3 on 1-Handicap-Tag Team Match:

Iopeka & Bella Venera & Ben Slate vs. Night Fighter Mad Dog

Referee: Guido Sandmann


Es wird Ringside geschaltet und wir sehen Laura, wie sie mit einem Lächeln im Squared Circle steht und das zweite Match des Abends ankündigen möchte.



Bild 2


Zum ersten Mal zieht die neue Gruppierung aus Ben Slate, Iokepa und Bella Venera gemeinsam in den Ring ein. Der Titantron mit dem Modern Erasers Banner geschmückt und der Entrance Theme passend für das Stable. Vorneweg läuft Ben Slate in seiner schwarzen Anzugshose und den Lederstiefeln, für den Kampf hat er bereits seinen Seidenmantel und den Rollkragenpullover im Spind gelassen. Hinter ihm läuft das Liebespaar aus Iokepa und Bella Venera Hand in Hand und scheinen sich gegenseitig in Stimmung zu bringen. Iokepa trägt seine gewohnte Kleidung, die sein Surfer-Image gut betont und Bella Venera erscheint im selben Outfit wie aus der letzten Show, mit dem roten Mantel und den goldenen Akzenten in ihrer Kleidung.


Die Fans sind mehr als nur negativ gegenüber den Dreien gestimmt, laute Buhrufe schallen durch die Halle, doch das Stable lässt sich davon auf dem Weg Richtung Ringgeviert nicht beirren. Slate geht mit rausgestreckter Brust, selbstbewusst über die Treppe in den Ring, während Iokepa seiner Dame die Seile offenhält, damit sie entspannt dazwischen passt. Im Ring angekommen, gucken sich die drei gemeinsam an und besetzen dann jeweils einen Turnbuckle, um gleichzeitig die Arme emporzustrecken. Eine weitere Welle der Buhrufe ertränken sie und so begeben sie sich gemeinsam in Kampfstellung, bereit auf das Eintreffen ihrer Kontrahenten.



Dröhnend scheppern die Klänge von Lynyrd Skynyrd durch die Halle und jetzt jubelt die Menge auch. Doch noch lauter wird die Meute, als der verrückte Hund den Vorhang beiseite schiebt und in die bigBox Allgäu in Kempten hinaustritt. Im Jubel liegt bereits eine gute Menge an Trotz – ein „jetzt erst Recht“-Jubel. Und vielleicht schaffen es Zerbeus ja doch noch in den Ring.


Broken bones, broken hearts

Stripped down and torn apart

A little bit of rust - I'm still runnin'

Countin' miles, countin' tears

Twisted roads, shiftin' gears

Year after year - it's all or nothin'


Der Night Fighter nickt nur kurz in Richtung der Zuschauerränge, dann fokussiert er das Trio im Ring. Er steht einer Übermacht gegenüber und doch wirkt die unbekannte Konstante so, als wolle sie sich hier nicht kampflos ergeben. Zielstrebig macht er sich auf den Weg zum Ring, während seine Kaumuskulatur aggressiv zuckt.


But I'm not home, I'm not lost

Still holdin' on to what I got

Ain't much left

No there's so much that's been stolen


Kurz vorm Squared Circle bleibt er stehen. Ein paar Fans verneigen sich mit großer Geste vor dem Mann, den sie selbst schon seit Kindheitstagen kennen. Aber auch das scheint MD kalt zu lassen, kurz streicht er über die getapten Hände – es sitzt alles.

Dann slidet er in den Ring,


I guess I've lost everything I've had

But I'm not dead, at least not yet

STILL ALONE,

STILL ALIVE,

STILL UNBROKEN

I'm still alone, still alive,

I'm still unbroken


Während Mad Dog allein, ohne Rückenstärkung, in seiner Ecke steht und trotz fehlender Tag Team Partner sich auf das kommende Match fokussieren will, traut sich auf der anderen Seite Bella Venera in den Ring, welche mit einer Körpergröße von 1.77m mit Sicherheit keine kleine Frau ist, aber neben dem 1.94m großen Night Fighter dennoch einen Nachteil aufweist. Iokepa wirkt etwas zurückhaltend und Ben Slate selbstbewusst wie immer, scheint sich aber erstmal im Hintergrund zu halten.


Ding, ding, ding!


Guido Sandmann lässt die Glocken läuten und Bella Venera will nicht lange auf sich warten lassen, sie rennt auf Mad Dog zu und erwischt ihn mit einem Kick gegen den Magen. Mad Dog selbst scheint etwas überrascht von der Geschwindigkeit und Stärke seiner Kontrahentin, welche bereits Schwung in den Seilen aufgenommen hat und nun mit einem Dropkick angreift! Da zeigt die Erfahrung wieder mal ihre Stärke und Mad Dog kann geschickt ausweichen, während Bella auf die Matte fällt. Sie rauft sich schnell wieder auf die Beine und lässt Fäuste auf den Night Fighter einprasseln, die aber keinen effektiven Einfluss haben, da Mad Dog seine Deckung stabil aufrecht hält. Bella gelingt es dennoch ihn mit diesem Hagel an Schlägen in die Seile zu drängen, wo der Night Fighter sich weiter zusammen kauert, bis es ihm reicht. Mit einem kräftigen Stoß löst er sich aus der Offensive und befördert Bella Venera ein paar Meter nach hinten. Jetzt wird nicht mehr gezögert von der unbekannten Konstante.

Aus den Seilen heraus schwingt er sich Richtung Bella und gibt ihr einen ordentlichen Shoulder Check zu spüren, der sie erstmal auf die Matte schickt. Er schnappt sich das rechte Bein von Bella, dreht es auf unschöne Weise ein und lässt sein Knie auf sie fallen. Schmerzen lassen Bella eine Weile am Boden liegen, während die Zuschauermenge den Night Fighter bejubelt. Bella muss sich nun langsam an den Seilen hochhieven, da wird sie auch schon wieder von Mad Dog gepackt. Fast schon leichtfertig läuft er mit ihr auf dem Arm zur Ringmitte.


Sven: „So ähnlich laufe ich immer mit deiner Mutter durch das Schlafzimmer, Pete!“

Pete: „Aber was der Night Fighter hier vorhat, hat nichts mit Romantik zu tun!“


Ganz im Gegenteil, es ist ein Sidewalk Slam von der grotesken Töle, der Bella Venera auf die Matte scheppert! Es geht direkt in den Pinfall, doch Bella kann schon nach dem ersten Count auskicken. Genug Energie hat sie noch nach dieser Aktion, doch muss sich erstmal regenerieren, um wieder in voller Action antreten zu können. Mad Dog steht nun gefährlich nah an der Ringecke von den Modern Erasers, was Ben Slate direkt für sich nutzt, um den Night Fighter abzulenken und auf ihn einzureden. Die beiden liefern sich ein undeutliches Wortgefecht, während Guido Sandmann versucht die beiden Streithähne zu beruhigen, schließlich findet der Kampf gerade zwischen Mad Dog und Bella Venera statt und nicht außerhalb. Mad Dog lässt sich aber weiter provozieren und geht immer dichter auf Slate zu, bis dieser ihn bedeutet einen Blick nach hinten zu werfen und kaum kann sich der Night Fighter umdrehen…


SUPERKICK!


Perfektes Timing von Bella Venera! Sie nutzt sofort ihre Chance für den Tag-In mit Ben Slate.


Pete: „Jetzt kommt direkt der frische Ben Slate rein und Mad Dog hat niemanden, der für ihn einspringen kann!“


Doch bevor Bella sich aus dem Ring begibt, hält sie noch einmal den Night Fighter mit einer Half Boston Crab am Boden, ein Set-Up für Slate, welcher aus einem Rope Run sein Knie auf den Kopf vom Night Fighter schmettern lässt! Die Buhrufe der Halle werden lauter, was die Zuschauer hier sehen, ist alles andere als fair. Mad Dog hat niemanden, der ihm zur Seite stehen kann, er ist auf sich allein gestellt. Nun ist Bella aus dem Ring gestiegen und der Analyst steht nun im Ring, vor sich Mad Dog, der gerade langsam auf die Beine kommt, eins hat er bereits aufgestellt und kniet derweil mit dem anderen. In dieser Position ist er leider leichte Beute für den Schweizer, welcher mit Kicks gegen den Brustkorb seinen Gegner bearbeitet. Ein letztes Mal holt Slate Schwung für einen weiteren Kick, doch dieser wird abgefangen! Mad Dog hält schweißtropfend das Bein von Slate vor seiner Brust, dieser hingegen steht jetzt selbst nur noch auf einem Bein und hüpft leicht panisch auf der Stelle, er ahnt genau was ihm blüht. Mit einer sauberen Dragon Screw Rolle wird Ben Slate auf die Matte geschickt und landet unverhofft auf dem Rücken. Unter Schmerzen schafft es der Schweizer zwar rasch auf die Beine, hat aber für kurze Zeit mit seinem Rücken zu kämpfen.


Pete: „Im richtigen Moment spricht die Kampferfahrung aus Mad Dog. Schöner Move!“


Mad Dog ist wieder auf den Beinen und lässt nicht lange auf sich warten, kaum ist Slate mit dem Gesicht zu ihm gedreht, setzt es einen Gut Kick, wodurch der Analyse-Fanatiker den Oberkörper beugt und sich in der perfekten Position für einen Suplex-Ansatz befindet. Der Night Fighter setzt an und hebt Slate hoch, vergeblich! Ben Slate schafft es vorher ein Bein zwischenzustellen und mit Hieben gegen die Rippe den Night Fighter auf seine Höhe zu bringen. Nun geht er in denselben Suplex-Hold, versucht es selbst mit dem Move und schafft es Mad Dog anzuheben! Aber Mad Dog lässt sich nicht auf die Matte schicken, stattdessen landet er auf beiden Beinen und hat Slate jetzt in einer noch besseren Position für einen Neckbreaker! Wäre der Schweizer nur nicht so fix gewesen, er kann sich nämlich vor dem Unheil bewahren und löst sich. Bei dem hin und her müssen die Zuschauer immer wieder aufatmen. Unmittelbar nach der Kette an Kontern ist es nun Ben Slate, der hier den Gut Kick in einem guten Moment für sich benutzt, um mit einem Spinebuster direkt nachzusetzen! Dieses Mal sitzt die Aktion! Slate stürmt sich auf den liegenden Night Fighter und schlägt mehrfach auf dessen Schädel ein, bis er den Angriff damit beendet, den Hinterkopf von Mad Dog auf die Matte zu prallen.

Es sieht nicht danach aus, als würde Slate hier weiter Spielchen spielen wollen. So steht er nur für kurze Zeit herabblickend über Mad Dog, während die Menge ihn mit Buhrufen befeuert. Am Schopf gepackt, zieht er sich den Night Fighter hoch, schlägt noch einmal zu, wodurch Mad Dog jetzt mit dem Rücken zu ihm steht. Ben Slate setzt jetzt an für seinen Finisher… den Backsuplex Sideslam, bekannt unter dem Namen…


CASE CLOSED! GEKONTERT!


In dem Moment, wo eigentlich der Sideslam folgen sollte, schafft es Mad Dog in einen DDT zu kontern! Jetzt liegen beide Männer am Boden. Mad Dog schweratmend mit dem Rücken auf der Matte und Ben Slate erschöpft daneben, welcher aber schon langsam beginnt sich Richtung Seile zu rollen. Slate stützt sich an den Seilen, schafft es auf die Beine zu kommen und nimmt sich den Night Fighter wieder, diesmal bringt er ihn zur eigenen Ringecke, wo Bella und Iokepa schon warten ihren Partner abzulösen. TAG! Iokepa ist nun legal und begibt sich in Position hinter Ben Slate, welcher eine Art Belly-To-Belly Suplex anwenden zu scheint, aber nur um Iokepa den perfekten Spot zu liefern…


SUNSHINE AUS DEM BELLY-TO-BELLY!


Sven: „Ist das ein Tag Team Finisher der Modern Erasers?“

Pete: „Es ist auf alle Fälle der Finisher von Iokepa, welcher gesessen hat und Mad Dog scheint sogar am Kopf zu bluten! Jetzt hat er die Möglichkeit das Ding zu beenden!“

Sven: „Er… er scheint nicht wirklich daran interessiert zu sein? Warum geht er nicht in den Pin?“


Tatsächlich… während der Fans noch ihre Buhrufe und Pfiffe sprechen lassen, steht der Hawaiianer ohne Regung über Mad Dog und blickt auf den blutenden Night Fighter herab. Keineswegs mit einem Ausdruck von Dominanz oder überhaupt einem Anzeichen von Freude über diese Teamaktion. Bei diesem Anblick werden selbst die Fans stutzig und die Hass-Tiraden klingen langsam ab. Mit offenem Mund blickt Iokepa in die Zuschauerreihen, als würde er sagen wollen „So soll es nicht sein“. Slate hingegen wirkt aufgebraust am Apron stehend und brüllt ihn an.


Ben Slate: „Was machst du da? Los! Beende es!“


Ein Pinfall wäre die logische Konsequenz für ein jeden, aber Iokepa stattdessen hilft seinem Gegner auf die Beine. Für einen kurzen Augenblick wirkt es, als würde der Hawaiianer hier die Seiten wechseln wollen, als Mad Dog sich aber schüttelt und nach ein paar wenigen Taumelbewegungen wieder fest im Stand befindet, schnappt sich Iokepa die Töle und geht in den Clinch.


Sven: „Ein Clinch in dieser Phase des Kampfs? Sein Gegner ist fast am Ende und Iokepa noch mit voller Kraft.“

Pete: „Iokepa hat selbst gesagt, er möchte Mad Dog in einem fairen Kampf schlagen und das ist wohl der richtige Weg für ihn.“


Was auch immer Iokepa antreibt, seine Kräftereserven sind bisher unverbraucht und so kann er schnell die Oberhand im Clinch gewinnen und hält den Night Fighter in einem Headlock. Aus dem Hold heraus schwingt er Mad Dog in die Seile, rennt hinterher, an ihm vorbei, um selbst in die Seile zu schwingen und dann auf Mad Dog zu, welcher gerade wieder von der anderen Seite zurück schellt, springt hoch zum Single-Arm DDT, aber die Töle hält in fest und kontert in einen Sideslam! Mad Dog konnte tatsächlich noch genug Kraft aufwenden, um Iokepas Aktion zu stoppen und der junge Hawaiianer zweifelt wohl nun an seiner Entscheidung, nicht den Pin versucht zu haben. Nichtsdestotrotz braucht Mad Dog eine Weile zum Durchatmen, während er sich auf den Knien abstützt, derweil kann Iokepa sich in die Ringecke rollen. Jetzt muss er seine Energie nutzen, er stürmt auf Mad Dog zu und landet einen Dropkick auf die Brust gegen den knieenden Night Fighter! Nicht lange lässt der Standing Moonsault auf sich warten und dann setzt er endlich zum Pin an.


1…

2…

KICKOUT!


Noch nicht genug! Dies war wohl zu viel Zeit für den Night Fighter, um wieder etwas seiner Kräfte zu sammeln, auch wenn das Blut über seinem Gesicht was anderes sagt. Iokepa zieht Mad Dog am Arm hoch und setzt eine Irish Whip an, wird aber selbst in eine Irish Whip gekontert und in die Ringecke befördert, wo die groteske Töle nicht lang fackelt und hinterhergerannt kommt.


DOG BITE!


Iokepa wird vom Spinkick des Night Fighters getroffen und die Menge tobt! Mit kaum noch Kraft, hat er wieder die Oberhand gewinnen können und einen seiner Signature Moves gegen den Hawaiianer angebracht. WAU! WAU! WAU! Die Menge feuert Mad Dog weiter an und er genießt die Chants, bevor er sich Iokepa schnappt.


ENTER NIGHT!


Es folgt ein sofortiger Pinfall. 1… 2… aber Ben Slate rettet seinen Kollegen aus dem Coverversuch und drängt den Night Fighter sofort in die Ecke, wo er ihn fixiert. Guido Sandman will ihn wieder zurückschicken, doch in dieser Zeit nutzt Iokepa seine letzten Kräfte, die er noch hat, um mit Bella Venera zu taggen. Die Schönheit hat lange genug gewartet und rennt auf Mad Dog zu, welcher im letzten Moment von Slate losgelassen wird… RUNNING LEG LARIAT! Die Töle geht erneut zu Boden und anders als Iokepa, wartet Bella nicht lange.


GOODNIGHT KISS!


Sie setzt sofort zum STF an, den Move, den sie am besten beherrscht und für einen so sehr geschwächten Mad Dog heißt es jetzt sich durchzubeißen. Das Blut tropft von Mad Dogs Stirn über sein ganzes Gesicht und verschmiert sich auf den Armen von Bella Venera, er versucht alles um sich irgendwie zu befreien, doch sie zieht die Submission immer fester! Schlussendlich merkt der Night Fighter, dass seine Kraft nicht mehr ausreicht und er tappt ab.


Ding, ding, ding!


Auf der Stelle befinden sich Ben Slate und Iokepa wieder im Ring an der Seite von Bella Venera, welche noch deutlich zu erkennen, das Blut von Mad Dog an ihren Armen zu kleben hat. Stören tut es sie kaum, sie scheint erleichtert und froh darüber, den Veteranen zur Aufgabe gezwungen zu haben. Die drei feiern ihren Sieg und die Fans buhen sie aus, auch wenn es von Beginn an nach einem unfairen Kampf aussah, den Mad Dog nur verlieren konnte, sind die Fans keineswegs zufrieden mit dem Sieg der Modern Erasers.




Tammy: „Liebe GFCW-Galaxy, ich habe die große Freude, ein Doppel-Interview zu führen mit zwei Männern, bei denen es nicht selbstverständlich ist, sie vor das Mikrofon zu bekommen. Hier sind Danny Rickson und Robbin Zick – Refuse To Age.“

Die Kamera fährt ein Stück zurück und zeigt, was Tammy angekündigt hat. Neben der Interviewerin stehen – in Ermangelung eines Kampfes am heutigen Tag in Zivil gehüllt – zwei Männer, die zwar seit Januar für einiges an Aufruhr gesorgt haben, aber bislang weder Tammy noch Mac Müll Rede und Antwort starten. Wenn Refuse to Age auftritt, dann ist es meistens eine Inszenierung nach der Regie Ricksons. Eine selbstverherrlichende Promo oder ein von ihm orchestrierter Übergriff auf Feinde wie Ask Skógur. Bodenständige Gespräche vor der Sponsorenwand zählten bislang nicht zum Repertoire des unnahbaren Hall of Famers.

Tammy: „Hallo Danny, hallo Robbin.“

Zick setzt an, etwas zu erwidern. Doch die Mundfaulheit Ricksons, der Tammy nur mit einem Seitenblick quittiert, wirkt ansteckend; und so bleibt auf Zick stumm. Nach einem Augenblick unangenehmer Stille räuspert sich Tammy, dann fährt sie fort.

Tammy: „Alles klar, ihr wollt scheinbar die Belanglosigkeiten überspringen.“

Danny Rickson: „Auch diese Feststellung zu erwähnen, ist eine Belanglosigkeit. Stell einfach deine Frage, Tammy. Was ist sie?“

Dass ihr so über den Mund gefahren wird, ist selbst für Tammy nach mehr als einem Jahrzehnt in der GFCW keine Alltäglichkeit. Trotz aller Professionalität kann sie nicht verhindern, dass ihre Mundwinkel ein Stück absacken.

Wenn Danny Rickson SO spielen will, dann soll er es bekommen.

Tammy: „Gut, machen wir es kurz. Frage 1: Danny, würdest du zustimmen, dass dein Comeback in dieser Liga bislang keine Erfolgsgeschichte ist?“

Es wirkt, als habe man der Szenerie die Luft herausgesogen. Robbin steht, kaum dass er diese provokative Frage vernommen hat, mit fassungslosem Gesichtsausdruck da und hört auf zu atmen. Die Stimmung scheint zu knistern. Nicht im positiven Sinne. Rickson hat eine „Was erlaubt die sich?“-Miene im Gesicht. Nach Sekunden betretenden Schweigens tritt der Engländer vor.

Danny Rickson: „Willst du das wirklich tun, Tammy?“

Tammy: „Was?“

Danny Rickson: „Deine Chance auf ein Interview mit mir dafür hergeben, eine absurde Frage zu stellen? Deine Unterstellung hat keinerlei Grundlage.“

Tammy: „Diese Grundlage sehe ich schon.“

Wieder wird es still. Diesmal schnappt Zick hörbar nach Luft. Refuse to Age ist offenbar nicht mit der Erwartung angetreten, dass es Widerspruch geben könnte.

Tammy: „Du hast deine beiden großen Kämpfe seit dem Comeback verloren. Erst Ask, jetzt das 4-Way…“

Mit funkelndem Blick starrt Rickson Tammy an. Seine Halsschlagader tritt hervor.

Tammy: „…und auch abseits des Ringes hält sich der Einfluss von Refuse to Age in Grenzen. Der Versuch, Ask Skógur zu rekrutieren, hat nur zu einer Feindschaft geführt. Und Iokepa hat sich lieber einem Neuling wie Ben Slate angeschlossen.“

Robbin Zick blickt zwischen Tammy und Rickson hin und her. Seine Emotion schwankt zwischen Aufregung und Ärger. Man sieht ihm den Wunsch an, dem Hall of Famer zur Seite zu springen, doch ohne dessen explizite Zustimmung würde er nie die Initiative dazu ergreifen. Also bleibt Zick nichts übrig, außer stumm darauf zu warten, dass sich Rickson zu einer Antwort hinablässt.

Doch dann kommt alles anders.

Danny Rickson dreht sich wortlos um und geht davon. Die non-verbale Version von „Kein Kommentar.“

Während Ricksons Schritte bereits durch den Backstagebereich hallen, als es sich mit einem gezischten „Das muss ich mir nicht bieten lassen!“ entfernt, will Tammy nicht so einfach ablassen.

Tammy: „Danny, warte!“

Sie will hinterher. Doch in diesem Moment löst sich Robbin Zick aus seiner Starre und tritt Tammy mitten in den Weg. Bei einer Körpergröße von Einsneunzig und mehr als 100 Kilogramm Lebendgewicht hat selbst die resolute keine Chance, da vorbeizukommen. Sie bleibt stehen und muss mit ansehen, wie sich Rickson ihr entzieht. Bald ist der Engländer in der Ferne verschwunden.

Robbin Zick: „Du musst lernen, mehr Respekt zu zeigen, wenn du Antworten willst.“

Ein Grummeln entfährt aus Tammys Kehle. Sie starrt Zick an.

Tammy: „Ich mache diesen Job schon sehr lange, Robbin. Ich brauche keine Ratschläge von jemanden, der 15 Jahre jünger ist.“

Robbin Zick: „15?“

Erschrocken blickt Zick an Tammy auf und ab. Seine Augen bleiben an ihren feinen Gesichtsfältchen hängen.

Robbin Zick: „Bist du dir sicher? Ich dachte, es würden mindestens 20 sein.“

Mit der Fingerspitze tippt er auf die Haut neben ihren Augen. Zieht vorsichtig ihre Krähenfüße glatt. Bis Tammy ihm unvermittelt die Hand verschlägt.

Und jetzt ist es Tammy, die sich einfach umdreht und geht. Sie lasst Zick stehen. Dann gibt es eben kein Interview. Professionalität hat ihre Grenzen.

Robbin Zick: „HE? Das kannst du doch nicht machen!“

Seine Stimme wird zu einem lauten Ruf, als Tammys Gestalt im langen Gang immer kleiner wird.

Robbin Zick: „Interview mich! Jetzt sofort! Das ist dein Job! Komm zurück!“

Nichts geschieht. Tammy ist verschwunden. Genau wie Danny Rickson zuvor. Robbin Zick steht verdattert da und braucht ein paar Sekunden, um die Situation zu verarbeiten. Doch selbst dann fällt ihm als Reaktion nur ein, ärgerlich Luft auszustoßen. Sein „Pff“ könnte gut und gerne der Abschluss dieser Szene sein.

Doch dann merkt er, dass er beobachtet wurde.

Robbin Zick: „Hast du ein Problem? Geh weiter.“

Wem seine Worte gegolten haben, wird dann deutlich, als die Kamera herumschwingt. In guten zwei Metern Entfernung steht Jona Pexianer. Petes Sohn hat die Arme vor der Brust verschränkt und ein Grinsen auf den Lippen.

Jona Pexianer: „Einen Scheiß werde ich.“

Er macht einen Schritt auf Zick zu.

Jona Pexianer: „Ich schaue dort zu, wo ich will. Und wenn ich sehe, dass ein Arschloch wie du mal einen vor den Bug geschossen bekommt, dann…“

Ein weiterer Schritt in Richtung des Refuse to Age-Marketers.

Jona Pexianer: „…schaue ich noch genauer hin.“

Robbin Zick: „Weißt du, wo ich gerne hinschaue, hm? Wenn wieder einmal die Wiederholung von der Szene kommt, in der ich dich und deinen nutzlosen Vater im Ring gefesselt hatte. Als ich dir in deine Eier trat, damit du nicht noch eine dritte Generation von Pexianer-Losern zeugen kannst.“

Die Erinnerung an die Geschehnisse vor der Anniversary Show, als Zick im Auftrag von Sven erst Pete und dann auch Pex fesselte, um ihnen mit Seife den Mund auszuwaschen, ist der Galaxy noch präsent. Und den Beiden, die sich hier gegenseitig provozieren, erst Recht.

Jetzt stehen sie Kopf an Kopf. Doch überraschenderweise hat Pexianer, bei all der Anspannung in der Szenerie, ein Grinsen auf den Lippen.

Jona Pexianer: „Was bist du doch für ein Trottel, Robbin. Erinnere niemals einen Stärkeren daran, dass man noch eine Rechnung offen hat.“

Und dann fliegt die erste Faust.

Innerhalb von Sekunden sind Zick und Pexianer ineinander verschlungen und prügeln aufeinander ein. Die Schläge kommen so wild und unkontrolliert, dass die Kamera – die mehr als einmal in Sicherheit gebracht werden muss, damit sie nicht umgerissen wird – kaum einfangen kann, wer grad die Oberhand ist.

Für eine Sekunde sitzt Zick auf Pexianer, umschließt mit zu Klauen umformierten Händen dessen Hals. Doch bevor er zudrücken kann, schnellt Jonas Kopf nach oben. Seine Stirn rammt in Zicks Nase. Dieser wird mit einem „Uff!“, gefolgt von einem nasalen Grunzen, zurückgestoßen. Er bleibt auf dem Boden liegen und hält sich die Nase.

Robbin Zick: „Das wirst du büßen!“

Kurzer Check, ob irgendetwas blutet oder locker sitzt. Glücklicherweise nicht der Fall. Also springt Zick auf und stürzt sich wieder auf Pexianer. Petes Sohn hat, sehr zur Freude des Hallenpublikums, die Oberhand. Er drückt sein Gegenüber an die Wand. Und anders als Jona zuvor hat Robbin keinen Ausweg parat, um aus der eingeengten Situation zu entkommen.

Es sei denn…

man hat einen Danny Rickson in der Hinterhand.

Die Schritte des Hall of Famers kommen hastig näher und sogleich ist der Hall of Famer dann auch im Bild. In seiner Wut, die sich seit den unverschämten Fragen Tammys angestaut hat, legt er keinen Wert mehr auf Taktik und Zurückhaltung. Er fragt sich auch nicht, ob es nicht unter seiner Gehaltsklasse ist, mit einem Nobody wie Pex zu rangeln…- nein, er schlägt einfach zu.

Rickson reißt Jona von Robbin weg. Der jüngere Part von Refuse to Age atmet erleichtert durch, doch gönnt sich nur einen Augenblick Entspannung. Dann geht auch er auf Pexianer zu. Zu zweit machen sich die Verbündeten bereit, Petes Sohn zu überwältigen.

Bis Ask Skógur da ist.

Der Schwede war bereits Retter in der Not für Pexianer. Und er hat kein Problem damit, diese Rolle erneut zu spielen. Besonders wenn es auch eine Chance gibt, dadurch Danny Rickson in die Finger zu bekommen.

Jetzt ist keine Zeit für Worte. Ask ist kaum herbeigesprintet, da befindet bereits der erste BJÖRNSMACK ins Ziel und schleudert Robbin Zick nach hinten. Der Weg in Richtung Rickson ist bereitet. Und plötzlich ist es der Engländer, der alleine zweien gegenübersteht. Denn auch Pexianer ist noch auf den Beinen. Sie kommen auf ihn zu.

Bis Pexianer mit einem Schmerzensschrei zu Boden geht. Hinter ihm steht ein Robbin Zick, der nach dem Wirkungstreffer von Skógur schwankt – aber der Wille, Rickson zu retten, ist stark.

Und der Stuhl in seiner Hand tut den Rest.

Zick holt aus, um erneut mit dem Chair zuzuschlagen. Diesmal geht es in Richtung Ask, der Angriff wird mit einem Kampfschrei garniert. Während die Waffe schon hoch über dem ehemaligen GFCW World Champion aufragt, trifft dieser eine verzweifelte Entscheidung. Er hat keine Gelegenheit mehr, die Aktion irgendwie zu kontern. Wie auch…unbewaffnet gegen einen Chair? Aber er hat noch eine Chance: Schneller zu sein.

Skógur beugt sich nach vorne, macht sich kleiner. Während Zick noch in der Luft ausholt, greift Ask nach dem Oberkörper des Hannoveraners und reißt diesem im Footballer-Stil mit dem gesamten Körpergewicht um. Zick versucht, im Fallen nach Ask zu schlagen, doch bekommt nicht mehr genügend Schwung in die Aktion, um ernsthaft Schaden anzurichten.

Nun geht es am Boden weiter. Ask reißt den Chair aus Zicks Hand und wirft ihn weit davon, um Chancengleichheit herzustellen. Seine Hand soll ihr Ziel in Robbins Gesicht finden, doch dann taucht Rickson hinter ihm auf. Zieht ihn weg. Setzt ein paar Schläge nach. Jetzt geht alles ganz schnell. Und alsbald mischen auch Jona und Zick wieder mit. 4 Männer prügeln sich wild durch einen engen Backstagegang. Immer wieder stoßen sie an Wände. Es werden Produktionskisten umgerissen, Mitarbeiter springen erschrocken zur Seite.

Dann kommt die Security.

Die die Teilnehmer des Gerangels allerdings kaum mitbekommen, so sehr wie sie alle in Rage aufeinander verfallen sind. Selbst Ask scheint nur Rot zu sehen, WÜTEND zu sein und realisiert dabei kaum, dass er gerade nicht mehr nur auf Zick und Rickson einschlägt, sondern auch auf verschiedene Security-Männer…

als er das aber realisiert, rafft er sich für einen kurzen Augenblick, um das nicht länger zu zulassen, denn die sind nicht seine Feinde.

Zwei Dutzend Männer sind nötig, um die Vier auseinanderzuhalten. Wie eine Menschenwand baut sich das Sicherheitsheitsteam zwischen Pex und Ask auf der einen sowie Refuse to Auge auf der anderen Seite auf. Pex tigert nervös umher, sucht nach einer Lücke, um durchzubrechen. Er will diesen Kampf nicht aufgeben. Er will die Rache an Zick – und auch an Rickson. Jetzt. Jetzt sofort. Doch diese Gelegenheit ergibt sich nicht.

Ask hingegen, hat scheinbar etwas anderes im Sinn.

Ask Skógur: „Hey, ihr Seifentrottel.“

Die bösesten Beleidigungen mag Ask nicht auf Lager haben, er spricht sie aber so überzeugt und ehrlich, dass es irgendwie doch funktioniert und gerade „Seife“ hat hier ja doch schon eine recht bedeutende Rolle gespielt.

Ask Skógur: „Bei diesem wüsten Rumgeprügel werden nur noch Leute verletzt, die nichts dafür können. Ich allerdings, will euch verletzen. Euch beide, nicht nur dich, Danny, sondern auch das Helferlein.“

diese Bezeichnung dürfte Robbin Zick wohl doch etwas deutlicher treffen, gerade in Bezug darauf, wie sehr er sich vor Tammy aufgespielt hat.

Ask Skógur: „In zwei Wochen, will ich euch, in einem Tag Team Match!“

Bevor hier irgendwer auch nur an die Frage „Wer wird denn dein Partner, Ask?“ denken kann, dreht dieser sich ruckartig zu Jona Pexianer um.

Ask Skógur: „Und du wirst mit mir kämpfen.“

Vielmehr Aussage, als Frage, wenn letzteres doch etwas mitschwingt. Es ist wohl am allermeisten eine Art Test, ob, nachdem Ask sich so oft für Jona eingesetzt hat, dieser jetzt auch bereit ist das gleiche zu tun.

Die Augenbrauen Pexianers gehen hoch. Damit hat er nicht gerechnet. Nichts lieber als das. Sein Ärger darüber, von der Security zurückgehalten zu werden, weicht der Begeisterung. Er nickt Ask eifrig zu.

Und Ask scheint noch nicht fertig.

Ask Skógur: „Mann, ich bin ehrlich. Ich weiß noch nicht so wirklich, was ich von dir halten soll. Aber ich weiß, dass du WÜTEND bist. Und das zurecht. Aber du selbst musst die WUT kontrollieren und dich nicht von ihr kontrollieren lassen. Und in zwei Wochen, da werden wir diese WUT nutzen, um den Kampf zu gewinnen.“

Ask hält Pex die Faust hin, mit der unausgesprochenen Aufforderung, zur Bestätigung einzuschlagen. Ask weiß, dass man in Situationen wie denen, in der sich Jona Pexianer gerade befindet, Hilfe braucht. Keek hat ihm diese damals gegeben und jetzt ist er dran, einem anderen jungen Wrestler dabei zu helfen, nicht der WUT zu verfallen.

Robbin Zick: „Wut macht Falten, Leute.“

Den Einwurf Zicks übergehen alle restlichen Anwesenden. Denn die Aufmerksamkeit liegt auf dem Anführer, der jetzt darüber entscheiden muss, ob es zu Asks Forderung kommt.

Danny Rickson: „Wie herzerwärmend. Nun spielst du den Mentor, Ask. Ich dachte, das wäre eine Sache für Leute, die über ihrem Zenit sind. Vielleicht ist das ein Zeichen dafür, dass diese Liga bald von dir erlöst ist…“

Rickson tigert, umrahmt von Security, in sicherer Entfernung hin und her. Er spricht mit solcher Selbstverständlichkeit davon, dass die GFCW von Ask „erlöst“ werden muss, dass man darüber ganz vergessen könnte, wer vor wenigen Wochen noch um einen Beitritt Skógurs zu Refuse to Age gebuhlt hat. Nämlich er. Doch seitdem ist aus Ricksons Respektbezeugung nichts als Ablehnung geworden. Vielleicht Hass.

Danny Rickson: „Ihr sollt bekommen, was ihr wollt. Ich und Robbin, gegen euch Beide.“

Er wendet sich ab und geht davon, ohne auf Zick zu warten, der ihm hektisch hinterherstapfen muss, um nicht abgehängt zu werden.

Im Weggehen dreht sick Rickson ein letztes Mal um.

Danny Rickson: „In zwei Wochen wird der Mythos Ask Skógur entzaubert werden. Verlass dich drauf.“




Diese Musik ertönte erst zwei Mal in der Geschichte der GFCW, aber es waren prägnante Momente, sodass sofort alle Fans in Kempten hellhörig werden – zumal es an und für sich auch keine unbekannte Musik in der Welt des Wrestling ist, sondern der Theme Song der amtierenden WFW Titelträgerin Stella Nova. Jene Inderin mit der schwarz-orangenen Haarpracht, die bei der Anniversary Show The End um den Titel forderte und die letzte Show zu Vertragsgesprächen zugegen war. Dass sie hier nun ins Spotlight tritt, kann also eigentlich nur Eines bedeuten.

Die Reaktionen der Fans darüber sind gemischt – dass ihr erstes GFCW Match ein World Title Match bei der Anniversary Show war, das hat vielen missfallen, doch war es dieser Umstand, den die Fans gehasst haben und nicht Stella Nova selbst. Auch wenn sie sich mit einigen Aussagen auch nicht gerade beliebter gemacht hat. Und dennoch – der 3 Way gegen The End und Monica Shade hat die GFCW Fans lernen lassen, was WFW Fans schon seit vielen Jahren wissen: Stella Nova hat ein großes Mundwerk, kann dieses aber auch durch große Taten bestätigen. Es war knapp genug bei der Anniversary Show. Diese sportlich so potente und obendrein auch noch hochattraktive Frau weiterhin als Teil von GFCW zu haben ist daher durchaus ein Grund für Jubel. Man darf also sagen, dass die Resonanz nicht so negativ ist, wie noch bei der Anniversary Show, aber direkt positiv ist sie auch nicht.

Der Leitstern des Professional Wrestling nimmt dies als Selbstverständlichkeit zur Kenntnis, für sie stand dies alles nie zur Debatte. Tatsächlich hatte sie selbst genau das ja auch mehr als einmal so klar gesagt. Sie ist ein Gewinn für jede Promotion ohne „wenn“ und ohne „aber“. Die wie üblich in ihren kometenhaften Schurz und ein knappes Top mit Sternausschnitt gehüllte Stellare hat den WFW Temptation Titelgürtel um die Hüfte geschnallt, geht tänzelnden Schrittes zum Ring und ist mit geübter Leichtigkeit mit einem ansatzlosen Sprung hoch auf dem Apron und mit einem Zweiten rüber über die Seile.

Im Ring angekommen gibt sie eine fotogene Pose zum Besten, ehe sich die Hallenbeleuchtung normalisiert und sie ein Mikrofon zur Hand nimmt.


Stella Nova: „Frohlockt, oh GFCW Galaxy, denn ich, der Stern aller Sterne, bleibe euch erhalten!“


Okay, ihr Auftritt an sich hat dies bereits nachhaltig angedeutet, aber diese offizielle Bestätigung wird trotzdem positiv aufgefasst.


Stella Nova: „Ich weiß, mein rascher Eintritt in die höchste Stratosphäre von GFCW ist nicht auf viel Gegenliebe gestoßen, doch Geringeres wäre mir gegenüber nicht angemessen gewesen. Ich bin schließlich nicht irgendwer, sondern WFWs amtierende Titelträgerin und dreifache Titelträgerin, ich bin der Leitstern des Professional Wrestling und als solcher war es nur sinnig mich so einzusetzen, dass ich die größtmögliche Strahlkraft entfalten konnte.“


Letzte Show hatte sie noch darüber sinniert möglicherweise als Trophäe für The End angeworben worden zu sein, dieser Punkt fehlt in ihrer Rhetorik jetzt. Auch wenn sie innehält und mit bedeutsamen Wedeln des Zeigefingers nun auf The End zu sprechen kommt.


Stella Nova: „Letztlich war es von Seiten des GFCW Office eine hervorragende Entscheidung. Fanresonanz und Ticketverkäufe wurden durch mich angekurbelt und ich konnte sogleich hinlänglich beweisen auch bei GFCW zur absoluten Topriege zu gehören. Mich besiegt zu haben war obendrein der mit Abstand größte Sieg in der Karriere von The End, der damit bestätigen konnte, dass er so gut ist, wie er angepriesen wird. Womit er indirekt bestätigen konnte, dass der GFCW World Title zurecht als bedeutsam empfunden wird.“


Erneut gemischte Reaktionen seitens der Fans – das Lob für The End und GFCW wird gern gesehen, auch wenn es weniger gut ankommt, dass Stella den Sieg über sie deutlich über etwa den Sieg von The End gegen Aldo Nero erhebt. Von manch anderen in der nunmehr ferneren Vergangenheit ganz zu schweigen.


Stella Nova: „Doch zu dieser Wahrheit gehört auch, dass The End unverändert Herausforderer animieren und manipulieren muss, auf dass der GFCW Titel umkämpft ist. Etwas, das er ohnehin wäre, hätte ich ihn gewonnen. Ja, auch wenn ihr es nicht glauben mögt, GFCW wäre mit mir als Champion besser dran. Mehr noch: das Wrestling an sich wäre mit mir als Doppel-Champion besser dran. Aber aufgeschoben ist ja zum Glück nicht aufgehoben und nach der Einigung von mir mit GFCW steht einer strahlenden Zukunft nicht mehr viel im Weg, außer dass ich den Weg zum GFCW World Title erneut finde und dann auch erfolgreich bis zum Ende gehe.“


Demonstrativ ist sie mit zwei Tanzschritten an der einen Seite des Rings und schreitet dann flott auf den Zehenspitzen die Gesamte Ringbreite ab.


Stella Nova: „Und das wird wohl kaum lange dauern, immerhin bin ich… ich. Und doch gibt es keinen Grund zur Eile. Während andere nur ein einjähriges Tryout in Sachen Vertrag erhalten, ist das bei mir anders. Ich bin gekommen, um zu bleiben, bin gekommen, auf dass ihr lernt meinen Namen mit derselben Ehrfurcht auszusprechen, wie ihr über Männer wie Zereo Killer, Morbeus, Mad Dog oder eben The End sprecht. Was die Vernünftigen unter euch bereits machen.“


Und schon gibt es wieder einige Pfiffe und Buhrufe – obgleich einige Wenige Beifall klatschen. Als nunmehr über 14 Jahre im Wrestling aktive und sehr erfolgreiche Frau ist es ja nun nicht falsch Respekt für sich einzufordern und doch hat Stella gekonnt eine Variante gefunden, mit der sie vielen vor den Kopf gestoßen hat. Und man darf ihr unterstellen, dies mit voller Absicht getan zu haben. Auf jeden Fall lächelt sie ob der Reaktionen und beginnt nun mit den Fingern zu zählen – für einige Augenblicke, das war zur Veranschaulichung, nicht mehr und nicht weniger.


Stella Nova: „21 Punkte Rückstand auf die Top 200 der ewigen Tabelle.
50 Punkte Rückstand auf die Top 100.
83 Punkte Rückstand auf die Top 50.
147 Punkte Rükstand auf die Top 25.
190 Punkte Rückstand auf die Top 10.
290 Punkte Rückstand auf die Top 3.
405 Punkte Rückstand auf… Zereo Killer.
Eine Menge Punkte, vorausgesetzt die Zahlen stimmen. Vielleicht zu viele. Aber vielleicht auch nicht. Doch egal wie viele Punkte es auch werden, ich bin schon jetzt etwas Besonderes in der GFCW Geschichte und werde euch noch mit vielen großen, erinnerungswürdigen Momenten beglücken...“


Und wie sie das sagt, gibt es bereits einen Moment, doch ist es ein Moment, den Stella Nova so im wahrsten Sinne des Wortes nicht hat kommen sehen: das Licht beginnt nämlich zu flackern, verlöscht und dann meldet sich jemand auf dem großen Bildschirm zu Wort.

Ben Slate: „Spar dir deine selbstgedachten Lobeshymnen auf, du bist in dieser Liga nicht willkommen!“

Wer auch immer jetzt mit einem Auftritt des Schweizers gerechnet hat, sollte überlegen Lotto zu spielen - und doch sieht man ihn jetzt in der ganzen Arena groß auf dem Bildschirm in einem Close Up, seinen Seidenmantel und die breiten Schultern kann man geradeso noch erkennen und im Hintergrund befindet sich Iokepa, der wie ein zurückhaltender Rückenstärker hinter Ben Slate positioniert ist. Nur Bella Venera fehlt aus der Modern Erasers-Gruppierung, welche vorhin noch Mad Dog im Handicap Match zerstört haben.

Auch die Fans erinnern sich nur zu gut an die Aktionen gegen den Night Fighter und das unfaire Match, weshalb die Buhrufe gegen sie umso lauter durch die Arena hallen. Sicher sind die Fans bisher nicht sonderlich positiv gegenüber Stella Nova gestimmt gewesen, der Hass hingegen shiftet sich jetzt ganz klar gegen Slate und die Modern Erasers.

Ben Slate: „Du bist ein Fremdkörper, Stella Nova. Genau wie dieses Unkraut von Mad Dog, welches wir heute dem Garaus gemacht haben, bist du nur ein Schandfleck der GFCW.“

Abermals lauter werdende Pfiffe und negative Zwischenrufe der Fans ertönen, als Slate den Night Fighter erwähnt.

Ben Slate: „Sieh doch, Stella. Wir, die Modern Erasers, werden für einen Wandel in dieser Liga sorgen! Um eine glorreiche Zukunft für die GFCW zu sichern, fühlen wir uns dazu berufen die im Weg stehenden Faktoren selbst zur Seite zu räumen. Dein Licht wird nicht lange strahlen, geschweige denn sein volles Potenzial entfalten können, denn bevor ein weiteres Unkraut sich hier festsetzt, werden wir es ausradieren!“

Nach diesen Worten werden die Buhrufe nicht weniger, eher im Gegenteil, die unsympathische Art von Ben Slate zeigt den Fans deutlich, wen sie wirklich hassen wollen, und während der Schweizer schelmisch zu grinsen scheint, steht Iokepa weiter im Hintergrund und hält sich etwas zurück.

Iokepa: „…:“

Es wirkt, als würde dem Hawaiianer etwas auf der Zunge liegen. Oder auf dem Herzen. Denn sein Gesicht ist gefangen in einem nachdenklichen Ausdruck. Doch bevor es für das Publikum die Gelegenheit gibt, mehr darüber nachzudenken, spricht Ben Slate vor ihm bereits weiter.

Ben Slate: „Zeit dir die Lichter auszuknipsen.“

Mit dem Satz schaltet sich der Bildschirm ab und bis auf vereinzelte Handytaschenlampen der Fans, ist die Arena vollends verdunkelt.

Kaum erhellt sich der Raum, sieht man in exakt derselben Sekunde, wie Bella Venera mit einem Big Boot aus dem Nichts Stella Nova zu Boden schickt! In der Hand hat sie einen Stuhl und diesen schmettert die Geliebte von Iokepa immer weiter auf den Leitstern ein. Dann schmeißt sie das Teil weg, schaut sich einen Moment ihr Werk an.

Die Buhrufe prasseln auf sie ein, die Fans werfen mit Pappbechern nach der zweiten unfairen Aktion der Modern Erasers an diesem Abend. Doch Bella, noch das Blut des verrückten Hundes an den Armen klebend und von diesem Ereignis immer noch merklich euphorisiert, lächelt… Während adrenalingetränkter Atem hastig durch ihren Mund rast, blitzt tatsächlich Freude auf. Es ist, als würde eine Last von ihr fallen, als würde das Echo in ihrem Ohr für einen Moment schweigen.

Für einen erlösenden flüchtigen Moment…

Doch dann verzeiht sich das anmutig strahlende Gesicht erneut zu einer Karikatur seiner selbst. Aus dem Lächeln werden gebleckte Zähne, aus den bezaubernden Augen blitzt Zorn, die weichzarten Wangenmuskeln zucken vor aggressiver Spannung.

Mit einem Satz wirft Venera sich auf Stella und es hageln mehrere Fäuste! Bis sie zum Goodnight Kiss – STF ansetzt, um Stella Nova weiter Schaden zuzufügen.

Pete: „Diese hinterhältige Attacke muss doch unterbunden werden!“

Sven: „Da stürmen auch schon die Security-Guards in den Ring!“

Mehrere Security-Angestellte und ein paar der Offiziellen versuchen die Situation nun möglichst zu entschärfen. Während Bella von drei Männern runtergezerrt und nach hinten gedrängt wird, kümmert sich der Rest um den Schutz und das Wohlbefinden von Stella Nova.

Zu gerne hätte wohl Bella Venera hier noch mehr auf Stella eingeschlagen, dies zeigen zumindest ihre wütenden Schreie und die Versuche, sich von den Mannen loszureißen. Doch eben diese scheinen das Schlimmste verhindert zu haben, zumal ihre Kollegen Stella Nova nun aus dem Ring zerren. Man hört noch undeutlichen Worte, die Stella in Richtung Ring ruft, doch alsbald ist sie hinter dem Vorhang verschwunden und die Fans ertränken in im Ring verbliebene Bella Venera in lauten Pfeifkonzerten, was die bösartige Schönheit aber durch ein breites Grinsen deutlich zu genießen scheint.

Lüstern leckt sie sich über ihre blutroten Lippen und reckt dann ihre blutbefleckten Arme so in die Höhe, als sei der Lebenssaft des Night Fighters eine Trophäe, die sie gerade errungen hat und deren Sieg eine neue Ära einläuten wird.

Bella Venera: „Schönheit ist das, was ihr seht! Rache ist das, was ihr spüren werdet!“



Backstage wurde irgendwo eine ganz spezielle Interviewwand errichtet – ausschließlich mit Werbung für Produkte der Lerbitz Performance Group und des Switziverse Unlimited. Davor platziert sind weder Tammy noch Mac Müll, sondern – Überraschung – Mitglieder der LPG. Um genau zu sein ist es die schwarzmähnige Chefin des LPG Förderkaders, Miria Saionji, die wie üblich im weißen Minikleid dasteht, schön zentral. Umringt ist sie von derer frei ihrer fünf Schützlinge: „Phoenix“ Milly Vermillion, die blond gelockte Kanadierin im feurig gefiederten Poncho, sowie den ungleich größeren nordischen Schwestern Skadi Fenrir und Idunn Jörmungandr, die es in der vergangenen Show verpasst haben den Tag Team Titel zu erringen, weswegen die Schneewölfin Skadi auch mächtig demoralisiert dasteht, während Ouroboros-Riesenschlange Idunn ungetrübt ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgeht: ihren eigenen Schwanz in dem Mund nehmen, soll heißen ihren Flechtzopf. Ob Idunns Geschmack im Mund nun besser ist als der von Millys Burger darf debattiert werden.


Miria Saionji: „Hallo GFCW Galaxy, dies ist eine offizielle Verkündung seitens des Switziverse Unlimited und der Lerbitz Performance Group, also hört gut zu, denn egal wie wichtig andere vorgeben zu sein, nichts ist wichtiger als das, was ihr nun hören werdet. Und insbesondere ist nichts was Refuse to Age äußert so wichtig wie das, was wir nun verkünden.“


Der Stachel von Refuse to Age ignoriert zu werden, obgleich deren Anspruch auf Ewigkeit mit „Miss Eternity“ so gut passen könnte, sitzt tief bei Miria, so viel ist klar.


Miria Saionji: „Wie ich letzte Show bereits verkündete, gibt es eine von Darragh Switzenbergs Anwalt Mark Jilley vereinbarte Klausel, dass niemand ein Intercontinental Title Match bestreiten darf, solange die Rematchklausel nicht bedient wird, die der großartige GFCW Wrestler Darragh Switzenberg entweder selbst einlösen kann oder von einem Stellvertreter, respektive einer Stellvertreterin.“


Ja, das wissen wir seit letzter Show, also eigentlich eine unnötige Wiederholung, außer dass es die Fans aufs Neue zum buhen bewegt.


Miria Saionji: „Nun bin ich sicher ihr seid alle brennend daran interessiert, wer diese Klausel bedienen dürfen wird.“


Das Lächeln der innenseitig blondierten „Aion“ ist einmal mehr wunderschön und fies zugleich.


Milly Vermillion: „Ehrlich gesagt nein. Machst du es nicht eh selber?“


Mirias Lächeln zuckt kurz. Ihre an die Fans gerichtete rhetorische Frage war nicht dazu gedacht gewesen von Milly so salopp und antiklimaktisch beantwortet zu werden.


Skadi Fenrir: „Ich gestehe zu, auch ich war der Auffassung, dass Ihr diese Klausel selbst bedienen würdet, so Darragh Switzenberg dies nicht selbst zu machen wünscht. Gibt es denn überhaupt eine Chance, dass es jemand anderes wird als ihr?“


Mirias Gesichtsausdruck wird betont gönnerhaft, ihre Stimme ebenso.


Miria Saionji: „Oh, ich würde niemals meinen werten Schützlingen eine solch große Chance vorenthalten. Insbesondere nachdem ich meine eigene Chance hätte haben können, wäre mir nur das Ei aufgefallen. Von daher kann ich verraten, es wird eine von Euch Dreien...“


Verdächtig bescheiden und selbstkritisch von Miria. Sehr verdächtig sogar. Idunn zählt derweil angestrengt mit den Fingern mit.


Miria Saionji: „Da ihr beiden hehren Nordlichter ein Tag Team seid, dürfte es aber kaum überraschen, dass ich für diese Chance Milly Vermillion vorgesehen hab--“


Monica Shade: „Ehe du etwas verkündest, habe ich einen Vorschlag zu unterbreiten.“


Die Stimme der Leopardin aus Long Island unterbricht Mirias Monolog, was diese erst verdrießlich macht, dann jedoch überwiegt ihr Interesse – Monica ist schon lange nicht mehr mit dem Rest der LPG zu sehen gewesen, nun ist es also mal wieder so weit.


Miria Saionji: „Sieh an wer uns mal wieder mit ihrer Anwesenheit beehrt. Unsere ehemalige Talentsucherin mit ihrem Schwein. Da frage ich mich doch, was so wichtig sein mag?“


Wo die rosarot bezopfte US Amerikanerin ist, ist natürlich auch ihr Stoffschwein nicht weit. Lady Rosi hat heute Platz in einer Sporttasche gefunden, aus der sie extra putzig herausguckt.


Monica Shade: „Ich hätte diese Klausel auch gern.“


Na das war direkt zum Punkt. Miria guckt erst verdutzt, dann wird ihr Lächeln breiter.


Miria Saionji: „Und warum solltet wohl Ihr diese Chance verdienen? Gehört Ihr überhaupt noch wirklich zu uns? Wichtige Fragen, wie ich denke...“


Miria fährt betont nachdenklich den Finger zum Mund, aber Monica antwortet ohne nachzudenken wie aus der Pistole geschossen.


Monica Shade: „Der Greatest Pigster mag weg sein, aber wir sind alle noch Teil der Lerbitz Pigster Group, ja? Ist zumindest mein Wissensstand. Ich bin mir nicht sicher, was du mit Darragh Switzenberg verhandelst oder warum. Obgleich Lady Rosi und ich so eine Ahnung haben. Das Switziverse Unlimited will die Wrestlinginvestitionen der LPG übernehmen, weil Entrepreneurin Lerbitz nach dem Debakel rund um Robert Breads und Aiden Rotari am Wrestling das Interesse verloren hat. Kommt das in etwa hin?“


Miria verzieht keine Miene, egal wie fragend Monica sie ansieht.


Miria Saionji: „Wenn schon nicht dir, sollte zumindest deiner klügeren, schweinischen Hälfte klar sein, dass ich nicht einfach so preisgebe, was genau meine Verbindung zu Darragh Switzenbeg ist und welche Vereinbarungen es gibt. Aber ja, aktuell sind wir noch alle Teil der LPG. Noch.“


Ein bedeutsames wie betontes „noch“.


Miria Saionji: „Wichtig ist, dass wir die Rematchklausel einsetzen können und ich denke, dass Milly Vermillion dafür die beste Kandidatin ist. Wie Skadi auch, hätte Milly bereits Jason Crutch beinahe diesen Titel abgenommen – und Zac Alonso ist kein Jason Crutch.“


Besagte Milly hat derweil ihren Burger gegessen, reckt sich genüsslich und nickt einfrig.


Milly Vermillion: „Endlich sagst du mal was Vernünftiges. Willst du Gold für unsere Gruppe, bin ich diejenige, die dies realistischer macht als jede andere. Immerhin bin ich ein weiser, mächtiger Phönix.“


Wie üblich sagt sie das mit überzeugter Inbrunst, als ob alle ob dieses Faktes nun vor Ehrfurcht auf die 1,50 kleine Feurige blicken sollten. Es macht nur niemand.


Monica Shade: „Du denkst jetzt nicht wirklich, dass du besser bist als ich, oder etwa doch?“


Vielmehr blickt Monica scharf zur blond Gelockten und auch Lady Rosi beginnt in der Tasche Randale zu machen.


Milly Vermillion: „Das denke ich nicht nur, das weiß ich. Weil es so ist.“


Klare Antwort. Und nun gibt es einen höchst intensiven Augenkontakt zwischen Milly und Monica, der geradezu eine Kampfansage von beiden Seiten ist.


Miria Saionji: „Wie praktisch, dass es noch eine Show vor New Level gibt. Ich würde sagen, dass es eine sehr einfache Methode gibt, um festzustellen wer von euch besser ist und folglich das Intercontinental Title Match verdient...“


Milly und Monica nicken beide und blicken sich angriffslustig gegenseitig in die Augen. Nächste Show gibt es Phönix vs. Leopardin um Darragh Switzenbergs IC Klausel. Das verstehen alle – bis auf Idunn, die verwirrt und Hilfe suchend gen Skadi blickt, um es sich erklären zu lassen...



Non Title Match:

The End vs. Hollywood Jake

Referee: Mike Kontrak

Er kommt allein.

Falls Hollywood Jake sich also wirklich dazu entschieden hat, dem heute absenten Darragh Switzenberg den Rücken zu kehren, so zeigt er es zumindest nicht offen. Denn als Jake die Rampe hinabläuft, begleitet ihn weder das Klacken von Shelly Nafes Stöckelschuhen noch lauert die massige Gestalt von Iray Burch in seinem Rücken.

Dem Gesicht nach geht der Mann aus Riesa den folgenden Kampf – möglicherweise die größte Herausforderung seiner Karriere – selbstbewusster an, als man es bei seinem verunsicherten Ausdruck beim Gespräch mit The End erwartet hätte. Scheinbar hat er die Vorbereitungszeit in der letzten Stunde dazu genutzt, sich an den Kern seiner Persönlichkeit zu erinnern: Arroganz. Denn jeder Schritt in die Halle ist von unerschütterlicher Selbstliebe geprägt. Er schreit, wenn auch nur symbolisch und nicht im Wortsinn: Seht mich an. Ich bin die Zukunft dieser Liga.

Kurz vor dem Ring angekommen, entledigt sich Jakes seines Pelzmantels und winkt einen Mitarbeiter heran, damit dieser ihn in Verwahrung nimmt. Natürlich darf das wertvolle Stück nicht zu Boden gleiten und liegenbleiben. Und so steht er, der Youngster, in seinem Ringoutfit: Weiße Stiefel über schwarzen Tights, auf deren Vorderseite in der Type der Hollywood Hills-Landmarke sein Name geschrieben steht.

Jake lockert die Muskeln, nimmt einen kurzen Anlauf und slidet ins Squared Circle. Heute ist der Tag, an dem er sich an die Spitze katapultieren kann – oder der Tag, an dem er untergehen wird.



Wir kennen das mittlerweile: eine dunkle Halle, die beim Erklingen dieser Musik mit einem Spot auf der Stage beleuchtet wird und enormer Jubel kündigen ihn an, den GFCW World Champion. Und sogleich tritt The End auch schon auf die Bühne, wobei man ihm seinen Championstatus regelrecht ansieht.

Er steht da, im Zentrum der Aufmerksamkeit, in Lederjacke, Wrestlinghose und natürlich mit dem heißbegehrten World Title um der Hüfte und er schaut in die Menge an GFCW-Fans, die ihm zujubeln und seinen Namen schreien. Wer hätte das einst gedacht? Wohl kaum jemand, aber doch ist es so. End ist der Champ und End ist beliebt.

Reagiert End darauf? Wie immer, kaum, wenngleich er es auch sicher genießt. So schaut er sich kurz um, bevor er zielgerichtet in Richtung Seilgeviert läuft.


Pete: „The End steht vor einer gewaltigen Aufgabe. Ohne Frage hat er schon große GFCW-Wrestler besiegt, vor allem aber in der Hinsicht ihres Stellenwertes für die Liga und ihre Geschichte. Jetzt steht er einem wahrhaftigen großen und starken Gegner gegenüber – ob er mithalten kann?“

Sven: „Ich hoffe nicht.“

Pete: „Iray Burch das Monster, keiner hat es geschafft ihn zu schlachten, schauen wir mal ob End da bessere Chancen hat, heute allerdings geht es ohnehin erstmal gegen jemand anderen und zwar gegen Hollywood Jake. Sven, sei ehrlich, denkst du Jake kann heute gewinnen?“

Sven: „Ich hoffe.“

Pete: „Man sollte niemals nie sagen, aber The End ist der unangefochtene Top-Star der Liga, ich habe keine Ahnung wer ihn aufhalten kann, vor allem, wenn es nicht mal Iray Burch schafft. Aber vielleicht tut er das ja und wer weiß, vielleicht hat Hollywood Jake heute bessere Chancen als wir es ihm zutrauen.“


End erreicht den Ring. Er betritt diesen mit strengem Blick zu Hollywood Jake, bevor er sich auf dem Turnbuckle noch einmal feiern lässt. Anschließend steigt er ab, übergibt den Gürtel an Mike Kontrak und stellt sich Jake direkt gegenüber.

Und damit kann es losgehen.

Schauen wir mal, was wird.


~ Ding Ding Ding

~


Das Match beginnt ruhig, noch stehen die Beiden einander gegenüber. Langsam laufen Sie nun aber aufeinander zu und wirken dabei ähnlich wie schon in ihrem kurzen Aufeinandertreffen etwas früher in der Show. End wirkt erhaben und selbstbewusst, Jake spielt erhaben und selbstbewusst. Damit kommt er allerdings so gut wie gar nicht durch bei The End, der recht sicher hinter die Fassade von Mr. Hollywood schauen kann.

Mit einem süffisanten Grinsen fordert der World Champ seinen Gegner dazu auf, wahr werden zu lassen, was er heute angekündigt hat – er will ihn besiegen? Soll er es doch versuchen.

Jake hadert noch kurz, denn natürlich will er bei The End keinen Fehler machen, andererseits ist das hier nun mal DIE Chance schlechthin sich zu beweisen, mit einem Sieg oder zumindest einer sehr guten Leistung gegen den großen Champ der Liga. Insofern, versucht er es einfach.


Ohrfeige


Und tatsächlich eine ziemlich schallernde, die Hollywood Jake The End verpasst. Und sogar relativ schnell, also noch während The End voll im Verhöhungsprozess war.

allerdings hat Jake End direkt aus diesem herausgeholt. Ends Blick wird direkt ernst und überraschenderweise kann man sogar einen kleinen Funken ehrliche, positive Überraschung darin erkennen, als würde er Jake zugestehen, dass er ihm eine solch forsche Aktion gar nicht zugetraut hätte, dennoch oder gerade deshalb aber beeindruckt ist.

Die Anerkennung ist da, aber, naja… bestrafen muss er ihn dafür trotzdem.

End packt sich Jake quasi zum Spinebuster, anstatt diesen aber durchzubringen stößt er ihn so in eine der Ringecken, um dort direkt auf ihn einzuprügeln und ihn mit seiner Schulter wiederholt in diese reinzustoßen. Und das ist tatsächlich eine recht beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass Hollywood Jake sogar einen Zentimeter größer und nur wenige Kilo leichter ist als The End. Aber bei New Level hat The End es sogar mit einem noch viel schwereren Gegner zu tun, also muss er hier schon mal üben mit Kraft und Power zu agieren.

Er bearbeitet ihn jetzt jedenfalls für einige Momente in der Ecke, bevor er Jake schließlich selbst herauszieht und ihn via Whip-In in die gegenüberliegende Ringecke schmettert. Jake geht mit, kommt aus dieser zurückgeprallt, wobei End ihn aber direkt schon erwartet. Und jetzt kommt er doch, der


SPINEBUSTER


Mit einem Kriegsschrei triumphiert End über Jake, während auch das Publikum mit einstimmt. The End zeigt direkt, wieso er der World Champion ist.


Pete: „Ob man will oder nicht, aber The End ist einer der größten und besten Wrestler aus den 2020er Jahren, hier in der GFCW. Man kann seit seinem Aufstieg zum Champion, also… naja, seinem ersten Run… wohl an einer Hand abzählen, wie oft er in irgendeiner Form verloren hat und soweit ich mich erinnere war keine einzige Niederlage davon wirklich sauber. End ist on top. Man kann Hollywood Jake hier nur viel Glück wünschen.“

Sven: „Was für ein elender Schleimer du doch bist. Ich würde einen einzigen Wrestler nie so sehr über den Klee loben. Wir haben hier auch andere ganze wunderbare Wrestler!“

Pete: „Aber weißt du, wen wir nicht haben? Aldo Nero.“

Sven: „…“


Selbstredend weiß The End natürlich, dass er so einfach nicht gewinnen wird. Er greift sich also Jake direkt wieder, um nachzusetzen. Es folgen also weitere intensive Angriffe in Form von Schlägen und Hieben und schließlich auch ein German Suplex. Wieder feiert End daraufhin, bis er sich Jake schließlich zum Endbreaker (Irish Curse Backbreaker) schnappt, den er auch durchziehen will…

doch tatsächlich gelingt Hollywood Jake hier die Gelegenheit zu nutzen und Gegenwehr zu zeigen. Er rammt seinen Ellbogen in Ends Nacken, der den Griff daraufhin lösen muss. Er kann die Position sogleich ausnutzen und deutet einen DDT gegen den Champion an, der aber natürlich gegenhält. Und nicht nur das, End scheint direkt die Konteraktion vorzubereiten, wobei Jake zurückschnellt und mit seinem Fuß gegen den Kopf bzw. sogar das Gesicht des immer noch-geduckten Ends tritt! End schnellt hoch und das ist sie, die Chance für Hollywood Jake!

Er greift sich End von hinten und will direkt den RIPCORD KNEE STRIKE zeigen! Und tatsächlich gelingt es ihm End einzudrehen, doch der fängt das Knie ab!


T-BONE SUPLEX


Von The End!


Jake prallt auf und End geht direkt in Position um weiterzumachen, allerdings scheint Jake schnell zu schalten… und so rollt er sich aus dem Ring!

Die Fluchttaktik wird selbstverständlich nicht gut vom Publikum rezipiert und auch The End scheint alles andere als glücklich… aber nichts davon scheint Jake zu interessieren, der hier einen strategisch guten Zug gegen den Champ gemacht hat. Naja, zumindest in der Theorie.

End verlässt den Ring ebenfalls und während Jake benommen ums Seilgeviert herumläuft, kommt End schnell von hinten an um Jake zu packen und ihn mit voller Kraft gegen die Barrikade zu schleudern. Und weils so schön war auch nochmal gegen den Ringpfosten. Jake will fliehen? Keine Chance bei The End. Schließlich geht es zurück in den Ring für Jake, bevor auch The End aufs Apron steigt und durch die Seile zurück in den Ring steigen will…


KNEELING UPPERCUT


Von Hollywood Jake, der hier wohl sämtliche Kräfte mobilisiert hat um diesen Punkt gegen End zu holen, aber mit Erfolg… End hängt tatsächlich – zumindest halb – in den Seilen!

Jake nutzt die kurze Verschnaufpause um sich zu erholen, bevor er direkt wieder nach The End greift. Erneut setzt er den DDT an und nicht nur irgendeine Variante, sondern die Rope Hung Version. Vielleicht die Final Scene als Gruß in Richtung Darragh Switzenberg?

Und der geht durch!


ROPE HUNG DDT


Und Jake geht ins Cover!


Pete: „Okay. Ich hätte nicht gedacht, dass das erste Cover in diesem Match von Hollywood Jake kommt.“

Sven: „ICH SCHON! HOLLYWOOD JAKE HOL IHN DIR!”


1…

Kickout.


Direkt bei 1 reißt End die Schulter in die Luft, als wolle er demonstrativ klar machen, dass er hier der verdammte World Champion ist und man ihn so einfach nicht klein bekommt.

Jake ist tatsächlich einigermaßen getroffen von dem Umstand, dass er hier so gut gepunktet hat gegen den World Champion, ohne, dass es auch nur im Ansatz von Erfolg gekrönt war. Aber gut, seis drum, dann muss er halt direkt weitermachen. Er greift sich The End, der sich auch wieder aufrappeln will und setzt mit Schlägen nach… die allerdings einen gegenteiligen Effekt erzeugen, als sie eigentlich sollen.

Gefühlt nach jedem Schlag rafft sich End mehr auf und gleichermaßen wird sein Blick immer düsterer. Als würde er erkennen, dass Jake hier wirklich auf ernst spielt. Und genau das scheint The End ja auch zu gefallen, weil es genau das ist, was ihn fordert. Was er wollte.

Während Jake End nun also hochschlägt, wird dieser immer verzweifelter, bei der Erkenntnis, dass er hier keinen Erfolg zu haben scheint und schließlich… steht End wieder aufrecht und grinst Jake mit teuflischer Freude ins Gesicht.

Jake dreht sich um, weil er scheinbar Anlauf holen will, da packt End Jake nur am Kragen und mit voller Wucht wirft er den großen Mann in die Seile, während er sich parallel in die gegenüberliegenden Seite fallen lässt…


SPEAAAAR


Und mit voller Kraft holt End Jake von den Beinen. Sobald dieser aber auf dem Boden aufkommt, wirft sich End auf Jake, um ihn mit einer intensiven und brachialen Schlagsalve zu attackieren. Wir kennen das bereits von The End, das ist eine gern genutzte Taktik um seinen Gegnern den Kampfgeist aus Körper und Seele zu schlagen: rohe Gewalt.

Einmal mehr tobt sich End aus, während der Wahnsinn immer mehr auffärbt in seinem Gesicht. Der Wahnsinn, der verspricht, dass es bei New Level nicht Hollywood Jake sein wird, der diesen Angriff abbekommt, sondern Iray Burch. Und schließlich wird er von Mike Kontrak ermahnt, woraufhin er aber auch direkt ablässt von Hollywood Jake.

End richtet sich auf und wieder flammt dabei ein Konzert an Jubel-Chants für ihn auf. Sein Name wird lauthals gerufen, als würden die Fans es genießen, mit welcher Gewalt er hier gegen den unbeliebten Hollywood Jake vorgeht. Man weiß, was man bei The End bekommt und er liefert, dafür muss sich bedankt werden. End zerrt dabei auch für einige Zeit an den Reaktionen, was prinzipiell ein Fehler sein könnte, aber er hat alles unter Kontrolle. Jake kriecht benommen in Richtung der Seile, an denen er sich hochziehen will, doch, als er es gerade so auf die Knie geschafft hat…


SPOTLIGHT ATTACK


Bekommt er Ends Knie ab.

Während Jakes Kopf noch zwischen Seil und Ends Knie verweilt, schaut End tief in die Kamera, als wolle er durch diese hindurch in Richtung Iray Burch… und Shelly Nafe blicken, bevor er Jake schließlich greift und aus den Seilen zieht.



TOXIC WALTZ!


End zieht Jake gerade so zurecht, um seinen verheerenden Aufgabegriff anzusetzen, der schon so manchen Gegner ins Reich der Träume geschickt hat.

und so sehr Hollywood Jake auch zappelt, so ereilt ihn das gleiche Schicksal… oder naja… nicht ganz, denn er klopft vorher ab.


~ Ding Ding Ding ~


Laura: „Sieger des Matches via Aufgabe… der GFCW World Champion… THEEE ENDDD!“


Pete: „Wie erwartet gewinnt The End dieses Match, wie ich finde ist es aber doch etwas überraschend, was für Geschütze er für diesen Sieg auffahren musste.“

Sven: „Bitte? Ich sags ja nur ungern und eigentlich ist es mir zuwider, dass ich diese Schmach eines Bruders verteidigen muss, aber das hier war kein Auffahren seiner Geschütze, sondern eine Darbietung seiner Macht. End hat klare Zeichen in Richtung Iray Burch geschickt, zum Leidwesen von Hollywood Jake.“

Pete: „Da magst du recht haben. Hollywood Jake hatte eine gute Offensive, aber The End hat einmal mehr klar und deutlich zur Schau gestellt, wieso er der GFCW World Champion ist.“


End bekommt seinen Gürtel überreicht, während er feiert und sich feiern lässt – die Galaxy hat natürlich auch keinesfalls daran gezweifelt, dass der World Champ hier verlieren wird und schlussendlich kam es dann auch, wie es kommen musste. Er wirft einen Blick zu Hollywood Jake, bevor er sich dann doch auch etwas umschaut – wer weiß, ob Iray Burch nicht doch irgendwo lauert und jetzt zuschlagen will.

Aber nein. Fehlanzeige. End hat gewonnen und damit ein Zeichen in Richtung Iray Burch geschickt, an dem dieser erstmal zu knabbern hat.

Er steigt aufs Turnbuckle und posiert mit dem Gürtel, bevor er den Ring schließlich verlässt. Bei The End ist es tatsächlich immer etwas so, als würde er sich „feiern lassen“ – vielmehr den Fans zuliebe, als, dass er es für sich tut.

Während er nun also die Rampe hinausläuft, im Jubel der Fans und mit erhobenem Titel, geht War Evening für diese Woche zu Ende…



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Danke an alle Schreiber!!!




NEIN!

Die Show ist noch nicht zu Ende!


IRAY BURCH!


The End hat fast den Vorhang erreicht, da wird er auf einmal mit voller Wucht niedergemäht, als das Monster Iray Burch mit seiner geballten Kraft angeschossen kommt, um den World Champion niederzustrecken!

End weiß gar nicht wie ihm geschieht, da packt sich Burch ihn schon zum Fallaway Slam… oder naja… besser gesagt… WORLD STRONGEST SLAM! AUF DIE RAMPE!

End muss sich jetzt eigentlich vor Schmerzen krümmen, doch dazu bekommt er gar keine Chance, denn wieder packt Burch nach ihm, um ihn diesmal direkt von der Rampe zu werfen! Und sofort geht er hinterher – der Champ bekommt hier keine Ruhe. Burch hat ihn, packt ihn sich und SCHMETTERT IHN MIT VOLLER KRAFT GEGEN DIE BARRIKADE!



DURCH DIE BARRIKADE!


Sofort sind Security-Männer zur Stelle um die Fans zurückzuhalten. Dabei ergibt sich ein Bild von Chaos. Ein Bild von Zerstörung und vor allem ein Bild von einem Monster, über den Champion.

In den Trümmern liegt The End. Zerbrochen und zerstört. Und über ihm… da steht Iray Burch.

Aus dem Hintergrund tritt nun auch Shelly Nafe, die sich neben Burch stellt und ihm dabei etwas übergibt: den GFCW-World Title, den Iray Burch nun demonstrativ und voller Überzeugung in die Höhe streckt.


Pete: „Oh… mein… Gott…“

Sven: „Tja, End hat es selbst gesagt. Er wollte die Herausforderung… jetzt hat er sie. Die große Frage ist, nach diesem Angriff… kann er die Herausforderung überhaupt noch antreten?“


Trümmer.

Ein gebrochener Champion darin.

Ein triumphierender Herausforderer darüber.

Und vielleicht ein Vorgeschmack für das, was uns bei New Level erwartet.