Die Halle antwortet mit ohrenbetäubenden Buhrufen.


Pete: „Gestohlen! Odin hat Zereo genau im entscheidenden Moment abgelenkt!“

Sven: „Und Thor hat ihn besiegt.“

Pete: „Mit Hilfe!“

Sven: „Thor steht als Sieger da. Zereo liegt auf dem Boden. Ich weiß nicht, wie viel eindeutiger du es noch brauchst.“


Thor setzt sich langsam auf. Er schaut zu Zereo. Dann zur Bühne. Dort steht Odin noch immer neben dem Tisch der Bewertungskommission wohin er sich zurückgezogen hat. Doch plötzlich kommt Bewegung in die Sache. Denn aus dem Backstagebereich erscheint ein weiterer Mann.


Schwarzer Anzug.

Violette Akzente.

Ruhiger Gang.

Al Spawn Simmons.


Die Buhrufe nehmen sofort wieder zu. Simmons interessiert das überhaupt nicht. Er geht direkt zum Tisch. Der jüngere Prüfer steht auf und überreicht ihm die Mappe. Simmons öffnet sie. Sein Blick wandert über die Seiten.


Eine.

Zwei.


Zurück zur ersten. Der ältere Prüfer sagt ihm leise etwas. Simmons hört zu. Dann schaut er zum Ring.


Zu Zereo.

Zu Thor.


Wieder in die Mappe. Und langsam verändert sich sein Gesicht. Das freundliche, beinahe professorale Lächeln verschwindet. Simmons klappt die Mappe zu.


Al Spawn Simmons: „Nein.“


Der ältere Prüfer schaut ihn an. Simmons legt die Mappe auf den Tisch.


Al Spawn Simmons: „Das reicht nicht.“


Plötzlich kommen zwei weitere Männer aus dem Entrance.


Tha Bomb.

Titan.


Pete: „Oh nein.“


Bomb läuft vorne. Titan direkt hinter ihm. Keine Eile. Keine Musik. Sie wissen genau, wohin sie wollen.


Pete: „Das Match ist vorbei! Was wollen die denn jetzt hier?!“

Sven: „Vielleicht wurde die Prüfung noch nicht abgeschlossen.“

Pete: „Hör mir mit dieser Prüfung auf!“


Bomb und Titan passieren Simmons. Simmons sagt kein Wort. Er muss es auch nicht. Ein Blick genügt. Bomb schaut zu Titan. Titan schaut zu Bomb. Dann zum Ring.


Tha Bomb: „Na dann.“


Beide laufen los. Zereo beginnt sich gerade wieder aufzurichten. Thor steht inzwischen ebenfalls. Odin kommt von der anderen Seite die Rampe herunter. Jetzt begreift Zereo, was passiert. Aber zu spät. Bomb slidet in den Ring. Zereo schlägt sofort zu! Rechte gegen Bomb! Noch eine! Titan steigt hinein…Zereo erwischt auch ihn!


Pete: „KÄMPF, ZEREO!“


Zereo dreht sich um…THOR!


Der Forearm trifft ihn brutal.


Zereo geht zu Boden. Sofort ist Titan da. Tritte. Bomb ebenfalls. Thor. Drei Männer treten auf Zereo ein.


BUUUUUUUUUUUUUUH!!!


Howard Eagle versucht dazwischenzugehen. Titan packt ihn am Oberkörper und stellt ihn einfach übers dritte Seil auf den Apron. Nicht einmal ein Angriff.


Mehr ein: Geh weg.


Dann steigt Odin in den Ring. Vier. Zereo versucht mit dem Mut der Verzweiflung hochzukommen. Doch Thor packt ihn.


Thor: „Steh wieder auf Mann...“


Zereo versucht es tatsächlich…Thor schlägt ihn wieder nieder.


Pete: „Das sind vier gegen einen! Das hatten wir doch schon!“

Sven: „Vielleicht hat er beim ersten Mal die Lektion nicht verstanden.“

Pete: „DU KANNST DOCH NICHT…“


Plötzlich wird es laut. Sehr laut. Denn zwei Menschen schießen aus dem Backstagebereich.


MAD DOG!


STELLA NOVA!


MAD STARS!


Pete: „JA! DA SIND SIE!“


Mad Dog und Stella Nova rennen die Rampe hinunter! Simmons dreht sich zu ihnen.


Keine Panik.

Fast schon Interesse.


Mad Dog slidet in den Ring. Stella direkt hinterher! Mad Dog geht auf Titan! Stella auf Tha Bomb! Und jetzt fliegen die Fäuste! Zereo bekommt Luft! Er geht wieder auf Thor zu und attackiert ihn!


Pete: „JETZT SIND SIE ZU DRITT!“


Zereo hämmert auf Thor ein! Mad Dog treibt Titan zurück! Stella erwischt Bomb! Für einige Sekunden scheint es tatsächlich zu funktionieren. Doch dann betritt Odin den Ring. Dieser packt Mad Dog von hinten und zieht ihn weg. Titan sofort mit einem gewaltigen Treffer! Mad Dog muss runter! Bomb blockt Stella. Titan kommt dazu. Stella bekommt einen Treffer ab!


Pete: „Nein! Verdammt!“


Thor rammt Zereo in die Ecke. Odin und Titan bearbeiten Mad Dog während Bomb sich um Stella kümmert. Die Zahlen gewinnen wieder.


Vier gegen drei.


Und The Apocrypha nutzt jeden einzelnen Mann. Keine Ehre. Keine Fairness. Kein Zurückhalten. Auf der Bühne steht Simmons und schaut zu. Zufrieden.


Al Spawn Simmons: „Sehen Sie.“


Er spricht zu den beiden Prüfern.


Al Spawn Simmons: „Das ist der Unterschied zwischen Widerstand…“


Im Ring hämmert Thor Zereo zu Boden.


Al Spawn Simmons: „…und Wirkung.“


Mad Dog versucht wieder hochzukommen. Titan tritt ihn zurück. Stella kämpft sich gegen Bomb frei…doch Odin ist da. The Apocrypha übernimmt jetzt vollständig die Kontrolle.


Pete: „Jemand muss das stoppen!“

Sven: „Wer?“


Pete schweigt. Denn genau das ist das Problem. Wer?


Zereo liegt.

Mad Dog liegt.

Stella liegt.


Thor steht über Zereo.

Bomb und Titan über Mad Stars.

Odin dreht sich zur Bühne.

Simmons breitet langsam die Arme aus.

Vier Männer im Ring.

Der fünfte Mann auf der Bühne.


The Apocrypha.


Wir sind das Fundament.


Die Fans buhen was das Zeug hält. Einige Mitglieder der GFCW Galaxy werden in Großaufnahme gezeigt, deren Verzweiflung ihnen ins Gesicht geschrieben steht! Doch von einem Moment auf den anderen ändert es sich schlagartig!



Die Halle steht Kopf, denn das Theme von Zerbeus dröhnt aus den Boxen! Und genau das machen die Fans nun auch. Die stehen auf und kämpfen! Es wird noch lauter, als sie tatsächlich Morbeus, bewaffnet mit einem Steelchair in der Hand, die Rampe runterlaufen sehen!


Pete: „MORBEUS!!!“


Odin ist der Erste, der es gecheckt hat und wendet sich vom Chaos im Ring ab! Er rollt sich nach draußen und will den Rückkehrer mit einer Clothesline niederstrecken! Er ist allerdings schneller! Der Stuhl wird in den Magen gerammt und anschließend in den Rücken gedonnert! Odin geht zu Boden! Schnell macht Morbeus sich auf den Weg ins Seilgeviert, wo Tha Bomb seine Aufmerksamkeit bekommt! Morbeus wirft ihm den Stuhl zu. Bomb ist sichtlich verwundert und fängt ihn reflexartig auf!


BIG BOOT GEGEN DEN STUHL!


Niemand hält es mehr auf seinen Sitzen! Tha Bomb rollt sich nach diesem harten Treffer nach draußen! Titan und Thor lassen nun auch von den anderen dreien ab und bemerken die neue Bedrohung! Sie laufen gemeinsam auf Morbeus zu. Dieser lässt sich ein wenig zurückfallen, bis er die Seile hinter sich spürt. Nahezu im Sprinttempo kommen Thor und Titan auf ihr neues-altes Feindbild zu, doch sie sind in diesem Augenblick zu ungestüm! Morbeus duckt sich. Zieht dabei das oberste Seil nach unten.


THOR UND TITAN FLIEGEN ÜBER DAS OBERSTE SEIL!


Die zwei Mitglieder der Apocrypha landen unsanft außerhalb des Ringes. Morbeus dreht sich um und sieht nach seinen angeschlagenen Gefährten. Titan, Thor und Tha Bomb versammeln sich draußen. Odin hat sich in den Rücken der vier geschlichen und will sich den Stuhl schnappen, mit dem auch Tha Bomb getroffen wurde.


Morbeus sieht es.

Ergreift zuerst den Stuhl.

Odin schaut auf Morbeus.

Dann auf den Steelchair.


Und plötzlich hat er es sich anders überlegt! Er rollt wieder nach draußen. Odin schließt sich seinen drei Verbündeten an und sie blicken kollektiv grimmig in den Ring. Morbeus lässt sie nicht aus den Augen. Hilft dennoch Zereo Killer auf die Beine. Dann Stella Nova. Und schließlich auch dem Night Fighter. Die GFCW Galaxy ist aus dem Häuschen, als sie dieses Bild sieht.


MAD STARS UND ZERBEUS.


Ihnen gegenüber:


THE APOCRYPHA.


Vier gegen vier. Zereo schaut zu Morbeus. Morbeus schaut zurück. Ein kurzes Nicken. Mehr braucht es gerade nicht. Simmons steht weiterhin auf der Bühne. Und jetzt lächelt er wieder. Nicht wütend. Nicht schockiert. Fast erfreut. Er nimmt ein Mikrofon.


Al Spawn Simmons: „Mister Morbeus.“


Die Fans werden wieder lauter.


Al Spawn Simmons: „Wie schön.“


Morbeus hält weiterhin den Steelchair in der Hand und starrt Simmons an. Simmons betrachtet die vier Männer und Frauen im Ring. Dann seine eigenen vier Wrestler davor.


Al Spawn Simmons: „Damit ist die Gleichung endlich vollständig.“


Bomb schaut zu Simmons.


Tha Bomb: „Al.“


Simmons schaut zu ihm.


Tha Bomb: „Mach et nich komplizierter als nötig.“


Bomb zeigt in den Ring.


Vier dort.


Dann auf sich und seine Leute.


Vier hier.


Tha Bomb: „Vier gegen vier.“


Titan nickt.


Titan: „Passt.“


Simmons lächelt. Er hebt das Mikrofon—Doch plötzlich—Eine Stimme.


Nein.“


Simmons’ Lächeln verschwindet. Die Fans reagieren sofort. Denn oben auf der Bühne steht nun der nächste Mann.


Claude Dynamite Booker.


Der Präsident der GFCW hat ein Mikrofon in der Hand. Er blickt zuerst zu The Apocrypha. Dann in den Ring. Dann wieder zu Simmons.


Dynamite: „Du kommst nach all den Jahren zurück, wedelst mit einem Vertrag herum und glaubst seitdem, du kannst hier Matches ansetzen, Mitarbeiter prüfen, Kamerateams beschlagnahmen und meine Liga nach deinen Vorstellungen umbauen.“


Simmons hebt langsam sein Mikrofon.


Al Spawn Simmons: „Unsere Liga, Claude.“


Kurze Pause. Dynamite schaut ihn an.


Dynamite: „Genau deswegen bin ich hier.“


Simmons lächelt wieder. Dynamite geht einige Schritte nach vorne.


Dynamite: „Du willst vier gegen vier?“


Er zeigt zum Ring.


Zereo Killer.


Morbeus.


Mad Dog.


Stella Nova.


Dann zeigt er nach draußen.


Tha Bomb.


Titan.


Odin.


Thor.


Dynamite: „Dann bekommst du vier gegen vier.“


Die Halle explodiert.


Tha Bomb: „Sach ich doch.“


Titan nickt: „Passt immer noch.“


Dynamite hebt einen Finger.


Dynamite: „Aber dieses Match setzt nicht Al Spawn Simmons an.“


Simmons’ Blick wird kälter. Dynamite sieht ihn direkt an.


Dynamite: „Das mache ich.“


Jubel.


Dynamite: „Beim Pay-per-View.“


Noch lauter.


Dynamite: „Mad Dog.“


Mad Dog tritt ans Seil.


Dynamite: „Stella Nova.“


Stella stellt sich daneben.


Dynamite: „Zereo Killer.“


Zereo kommt dazu. Dann schaut Dynamite zu Morbeus.


Dynamite: „Morbeus.“


Morbeus hebt den Steelchair leicht an. Dynamite wendet sich der anderen Seite zu.


Dynamite: „Gegen Titan.“


Titan.


Dynamite: „Tha Bomb.“


Bomb.


Dynamite: „Odin.“


Odin. Und zuletzt…


Dynamite: „Thor.“


Thor schaut ausschließlich Zereo an. Dynamite lässt seinen Blick über alle acht schweifen.


Dynamite: „Vier gegen vier.“


Die Fans jubeln. Doch Dynamite ist noch nicht fertig.


Dynamite: „Und wenn ihr unbedingt herausfinden wollt, wer hier das Fundament der GFCW ist…“


Er betrachtet beide Seiten.


Dynamite: „…dann sorgen wir dafür, dass am Ende auch wirklich eine Seite übrig bleibt.“


Eine Pause.


Dynamite: „Keine Count Outs.“


Die Fans werden lauter.


Dynamite: „Keine Disqualifikation.“


Noch lauter.


Dynamite: „Keine Ausreden.“


Simmons sagt nichts mehr. Dynamite zeigt auf alle acht.


Dynamite: „Mad Stars und Zerbeus gegen The Apocrypha…“


Kurze Pause.


Dynamite: „…in einem…!“

Al Spawn Simmons: „Claude…“


Dynamite kommt nicht dazu es auszusprechen. Sein Gegenüber unterbricht ihn. Wütend schaut Dynamite ihn an.


Al Spawn Simmons: „Claude…sachte…du alleine hast gerade entschieden das es ein 4 vs 4 geben wird…“


Die Augen von Dynamite verengen sich.


Al Spawn Simmons: „…die anderen 50% sind meine Entscheidung.“


Dynamite platzt fast vor Wut. Zähneknirschend bleibt er stumm.


Pete: „WAS??“


Sven schaut zum Ring. Dann zu Apocrypha.


Sven: „Vier gegen vier. Simmons entscheidet über das Match…ganz nach meinem Geschmack.“

Pete: „SKANDAL!“


Im Ring schauen sich Zereo, Morbeus, Mad Dog und Stella an. Draußen Bomb, Titan, Odin und Thor. Und plötzlich bekommt die Sache eine ganz andere Dimension. Dynamite geht noch einen Schritt näher an Simmons heran.


Dynamite: „Wie du willst, Al.“


Simmons sagt nichts. Er grinst


Dynamite: „Und wenn der Pay-per-View vorbei ist, werde ich dir zeigen, wer hier der Chef der Liga ist.“


Simmons schaut ihn lange an. Dann beginnt er zu lächeln.


Al Spawn Simmons: „Claude.“


Dynamite wartet.


Al Spawn Simmons: „Sie haben gerade einen bemerkenswerten Fehler gemacht.“


Dynamite antwortet sofort.


Dynamite: „Dann behebe ihn.“


OH!


Die Fans reagieren. Bomb schaut zu Titan. Titan zu Bomb.


Tha Bomb: „Hömma.“


Titan hebt eine Augenbraue.


Tha Bomb: „Jetzt wird dat interessant.“


Simmons und Dynamite stehen sich gegenüber.

Keine fünf Meter zwischen ihnen.


Im Hintergrund The Apocrypha.

Im Ring Mad Stars und Zerbeus.


Acht Wrestler.

Zwei Männer, die beide einen Anspruch auf die Richtung dieser Liga erheben.


Thor sieht ausschließlich Zereo an.

Zereo ausschließlich Thor.

Odin blickt zu Morbeus.

Morbeus zurück.


Bomb schaut zu Mad Dog und Stella. Titan stellt sich neben ihn.


Dann beginnt das Publikum wieder.


APOCRYPHA SUCKS!


APOCRYPHA SUCKS!


Simmons schaut langsam in die Zuschauerreihen. Dann zum Tisch der Bewertungskommission. Der ältere Prüfer versteht. Er nimmt seinen Stift. Simmons lächelt.


Al Spawn Simmons: „Die Prüfung geht weiter.“



Hinter uns liegt eine turbulente Ausgabe von War Evening, in der alle Weichen für Blue Blood gesetzt wurden. Jetzt kann der finale PPV der GFCW im Jahre 2026 vor Title Night kommen.

Nunja… noch nicht ganz.

Ein großes Fragezeichen schwebt da noch im Raum und zwar in Verbindung mit einem Mann, den wir heute im Laufe der Show noch nicht gesehen haben: Aldo Nero.

Vor zwei Wochen endete War Evening damit, dass Shelly Nafe in die Kabine von Aldo Nero eingetreten ist, was vor allem bei unserem World Champion für ordentlich Aufruhr gesorgt hat. Ihn haben wir heute schon gesehen, wie er Lukas Meyer-Gittenstein abgefertigt und dabei die Emotionen, die in sich wuseln, entladen hat. Abschließend wirkte es, als wolle End den Eindruck erwecken, all das würde ihn kalt lassen und jetzt zieht er einfach durch, besiegt Aldo und Switzenberg und dann ist alles vorbei – aber ist das auch so?

Jetzt jedenfalls sehen wir tatsächlich Aldo Nero, wie er in den hinteren Gängen der Festung Ehrenbreitstein hindurchwandert. Er wirkt… ruhig. Er wirkt… bedacht. Es scheint, als würde er seine innere Gefühlslage besser kontrollieren oder zumindest verstecken können, als der Champ, wobei er vor zwei Wochen ja bereits verkündet hat, dass er sowohl mit Switzenberg als auch mit End abgeschlossen hat.

Aber hat er das?

Und vor allem: hat er das mit Shelly Nafe?

Aus Corleone wird Nafe… oder so?


???: „Aldo Nero.“


Die Stimme wäre von selbst schon durchdringend genug, doch der Hall von den Wänden dieser uralten Gemäuer verleiht ihr eine Autorität, die selbst Aldo Nero innehalten lässt. Der Italiener dreht sich um – und sieht einen massigen Körper näherkommen. Muskelberge zeichnen sich unter einem einfachen Shirt ab, oben die markante Glatze. Keine Frage: Hier kommt Darragh Switzenberg. Und das verspricht ein Gespräch mit Zündstoff.


Darragh Switzenberg: „Die GFCW veranstaltet an einem der spektakulärsten Orte, an denen wir je zu Gast waren…und du verkriechst dich in den Gängen, Aldo?“


Der Kanadier ist nun so nahe, dass sein Gesicht für Aldo und die Kamera gut lesbar ist. Switzenberg wirkt nicht aufgebracht, aber ernst. Seine Haut spannt sich in einem starren Gesicht, die Augen sind wachsam.


Darragh Switzenberg: „Versucht du, den Männern aus dem Weg zu gehen, die Antworten wollen? Vor mir brauchst du keine Angst zu haben…“


Er schaut über die Schulter nach hinten. Die Gänge entlang.


Darragh Switzenberg: „…aber ich weiß, dass auch der Champion nach dir sucht. Und ich glaube, End legt es nicht auf ein ruhiges Gespräch an. Also würde ich dir raten, mir die Antworten zu geben, nach denen wir suchen.“


Welche Frage Darragh auf dem Herzen hat, muss eigentlich nicht wiederholt werden. Das ist jedem in diesem Gang und auch allen Teilen der GFCW-Galaxy klar. Darragh tut es trotzdem, da Aldo bislang schweigt.


Darragh Switzenberg: „Was hat Shelly Nafes Besprechung mit dir zu sagen, hm?“


Aldo gibt sich nach wie vor ruhig. The End mag der deutlich „lautere“ in seinem emotionalen Umgang mit der aktuellen Situation sein, aber auch für Aldo ist das hart. Auch er weiß nicht, ob er Switzenberg vertrauen kann und dabei hat er doch bei Conquista noch mit ihm gekämpft. Auch er fühlt sich von End verraten und dabei schien doch die familiäre Einigkeit gar nicht so fern. Auch er muss sich irgendwie in diesem Chaos behaupten und auch er scheint seine Lösung darin gefunden zu haben sich einfach auf das Gewinnen des Titelmatches bei Blue Blood zu konzentrieren, wenn es natürlich auch Schade ist sich von Switzenberg und End zu lösen, gerade jetzt, wo Aldo nach der Trennung mit seinem Vater eigentlich Unterstützung gut gebrauchen könnte.

Aber ja, er bleibt etwas zurück hinter dem furiosen Champ, der heute sogar einen Jobber nach allen Regeln der Kunst aufs Übelste fertiggemacht hat.

Und jetzt steht da Darragh Switzenberg der wissen will, was es mit Shelly Nafe auf sich hat.

Aldo zieht den Moment etwas, vielleicht kostet er es sogar aus, dass er in dieser Situation mal der Unscheinbare ist… aber ja, Aldo hat sich tatsächlich gewandelt und so schön es auch ist, er braucht diese Tricks nicht.


Aldo Nero: „Du willst wissen, was Shelly Nafes Besuch in meiner Kabine vor zwei Wochen zu bedeuten hatte?“

Darragh Switzenberg: „Ich habe die Frage bereits gestellt, ja. Bitte spiel nicht auf Zeit, Aldo.“


Der Kanadier legt den Kopf schief und versucht, Aldo direkt in die Augen zu schauen.


Aldo Nero: „Tja… ich auch. Zu mir wollte sie jedenfalls nicht. Sie wollte nur, dass es so aussieht.“


Er sagt Switzenberg nichts. Dann gibt er ein langgezogenes Seufzen von sich.


Darragh Switzenberg: „Wirklich? Das ist alles, was du zu sagen hast? Shelly Nafe ist nicht mit Pauken und Trompeten zu deiner Kabine gezogen, damit die ganze Welt es mitbekommt. Sie wurde durch Zufall dabei beobachtet. Und das soll dir jemand abkaufen?“


Weil von Aldo keine direkte Entgegnung kommt, schüttelt Darragh enttäuscht mit dem Kopf.


Darragh Switzenberg: „Misstrauen fühlt sich schrecklich an. Glaub mir, das weiß niemand besser als ich. Seit meinem Wandel in den letzten Monaten. Aber ich weiß eben auch, dass die einzig wirksame Waffe gegen Misstrauen schonungslose Ehrlichkeit ist.“


Er macht eine einladende Geste in Richtung Aldo.


Darragh Switzenberg: „Und genau darum bitte ich dich jetzt. Schonungslose Ehrlichkeit: Wenn du einen Deal mit Shelly Nafe gemacht hast, dann steh zumindest dazu. Es würde mich schmerzen, klar. Aber weniger als mit einer so unglaubwürdigen Ausrede abgespeist zu werden.“


Aldos Blick wird etwas düsterer. Und auch, wenn er deutliche Anwandlungen seines Vaters in den vergangenen Wochen hatte, scheint er hier mit offeneren Karten zu spielen, als er es vielleicht sollte… was nicht weniger irritierend sein muss, eben weil James Corleone sein Vater ist.


Aldo Nero: „Hm. Die Wahrheit ist schon eine lustige Sache, was? Ich sage dir, ich habe nichts mit Shelly Nafe zu tun und du glaubst mir nicht. Dabei… habe ich doch nie gelogen? Aber vielleicht, können wir nochmal über unser Match sprechen und den… naja… Unfall? Wie ist es dabei, mit der Wahrheit?“


Etwas verklausuliert, aber im Prinzip deutet Aldo an, dass er Darragh ebenso wenig glaubt, wie Darragh ihm – oder ist sein Einverständnis ebenso ehrlich gemeint, wie das vermeintlich bei Darragh der Fall ist?

Egal. Bevor die beiden hier weitersprechen können, werden sie schon gestört.


The End: „Na wen haben wir denn da? Taktikbesprechungen vor unserem Titelmatch? Ihr wisst schon, dass ihr nicht BEIDE GFCW-Champion sein könnt oder teilt ihr euch den Preis mit Shelly Nafe?“


Ebenso aufgebracht, wie schon zu Beginn der Show kommt nun auch der Champion dazu gestürmt und nun ist weniger der Wut von vorhin zu spüren, sondern wieder mehr der Paranoia aus der letzten Show – End sieht Geister, noch schlimmer ist allerdings, dass er diese Geister selber beschworen hat.

Er kommt auf Nero und Switzenberg zugestürmt und deutet bereits an auf Aldo losgehen zu wollen, indem er sich demonstrativ und provokant gegen ihn drückt – Switzenberg übernimmt sofort die Position in der Mitte und versucht End von Aldo abzuhalten.

Aldo reagiert natürlich direkt und scheint die Provokation von End erwidern zu wollen, doch auch ihn drückt Switzenberg aus der Mitte heraus zurück.


Darragh Switzenberg: „Woah, woah, langsam.“


Der dreifache IC-Champion setzt seinen Körper ein, um eine Mauer zwischen Aldo und dem aufgebrachten Titelträger zu bilden. Er legt es drauf an, dass hier nichts eskaliert.


Darragh Switzenberg: „Wir lösen das mit Worten, einverstanden? Aldo meint jedenfalls, dass er kein Abkommen mit Shelly getroffen hat.“

The End: „Oh, na wenn er das sagt, dann wird das schon stimmen, oder? Ich für meinen Teil wüsste nicht, was Shelly Nafe in unserem Match zu suchen hat, wenn sie also an Aldos Tür klopft, dann hat das wohl etwas zu bedeuten.“


Die Option, dass das ein Trick – von wem auch immer – sein könnte, kommt The End nicht, obwohl es das eigentlich sollte. Das hat ihm die Schule von James Corleone gelehrt, aber die Paranoia, die ihn zuletzt umgibt, vernebelt ihm dahingehend die Sicht.


Darragh Switzenberg: „Ich gebe zu: Auch ich war ziemlich sauer auf Aldo. Weil es all das Vertrauen erschüttert hat, dass ich zu euch in den vergangenen Monaten gefasst habe. Und Aldos Behauptung, dass Shelly nicht mit ihm gesprochen hat, finde ich fraglich. Aber andererseits…“


Er wirft einen langen Blick auf Aldo.


Darragh Switzenberg: „…wenn ich mir mein Gespräch mit Aldo, bevor du aufgetaucht bist, noch einmal durch den Kopf gehen lasse, dann haben wir auch keine wirklichen Beweise für Aldos Verrat. Wir können ihm nur Vorwürfe machen, immer und immer wieder, doch der Wahrheit kommen wir so nicht näher. Es steht Wort gegen Wort – ich habe in den letzten Monaten gemerkt, wie schlimm es ist, wenn mir nicht geglaubt wird. Ich habe mich der Diskussion immer offen und ehrlich gestillt. Mich nicht wie Aldo heute in den dunkeln Gängen verkrochen…aber bedeutet es automatisch, dass Aldo lügt? Ich weiß es nicht.“


Schulterzucken bei Switzenberg. Er sucht im Gesicht von The End nach einem Anzeichen, dass seine Worte zu diesem durchdringen.


Darragh Switzenberg: „Wenn ich von euch verlange, mir zu glauben und mir Vertrauen zu schenken…dann muss ich das Gleiche auch für Aldo tun. Er ist ein Sohn von James Corleone. Er hat von ihm gelernt – aber gehört ein Deal mit Shelly Nafe zum Werkzeugkoffer, den sein Vater ihn hinterlassen hat? Ist das die Art des Aldo Nero?“


Er wirft noch einmal einen Blick auf Aldo. Fährt diesen mit den Augen von oben bis unten ab. Dann senkt er den Blick.


Darragh Switzenberg: „Ich kann es nicht bejahen, nicht verneinen. Ich weiß es einfach nicht. Und im Zweifel entscheide ich für den Mann, der mich noch nie angelogen hat. Wenn Aldo mir in die Augen blickt und sagt, dass er mit Shelly nichts zu schaffen hat, dann muss ich das so akzeptieren.“


Er beißt sich auf die Lippe. Kneift die Augen zusammen.


Darragh Switzenberg: „Ich hoffe, dass ich mir bei Blue Blood nicht vor lauter Vertrauensvorschuss in den Arsch beiße. Möge Shelly Nafe weit weg von Aldo Neros Seite bleiben.“


Es scheint, als würden Switzenbergs Worte Anklang finden. Zumindest kochen die Gemüter, angefangen bei The End, wieder etwas herunter. Der Blick des Champions bleibt finster, aber er reagiert sich etwas ab und folglich auch Aldo Nero, der zuletzt erstmal nichts weiter gesagt hat. Seine Miene kann man dabei nicht so recht lesen, vielleicht, weil Darragh das für ihn übernimmt… aber vielleicht auch, weil mehr dahintersteckt?

Jedenfalls werden beide ruhiger und so schaut End nun zu Darragh Switzenberg.


The End: „Falls du glaubst deine… gute Gute-Samariter-Art würde irgendwas ändern, nur, weil du die Liga aus deinen Fängen befreit hast und hier den Streitschlichter mimst… hm. Von mir aus, hast du dich halt geändert oder auch nicht, es ist egal, du bist und bleibst mein Feind und deshalb werde ich keine Rücksicht nehmen.

Wie auch immer… deshalb soll ich Aldo jetzt trauen? Weil du das sagst. Der neue Darragh Switzenberg?

wenn es dein Wort ist, auf das ich trauen soll, …dann bin ich wirklich verloren.“


Es scheint, als würde End… zugeben… das Switzenbergs Charakteränderung vollzogen wurde? Naja, wer weiß. In jedem Falle werden das sicher keine Freunde, wenngleich Darragh Switzenberg im aktuellen Moment wohl das kleinere Übel für The End ist. Und trotzdem oder gerade deshalb scheint End die Erkenntnis einzuholen, dass es schon eine sehr schwierige Situation ist, wenn Darragh Switzenberg die Stimme der Vernunft ist.

Er drückt Switzenberg nun bestimmt mit seiner Hand weg, gibt aber zu verstehen, dass es hier kein weiteres Handgemenge geben wird. Deshalb lässt Darragh ihn auch passieren, als End sich an ihm vorbei zu Aldo schiebt.


The End: „Und selbst wenn er sich geändert hat… hast du das auch?“


So richtig weiß man nicht, ob End, das nun ernst meint oder nicht, aber er will scheinbar ohnehin auf etwas anderes heraus.


The End: „Tust hier auf Familie, als wäre nie etwas gewesen, dabei ist das Einzige, was sich geändert hat, die intrigante Manipulationsmacht an deiner Seite. Aus Corleone wird Nafe oder was? Von mir aus. Mir egal. Das wird dich auch nicht retten. Ich hab dir den Titel abgenommen und wenn du ihn wieder willst, dann musst du ihn aus meinen kalten, toten Fingern reißen. Aber weder du noch Switzi hier… hat auch nur den Hauch von einer Chance. Ich bin DIE Konstante und ich bleibe DIE Konstante und kein Switzenberg, kein Nero, keine Nafe wird etwas daran ändern.“


Mit einem Blick, der seine Aussage noch einmal untermauert und einer Wut, die vielmehr besagter Paranoia entspringt, als der Selbstüberzeugung, schaut End zu Aldo und dann zu Darragh, bevor er sich schließlich von beiden abwendet und andeutet wegzugehen.

Er entfernt sich bereits wenige Schritte, wobei Aldo ihm aber direkt folgt.


Aldo Nero: „Weißt du, die ganze Zeit sprechen wir davon, dass Darragh oder ich… dass wir uns geändert haben. Uns glaubt das keiner. DU glaubst uns nicht. Die Galaxy glaubt uns nicht. Vielleicht auch schon, wer weiß, aber das eigentlich spannende… bist du.

Seitdem dem du damals zurückgekommen bist, um dich mir und meinem Vater zu stellen stehen die Fans hinter dir. Seitdem gibst du dich so überlegen, so erhaben. Und dann, als du den Titel gewonnen hast, hast du uns Woche für Woche wieder erzählt, dass dir doch die GFCW am Herzen liegt und dass du tust, was du tust, um die beste GFCW zu schaffen, die es jemals gab.“


Die Überzeugung in Aldos Stimme ist nicht zu überhören, er steht hinter jedem einzelnen Wort, was er sagt.

Im Hintergrund des Bildes strafft Switzenberg die Schultern. Er wirkt angespannt. Als würde er ahnen, dass die Szene auf einen Kipppunkt zusteuert. Er tritt direkt hinter Nero, um im Notfall eingreifen zu können.


Aldo Nero: „Nun… ich weiß noch immer nicht zu hundert Prozent, ob ich Darraghs Veränderung glauben kann. Tut mir leid, Mann.“


Aldo wandert mit dem Kopf kurz zu Darragh, dessen Worte zuvor ihm scheinbar, zumindest etwas, imponiert zu haben scheinen. Trotzdem ist Aldo gewissermaßen gefangen im ständigen Misstrauen, was ihn sein familiärer Hintergrund mitgegeben hat, selbst, wenn er Darragh wirklich glauben will.


Aldo Nero: „Ich weiß aber verdammt gut, dass meine aufrichtig und ehrlich ist… aber dir… dir kauf ich das nicht ab. Du bist derselbe selbstverliebte, falsche, machthungrige Wahnsinnige, der du immer warst und ich glaube so langsam verstehe ich auch, warum sich mein Vater sich damals für dich entschieden hat. Eigentlich… habt ihr einander verdient.

Du kannst den Fans etwas vormachen, du kannst allen anderen etwas vormachen und du hast es auch gut geschafft mir das vorzugaukeln… aber du hast recht, jetzt ist Schluss. Schluss mit diesem Theater, Schluss mit deiner ‚Good Guy‘-Tour und Schluss mit deiner Titelregentschaft.“


Aldo ist richtig in Rage und hat nun einen Punkt gemacht, der durchaus schon im Raum stand, aber nie so wirklich ausgesprochen wurde.

Was will The End?

Ist es wirklich das Wohl der GFCW?

oder sein eigenes?



SPEAR



End hat die Zähne zusammengeknirscht, die Fäuste geballt und während nun nachdem nun wieder Frust, Wut und Verzweiflung hochgekocht ist, vor allem durch Aldos Worte, hat er sich in einem Ruck gedreht und ist angeschossen gekommen, mit einem mächtigen Spear gegen seinen Bruder…



der aber Aldo nicht getroffen hat!


Aldo ist im letzten Moment zur Seite getreten und so hat End Darragh Switzenberg getroffen!


Sofort richtet sich End auf und schaut ungläubig und noch immer geladen zu Switzenberg. Es ist nicht so, dass es jetzt einen Falschen getroffen hat, aber zumindest in der aktuellen Situation DEN Falschen.

Er hält den Blick auf Darragh, der am Boden liegt und sich vor Schmerzen krümmt, bevor sein Blick zu Aldo wandert.

Nun könnte man meinen, dass Aldo die Gunst der Stunde nutzt um einen eigenen Spear gegen End anzusetzen, doch viellieber nutzt er den Umstand aus, dass es schon wieder passiert ist, dass End die Situation nicht kontrollieren konnte.


Aldo Nero: „Deine Zeit ist vorbei. Ich habe dir den Titel einmal abgenommen und das werde ich wieder tun. Selbst, wenn ich ihn dir aus deinen kalten, toten Fingern reißen muss. Und diesmal brauche ich dafür weder James Corleone…“


Fast schon mit etwas Verachtung schaut Nero nun hinab zu Switzenberg, bevor er wieder hoch zu End guckt.


Aldo Nero: „noch Darragh Switzenberg und auch keine… Shelly Nafe.“


Und damit verabschiedet sich Aldo Nero. Während bereits einiges an Personal dazukommt, um sich um Darragh Switzenberg zu kümmern, der vom Spear des Champions mit unfassbarer Härte getroffen wurde, brodelt es in The End.

Es geht nicht mal mehr darum, ob Switzenberg und Nero sich geändert haben, es geht inzwischen vielmehr darum, dass die Fassade seines Königreichs zu bröckeln beginnt. Aldo Nero hat ihn durchschaut. Sehr wahrscheinlich hat auch Darragh Switzenberg das. Und nun kann er nur noch alles versuchen um das Match zu gewinnen und den Titel zu behalten.

Er dreht sich und schreit laut auf, dabei stößt er einige der Offiziellen weg, bevor er sich ebenfalls wutentbrannt davonzieht.

Als die weggestoßenen Offiziellen den Schreck überwunden haben, wenden sie sich wieder Switzenberg zu. Helfen dem Kanadier auf die Beine. Doch sobald er wieder in der Vertikalen ist, winkt Switzenberg – trotz erkennbarer Schmerzen – ab.

Er blickt seinen immer kleiner werdenden Kontrahenten hinterher. Dann legt er einem der offiziellen eine Hand auf die Schulter und schenkt ihm den Ansatz eines Lächelns.


Darragh Switzenberg: „Keine Hilfe, danke. Ich komm schon klar. Alles in Ordnung.“


Und dann stapft er, durch die Pein vornübergebeugt, davon. Richtung Blue Blood.


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Danke an alle Schreiber!!!