen Augenblick wittert er Hirsch eine Chance, doch dann
kommt Ricksons Routine ins Spiel. Er antizipiert das Vorhaben
senies Gegners. Rickson zieht ihn wieder zurück in die
Mitte. Dieses Zurückziehen kostet Kraft. Man sieht es an
Dannys Schultern. Er will den Griff tiefer setzen, verbissen,
noch verbissener, und genau dabei verrutscht sein Stand.
Ask
dreht die Hüfte.
Ein
Arm packt Dannys Bein, der andere zieht nach. Rickson
verliert das Gleichgewicht und kippt zur Seite. Der
Sharpshooter bricht. Beide stehen mühsam auf, der
Veteran einen Tick schneller, weil er näher an den
Seilen ist und sich hochziehen kann. Er rennt los, will den
Momentumwechsel sofort abwürgen, doch Skógur ist
mit einem großen Satz auf den Seilen und springt ab.
CALL
OF THE WILD!
Der
Blockbuster lässt Rickson hart aufkommen. Ask bleibt
kurz sitzen, blinzelt gegen das Brennen im Auge an und geht
dann ins Cover.
Eins.
…
…
Zwei.
…
…
Danny
hebt die Schulter.
Die
Halle wird lauter. Skógur stellt sich wieder auf. Der
Schwede schüttelt den Kopf frei, zieht Rickson hoch und
hakt beide Arme ein. Dieses Mal bekommt Danny keinen Ausweg
mehr.
…
…
…
Deer
Driver!
…
…
…
Der
Pedigree trifft sauber. Ask dreht den Engländer auf den
Rücken und legt sich auf ihn. Cleven zählt.
Eins…
…
…
Zwei.
…
…
Drei.
Pete:
“SIEG FÜR ASK! Das ging letztlich…einfacher
als gedacht.”
Der
Gong bleibt aus.
Sven:
“GUCK DOCH HIN, DU IDIOT! Von wegen einfach.”
Pete:
“Oh.”
Peter
Cleven springt auf und zeigt sofort auf das Seil. Ricksons
rechter Fuß liegt auf dem unteren Rope, klar genug.
Skógur sitzt auf, schaut erst zum Referee, dann zum
Fuß. Er atmet aus, akzeptiert es und steht langsam
wieder auf.
Rope
Break. Ricksons bleibt im Match.
Man
könnte meinen, es ist für den Hall of Famer nur ein
Herauszögern des Gnadenschusses. Doc für Danny
wirkt diese Rettung anders. Der Engländer greift ans
Seil, zieht sich daran hoch und zeigt plötzlich mehr
Leben als in den Minuten zuvor. Als Ask nach ihm greift,
reißt Rickson sich los und rollt nach draußen.
Der Schwede folgt, lässt sich von der plötzlichen
“Flucht” des Gegners provozieren und rollt ohne
viel Nachzudenken raus.
Draußen
schlägt Danny zu. Den Punch kann Ask kontern, doch
Rickson hat mehr im Repertoire. Ein Tritt gegen die Rippen,
dann packt er Skógur am Nacken und hämmert dessen
Stirn auf den Apron. Einmal. Ask taumelt zurück. Rickson
hält ihn fest. Zweimal. Peter Cleven zählt im Ring
lauter an, doch der Hall of Famer achtet nicht darauf.
Dreimal knallt der Kopf des Schweden auf die Kante.
Pete:
“He!”
Sven:
“Was ‘He’? Ricksons hat in der
Vergangenheit oft genug schön gewrestled. Nun ist Zeit
für Effektivität und Brutalität. Ein Hirsch
verdient es ohnehin nicht, in Schönheit zu sterben.
Zumindest kein Koboldhirsh wie der da.”
Die
Einschläge von Asks Schläfe auf die harte Kante
sind heftig. Die Stirn wird rot. Skógurs Blick wird
glasig. Die Hände suchen Halt, finden kurz das Ringtuch,
rutschen ab.
Rickson
zieht ihn zurück, schaut zum Referee und schiebt Ask bei
acht wieder in den Ring. Er folgt direkt, ohne Cover. Der
Veteran will stehen, will sehen, wie Skógur aufsteht.
Brother Nature kommt tatsächlich hoch, wankend, aber
immerhin. Als Danny auf ihn zugeht, schießt die Hand
des Schweden nach vorn. Unkontrolliert, weil Skógurs
Kopf so brummen muss, dass er nur Sterne sieht, aber der
Kampfgeist in ihm lebt.
Ein
Chop. Dann noch einer. Die Halle reagiert sofort, weil Ask
sich wieder in die Offensive kämpft.
“ASK!”
“ASK!” “ASK!”
Ein
Irish Whip gelingt. Rickson kommt zurück, Skógur
dreht ein und will den Björnsmack schlagen.
Der
Körper macht nicht mit.
Mitten
in der Drehung verliert er das Gleichgewicht. Der Kopf dreht
sich nach den Aufschlägen am Apron zu sehr. Und der
glasigen, verschwommene Blick tut ein Übriges. Der
Schwede sackt auf ein Knie, schlägt ins Leere und fasst
sich an die Stirn. Das kurze Schwanken reicht. Rickson steht
hinter ihm, packt den Kopf und zieht ihn herunter.
TORNADO
DDT.
Ask
schlägt mit der Stirn auf. Ausgerechnet. Danny rollt ihn
auf den Rücken, schaut kurz zum Turnbuckle und trifft
eine Entscheidung. Der Hall of Famer steigt langsam nach
oben. Dort richtet er sich auf, atmet einmal tief durch und
springt.
Bis
hierhin war Effektivät.
Jetzt
ist Showtime.
Fountain
of Youth.
…
..
…
Die
Shooting Star Press trifft.
Rickson
bleibt auf Skógur liegen und hakt das Bein ein.
Eins.
…
…
Zwei.
…
…
Cleven
bricht den Count ab.
Diesmal
liegt Asks Fuß auf dem unteren Seil. Der Ref hat es
früher gesehen als beim vermeintlichen Three Count gegen
Rickson zuvor. Und so gibt es weniger Verwirrung auf den
Rängen. Aber umso mehr Jubel.
Ask
hat noch nicht verloren.
Für
einen Augenblick bleibt Danny einfach über ihm liegen.
Dann fährt der Kopf des Engländers herum. Der Blick
zum Referee ist scharf. Cleven zeigt auf das Seil, wiederholt
die Entscheidung. Rickson schiebt sich hoch, packt Ask am
Hals und schlägt auf ihn ein. Kurze, harte Schläge
gegen Kopf und Stirn. Peter Cleven zählt an, Danny hört
nicht. Bei vier zieht der Referee ihn mit beiden Händen
weg.
Rickson
fährt herum und schreit dem Offiziellen etwas entgegen.
Er wirkt verbissen. Und verbittert.
Cleven
bleibt vor ihm stehen und zeigt erneut zum Seil. Der
Engländer redet weiter, die Stimme rauer, die Gesten
größer. Hinter ihm bewegt sich Ask. Langsam,
schwer, mit einer Hand am Seil. Das Publikum merkt es vor
Danny. Der Lärm steigt.
Rickson
dreht sich um.
Skógur
kommt aus der Ecke und setzt noch einmal …
…zum
Björnsmack an.
Diesmal
kann Ask den Schwindel besiegen und auf den Beinen bleiben.
Doch die Aktion kommt schwerfälliger als gewohnt.
Danny
taucht weg.
Der
Ellenbogen trifft Peter Cleven.
Der
Referee geht zu Boden, hart genug, dass sofort ein Raunen
durch die Halle läuft. Ask bleibt stehen, merkt erst
eine Sekunde später, wen er getroffen hat. Sein Blick
geht nach unten zum Offiziellen. Diese eine Sekunde nimmt
Rickson ohne Zögern.
Er
packt Skógur im Nacken, reißt ihn herum und
schleudert ihn kopfvoran zwischen zweitem und drittem Seil
gegen die Ringecke. Der Schwede trifft die Polster und den
Stahl dahinter ungünstig, federt zurück und taumelt
in den Ring, die Beine unsicher, der Blick noch leerer als
zuvor. Falls das überhaupt möglich war.
Danny
wartet nicht mehr.
Ein
Griff um den Kopf, der Schwung über den eigenen Körper,
dann zieht er Skógur in die Bewegung.
MTS.
Der
Rickson Klassiker. In jeder Ära.
Der
California Roll knallt Ask auf die Matte. Rickson bleibt
neben ihm liegen, rollt sich dann über ihn und hakt
beide Beine ein. Peter Cleven rührt sich erst nicht.
Danny schreit nach ihm, schlägt mit der flachen Hand auf
die Matte. Der Referee bewegt den Arm, blinzelt, sieht das
Cover und robbt näher.
Der
Count kommt.
Eins.
…
…
…
Ask
liegt flach.
…
…
…
Zwei.
…
…
Der
Schwede zuckt mit der Schulter, aber es reicht nicht.
…
…
Drei.
Die
Glocke läutet.
Sieger
des Matches durch Pinfall: Danny Rickson!
Er
hat einen Rope Break gebraucht und musste den Wunsch, jung
und attraktiv zu kämpfen, erneut hinunterschlucken. Doch
Sieg ist Sieg. Ausgerechnet der Moment, in dem Rickson seinem
Ärger darüber, ins Hintertreffen geraten zu sein,
freien Lauf ließ, brachte am Ende die Entscheidung. Der
Wutausbruch, das Hämmern von Skógurs Kopf auf den
Apron, erwies sich als Geniestreich, der die Entscheidung
hervorbrachte. Zweimal hatte Ask danach den Björnsmack
versucht. Zweimal musste er dem Schwindel und dem
verschwommenen Blick Tribut zollen. Und das hat ein Veteran
eiskalt ausgenutzt.
Rickson
löst das Cover erst nach einem weiteren Atemzug. Dann
rollt er sich zur Seite und bleibt auf dem Rücken
liegen, die Augen zur Hallendecke gerichtet. Er springt nicht
sofort auf. Dafür fehlt ihm die Luft. Neben ihm liegt
Ask Skógur, eine Hand an der Stirn, der Körper
schwer von den Treffern gegen Apron, Matte und Ecke
gezeichnet.
Als
sein Arm gehoben wird, kommt der Hall of Famer langsam auf
die Knie. Der Blick geht zu Skógur hinunter, doch nur
für einen Augenblick. Dann wendet der Engländer die
Augen ab und reißt auch den zweiten Arm in die Luft. Es
geht nicht um Ask, nicht um den Verlierer dieses Kampfes.
Es
geht nur um ihn. Danny Rickson. So wie es seit zwei
Jahrzehnten bereits ist.
Und
jetzt steht hinter seinem Comeback kein Fragezeichen
mehr…sondern ein Ausrufezeichen.