No.
1 Contender Match für den GFCW Heavyweight Title:
Ask
Skógur vs. Darragh Switzenberg vs. Danny Rickson vs.
Iray Burch
Referee: Mike Kontrak
Pete:
„Es ist Zeit für den Main Event! Und dieser hat es
aber mal so richtig in sich! Vier Männer werden darum
antreten, den nächsten Herausforderer auf den GFCW World
Heavyweight Championship zu ermitteln. Und dementsprechend
frage ich dich Sven… wird uns The End gleich wieder
Gesellschaft leisten? Wie schon für das Match zwischen
Ask Skógur und Monica Shade? Na? Sven? Hallo?“
Sven:
„Ich hoffe nicht.“
Pete:
„Dachte ich mir, aber… tja… da hast du
wohl Pech gehabt, denn hier… ist der Champion!“
… oder
auch nicht.
Die
Kamera schaltet auf die Stage, auf der jetzt wohl eigentlich
die Musik des Champions erklingen sollte, allerdings tut sie
das nicht. Stattdessen verweilen wir einige Sekunden auf
diesem Shot, bis dann tatsächlich eine Musik erklingt.
Und
zwar die von Ask Skógur!
Man
hat eben schon gemerkt, dass die Fans The End wohl auch
erwartet hätten und bereit waren für ihn zu jubeln,
bis ihnen diese Möglichkeit genommen wurde. Seis drum,
dann gilt der Jubel eben dem großen Fan-Liebling der
GFCW Main Character Ask Skógur!
Und
der tritt nun auf die Stage und das ziemlich angespannt.
Grund dafür dürfte einerseits der Brawl mit Danny
Rickson sein, den er kürzlich in der Show fast begonnen
hätte und andererseits der Grund für besagten
Brawl, von dem jetzt weit und breit nichts zu sehen ist.
The
End ist nicht da und das obwohl er heute schon mehrfach
versucht hat Stimmung zu machen, mit einem nicht wirklich
messbaren Erfolg – was nicht bedeutet der Erfolg wäre
ausgeblieben.
Darragh
Switzenberg und Iray Burch hätten sich fast zerfleischt,
Ask Skógur und Danny Rickson haben sogar schon
angefangen. Jetzt gibt es gleich aber kein Zurück mehr,
jetzt wird dem Zerfleischen kein Einhalt mehr geboten.
Laura:
„Das nächste Match ist der Main Event des Abends
und es ist ein Fatal Four Way Match um den neuen
Hauptherausforderer auf den GFCW World Championship zu
ermitteln! Begrüßen Sie dafür, auf dem Weg
zum Ring, den ersten Teilnehmer, mit einem Gewicht von 95 kg,
aus Schweden… Askkk Skóóóóguuuurrrr!“
Ask
läuft also zum Ring, hier und da klatscht er schon mit
den Fans ab, insgesamt wirkt er aber sehr fokussiert auf das,
was gleich geschehen wird. Er schnauft durch, läuft zum
Ring, hält kurz inne und grunzt entschlossen auf: Ask
ist bereit den ersten Schritt in Richtung zweiter
Titelregentschaft zu gehen. Er slidet ins Seilgeviert, steigt
noch einmal auf den Turnbuckle um sich zu sammeln, bevor er
hinabgleitet um in Position zu gehen und seine Gegner zu
erwarten.
Pete:
„The End ist zwar nicht da, aber man merkt Ask an
seinem Blick, seiner Mimik und Gestik, an seinem ganzen
Auftreten schon an, dass der Champ ihm im Kopf sitzt. Der
Champ und natürlich Danny Rickson. Das könnte ein
Nachteil sein, der Vorteil wiederum ist, dass es seinen
ganzen Gegnern wohl nicht anders gehen wird. Der Champion hat
seinen Stellenwert heute eindrucksvoll klar gemacht und nun
bleibt zu sehen, wer mit diesem Druck am besten umgehen
kann.“
Sven:
„Aldo Nero hätte es sicher gekonnt!“
Die
Rückkehr auf den Thron beginnt heute.
Synchron
mit den Klängen von Danny Ricksons Musik setzen auch die
Buhrufe des Publikums ein. Sämtliche Wiedersehensfreude,
die beim Comeback des Engländers geherrscht haben mag,
ist beständiger Antipathie gewichen. Wer sich auf dem
Weg zur Unendlichkeit mit Ask Skogur anlegt, hat schlechte
Karten - und wenn dazu noch eine unmenschliche
Longevity-Strategie, die das Blut anderer einbezieht,
verfolgt wird, bleibt nur die Rolle als Bösewicht.
Rickson
stören die Buhrufe nicht. Er nimmt sie mit starrer Miene
hin. Fokussiert auf den Ring marschiert er Richtung Squared
Circle, wo bereits der neugewonnene Erzfeind auf ihn wartet.
Bereits einmal konnten sie heute die Hände nicht
voneinander lassen. Jetzt wird es offiziell.
Laura:
"Auf dem Weg zum Ring. Mit einem Gewicht von 83
Kilogramm. Aus Newcastle, England..."
Kurz
vor dem Ring bleibt Rickson stehen und lockert die Muskeln.
Sein Körper ist so fettfrei wie eh und je seit dem
Comeback, die Muskeln straff. Er trägt die langen Tights
mit dem Logo des Unternehmens, das ihn zurückgebracht
hat. Refuse to Age.
Laura:
"Danny Rrrrricksooooon!"
Dann
nimmt Rickson Anlauf, slidet unter den Seilen ins Squared
Circle und bleibt mit größtmöglichen Abstand
zu Ask stehen. Sie sparen sich ihre Kräfte, bevor gleich
offiziell angeläutet wird und kein The End ist da, um
sie über die Kante zu schubsen. Hasserfüllte Blicke
werden trotzdem ausgetauscht.
Der
Sturm zieht auf.
Shelly
Nafe zieht den Vorhang zur Seite und stöckelt auf die
Rampe, ihr Ausdruck ist hart und kalt. Sympathisch wirkt sie
selten, doch jetzt verrät die Miene der Mittfünfzigerin
schlechte Laune. Die Geschehnisse rund um Iray, Switzenberg
und Burch sind nicht spurlos an ihr vorbeigegangen. Der
kurzzeitige Kontrollverlust über ihr Werkzeug hat der
Welt offenbart, wie rissig der Schleier zwischen Macht und
Ohnmacht ist.
Hinter
Nafes schmalen Schultern taucht Burch auf. Der Big Bad
Bastard wuchtet seinen Leib auf die Rampe und stapft so
emotionslos zum Ring, als wäre dies nicht die größte
Gelegenheit seines bisherigen Lebens, sondern nur der
Auftritt zu einem weiteren alltäglichen Schlachtfest.
Lediglich ein Lecken über die Lippen verrät seine
Vorfreude. Drei Opfer auf einmal. Was für ein schönes
Spiel.
Laura:
"Aus West Wendover, Nevada, USA. Mit einem Gewicht von
140 Kilogramm..."
Nafes
Blick geht in den Ring. Liegt auf den beiden Gegnern, die den
Auftritt ihres Mandanten mit ernster Miene verfolgen. Fast
sechzig Kilo mehr als Rickson und immerhin fünfundvierzig
im Vergleich mit dem Schweden.
Laura:
"...Iiiiray Buuuuuurch"
Jeder
Schritt auf der Ringtreppe sendet ein Scheppern durch die
Halle. Es ist die laute Vorahnung auf das Trommeln, das
Burchs Fäuste gleich auf der Haut der Gegner spielen
wird. Dieser Mann steht für entfesselte Brutalität.
Aber ist das genug, um auch einen offiziellen Kampf gegen
drei Superstars zu gewinnen? Oder findet die Gewalt ihre
Grenze der Macht, wenn es keine Opfer, sondern Gegner gibt?
Die
letzte Musik in Bunde sorgt für die größten
Buhrufe. Vor zwei Wochen hat Darragh Switzenberg die
ungeschriebene Regel gebrochen, das Publikum nicht auf den
letzten Metern zu enttäuschen, nicht mit der Vorfreude
der Halle zu spielen. Dass der Kanadier einfach nicht
angetreten war, dürfte eine neue Dimension der
Dreistigkeit sein - und die gesamte GFCW-Galaxie wird hoffen,
dass er damit nicht zum Trendsetter wird.
Switzenberg
hat seine hochmütige Aura wiedergekommen, die verloren
schien, als er früher am Abend von Iray Burch bedrängt
war. Doch von dem Schreck ist er offenkundig erholt, das Kinn
ist hochgereckt, die Schultern sind stolz erhoben und der
Gang zum Ring erfolgt mit provozierender Langsamkeit.
Laura:
"Aus Rouyn-Noranda, Quebec, Kanada. Mit einem Gewicht
vom 122 Kilogramm..."
Switzenberg
trägt lange, rote Tights. Die Farben des Switziverse.
Auch wenn die Gruppe auf zwei Mitglieder gesunken ist und von
Jake keine Spur am heutigen Abend zu sehen war, sorgt Darragh
für diesbezügliches Brand Building. Über der
Hose thront ein muskulöser Oberkörper, der wie aus
Stein gemeißelt daherkommt. Mit 122 Kilogramm - dem
Höchstwert seiner bisherigen GFCW-Karriere - liegt er
exakt zwischen den wenigen Männern, Ask und Danny, sowie
dem Monster Iray Burch. Und anders als der Big Bad Bastard
erkäuft er sich seine körperliche Überlegenheit
nicht durch schwer steuerbare Masse, sondern er bleibt
zweifelsfrei als Top-Athlet zu erkennen.
Drei
Augenpaare liegen auf den ehemaligen IC-Champion. Er stapft
die Rampe hoch, doch als ihm gewahr wird, dass er der
Mittelpunkt des Interesses ist, bleibt er auf dem Apron
stehen. Iray Burch macht einen Schritt in seine Richtung -
und Switzenberg springt wieder vom Apron nach draußen.
Erinnerungen
an die Flucht von vor zwei Wochen werden wach. Sofort
erreichen die Buhrufe ein neues Level. Erst als Burch auf
Zuruf von Nafe zurück in seine Ringecke geht, traut sich
Darragh wieder in den Ring. Er slidet unter den Seilen,
versteckt sich absurderweise hinter dem halb so schweren
Ringrichter und bleibt mit angespannter Miene und
größtmöglichem Abstand zu allen Gegnern
stehen.
Pete:
„So, nun nochmal – Aldo Nero außen vor –
was ist dein Tipp für das Match? Wer denkst du wird
gewinnen?“
Sven:
„Wäre ich nur ein halb so großer
Schleimbolzen wie du, würde ich sagen, die GFCW-Galaxy,
die einen fantastischen Main Event geboten bekommt, der an
Starpower, Härte und Talent, vor allem aber Potential,
seines gleichen sucht. Ein Action-Feuerwerk par excellence!“
Pete:
„…“
Sven:
„Na los, sags schon.“
Pete:
„… und da du das nicht bist…“
Sven:
„Tja, wenn du tatsächliche Expertise hören
willst, dann würde ich sagen Askobold ist raus, weil der
mal wieder irgendeinen Drama-Trip fährt und es werden
wohl Switzenberg, Rickson und Burch unter sich ausmachen
müssen – jeder von den dreien hat das Potential zu
gewinnen, wer es nutzen kann? Tja, da bleibe ich mal
gespannt. Was denkst du?“
Pete:
„Ask!“
Sven:
„Das muss ragebait sein.“
Es
ist so weit. Alle sind da, alle sind bereit und deshalb
suchen wir jetzt, passend zu Ostern, einen neuen
Hauptherausforderer auf den GFCW-Championship.
~
Ding Ding Ding ~
Skógur.
Burch. Rickson. Switzenberg.
Alle
vier Akteure stehen jeweils in einer der Ringecken, mit
umherschweifenden Blicken zu ihren drei Gegnern. Die
Atmosphäre in der Halle zieht sich nun auch immer weiter
zu, die Stimmung bebt – auch, wenn man ¾ des
Teilnehmerfelds dieses Matches nicht mag, freut sich die
GFCW-Galaxy über so einen monumentalen Main Event. Vier
Männer, eine Titelchance und damit ist genau das
letztendlich das, was The End wollte.
Und
schließlich – wie sollte es auch anders sein –
ist es Ask der den ersten Schritt macht und was für
einen. Wenn es nicht Ask wäre, sondern vermutlich jeder
andere denkbare Wrestler, würde man wohl sagen, dass das
eine ziemlich dumme Idee ist, Ask ist aber waghalsig und
abenteuerlustig genug, dass er damit Erfolg haben könnte…
und hat.
Er
geht auf ALLE los.
Erst
greift er Rickson an, dem er sogar einen gewaltigen
BJÖRNSMACK verpassen kann, womit er ihn direkt mal
ausschaltet. Anschließend geht ein Big Boot in Richtung
Darragh Switzenberg und letztendlich erfolgt eine Schlagsalve
gegen Iray Burch, bei der er vor allem seine Elbows gegen den
Koloss einsetzt und selbst das scheint ganz gut zu
funktionieren… zumindest kurz. Recht schnell
signalisiert Iray Burch aber, dass er sich nicht so leicht
kleinzukriegen lässt und auch, wenn Asks forscher und
überraschender Start hier zwei seiner Gegner erfolgreich
überrennen konnte, steht Ask bei Burch vor einer Wand.
Burch
greift mit beiden Händen an Asks Schultern und mit einem
gewaltigen Ruck wirft er ihn quasi einmal durch den Ring…
Ask rollt sich aber ab und steht direkt wieder auf! Er dreht
sich und geht abermals auf Burch los, wieder lässt er es
die rohe Gewalt auf ihn einprasseln, womit er diesmal sogar
etwas weiterkommt, als zuvor, noch immer kann Burch ihn aber
einfach nach vorn stoßen. Ask lässt sich in die
Seile fallen, er federt zurück und während Burch
ihn schon erwartet, springt Ask einfach hoch.
… aber
über Burch kommt er dabei trotzdem nicht. Burch fängt
Ask ab und hält ihn zum Fallaway Slam, den er Ask auch
tatsächlich verpassen will, doch der greift um…
DDT
Und
der sitzt!
Iray
knallt mit dem Kopf auf die Matte und auch, wenn der Move
saß, schreckt er direkt wieder hoch, was Ask allerdings
schon antizipiert. Er lässt sich erneut in die Seile
federn, kommt zurück…
TIMBEEER-Kick!
Pete:
„Was passiert hier? Ist das das schnellste Ende eines
Fatal Four Way Matches… JEMALS?“
Sven:
„Switzenberg!“
… ist
tatsächlich da. Er greift sich Ask, schleudert diesen
direkt in eine der Ringecken und wirft sich anschließend
sofort auf Iray Burch. Seine Chance auf den Sieg, seine
Chance das Monster noch deutlich mehr zu verärgern!
1.
Kickout.
Und
das nicht zu knapp. Gerade einmal die 1 konnte angezählt
werden, da stößt Burch Switzenberg von sich ab und
das ist mehr als beachtlich, denn Switzi ist selbst kein
leichter Typ und sogar noch größer als Burch.
Sofort
richtet sich aber Iray Burch wieder auf und auch Shelly Nafe
scheint keine Sekunde daran gezweifelt zu haben, dass Burch
dieses Cover unterbricht und so stehen sich nun die beiden
Männer einmal mehr gegenüber, die heute schon mal
fast aneinander gekracht werden.
ELBOW
SMASH gegen den Hinterkopf von Burch! Danny Rickson ist
zurück! Er erwischt Burch direkt, doch der dreht sich
nur angepisst zu Rickson und hat den Angriff wieder einmal
weggetankt. Während er nun aber mit dem Rücken zu
Switzenberg steht, bietet er diesem natürlich eine
optimale Chance. Darragh wirft sich in Irays Kniekehle, um
diesen von den Beinen zu holen und dabei geht nun auch Danny
Rickson auf Burch los. Beide versuchen nun den Koloss zu
bearbeiten, wobei sich auch Ask wieder aufrappelt.
Der
Schwede sieht nun einerseits den Typen, der ihm damals den
Intercontinental Championship abgenommen hat und andererseits
den Mann, mit dem er heute schon einmal aneinander gekracht
hat. Sollte er nicht auf einen der Beiden losgehen?
Andererseits…
ist es vielleicht keine so dumme Idee sich Burch zu
entledigen. Und manchmal muss man sich die Natur zu Nutze
machen und gerade sind es die Umstände der Natur als
geschlossene Mannschaft gegen die größte Gefahr
vorzugehen. Einen Bären würde man schließlich
auch nicht allein bekämpfen.
Und
so stimmt Ask mit ein und nun prügeln Darragh, Ask und
Danny auf Burch ein und versuchen diesen niederzuringen. Das
Stichwort dabei ist aber „versuchen“ –
Burch explodiert. Und wieder, mit einem gewaltigen Ruck
erhebt er sich und wie ein Erdbeben lässt er den Ring
erzittern und seine Gegner von sich abprallen. Alle stürzen
auf den Boden, hechten direkt wieder hoch, allerdings in…
CLOTHESLINE
für Ask
CLOTHESLIN
gegen Darragh
Und
ein CLOTHESLINE an Danny Rickson!
Alle
drei werden niedergeschmettert und hieven sich anschließend
in eine andere Richtung, sodass Iray Burch nun demonstrativ
zwischen den Dreien steht und das Bild ist eindeutig: Iray
Burch ist ein Monster und wenn man dieses Match gewinnen
will, muss man vor allem ihn überkommen. Und Shelly Nafe
scheint das auch sichtlich zu genießen.
Sven:
„Okay, ich hab einen Tipp, Burch macht das Ding! Ich
meine… wie soll er auch nicht?“
Pete:
„Ja, ganz abzustreiten ist das nicht, Burch befindet
sich schon seit langer Zeit im Aufwind und heute könnte
dieser in einem vorläufigen Finale gipfeln, wodurch er
sich als neuer Herausforderer für The End etabliert.
Wenn das nicht passieren soll, dann wären Switzenberg,
Ask und Rickson wohl gut daran gelegen, ihre Strategie zu
verfolgen und weiter zusammenzuarbeiten.“
Und
tatsächlich passiert das auch. Ohne Absprache umtänzeln
die drei Wrestler Burch, nachdem sie sich wieder aufgerichtet
haben und versuchen abwechselnd auf Burch zu zuschnellen, um
ihn zu attackieren. Sobald es einer versucht und Burch sich
zu wehren beginnt, kommt ein anderer von hinten und probiert
den Angriff aus dem Hinterhalt. Burch kann das einige Zeit
abwehren, aber natürlich sind seine drei Gegner hier
nicht irgendwelche GFCW-Rookies – das sind ehemaliger
GFCW World Champ Ask Skógur, dreifacher
Intercontinental Champion Darragh Switzenberg und GFCW Hall
of Famer Danny Rickson.
Ask
greift an und wieder gelingt ihm eine recht forsche
Offensive, mit der er auf Burch einprügeln kann. Danny
Rickson kommt von hinten und kann dadurch der Nacken und
Rückengegend von Burch zusetzen. Darragh Switzenberg
schaut sich das erstmal vielmehr an, mit einem sehr
zufriedenen Blick zu Burch und auch zu Shelly Nafe, der
signalisiert, dass er JETZT durchaus bereit dafür ist
gegen Iray zu kämpfen. Er konzentriert sich auf die
Rippen-/Magengegend von Burch, in die er vor allem seine
Schulter rammt. Zunächst kann Burch auch hier Gegenwehr
zeigen, aber irgendwann zwingt ihn die schiere zahlenmäßige
Übermacht dann doch in die Knie. Switzenberg zieht sich
wieder leicht zurück und scheint an diesem Anblick
sichtlich Freude zu haben, während Rickson und Skógur
weiter auf Burch losgehen… und zwar so lange, bis
Burch schon lange zugerichtet ist und es vielmehr so wirkt
als würden sie die Wut aufeinander an Iray auslassen.
… und
da… kickt die Erkenntnis ein, dass man die Wut ja auch
einfach aneinander auslassen kann. Ihr Blick wandert
zueinander und damit zerschellt das sehr kurzzeitige Bündnis
dieser beiden Feinde und sie machen da weiter, wo sie vorher
ausgebremst wurden: beim Brawl. Und da es auch keine Regeln
in diesem Match gibt, fliegen hier die Fäuste,
ungeachtet der Konsequenzen, die das haben könnte. Man
sieht hier keine Wrestling-Aktionen, nur brutale und
brachiale Härte, die aufeinander einwirkt und deshalb
dürfte es auch wenig überraschen, dass sich das
Geschehen recht zeitnah wieder aus dem Ring verlagert.
Rickson und Skógur prügeln sich durch die Seile
und schließlich um den Ring herum – gegen das
Pult, gegen den Apron, auf den Hallenboden.
Und
wenn zwei sich streiten, freut sich bekanntlich der dritte,
vor allem, wenn der vierte kurz vorher gemeinsam
ausgeschaltet wurde. Switzenberg ist zur Stelle und er
wittert hier seine Chance, denn Burch – auch, wenn er
sich bereits wieder aufrappelt – ist ihm nun
schonungslos ausgeliefert.
… aber
einen Vertebreaker gegen einen Mann vom Kaliber eines Iray
Burchs muss man auch erstmal schaffen, deshalb muss zumindest
noch etwas Aufbau erfolgen.
BIG
BOOT
Von
Switzenberg gegen Burch! Und der fällt tatsächlich
wieder… zumindest auf eine Hand, mit der er sich
abfangen kann. Aber Switzenberg scheint tatsächlich
erstmal anderes im Sinn zu haben. SWITZLOCK! Und tatsächlich
kann er Burch sogar fast in den Move nehmen, doch der hält
noch genug gegen, also löst Darragh den Griff wieder und
holt erneut zum BIG BOOT aus…
… aber
Burch fängt den Fuß ab! Er stößt den
Fuß weg, doch Switzenberg holt erneut mit einem Schlag
aus. Erneut will er den Boot zeigen, doch wieder blockt Burch
diesen, wobei er immer weiter auf die Beine kommt. Switzi
will schließlich abermals mit einer Schlagsalve kommen,
doch Iray hält stand und stößt ihn weg.
Switzenberg
is not amused.
Die
Fans allerdings schon.
Die
beginnen nun zunehmend zu lachen und vor allem mit einem
Chant – „Burch is gonna kill you!“ –
und dass, auch, wenn Burch wohl selbst nicht der beliebteste
ist. Zu sehen, wie er Darragh Switzenberg zerstört, will
dann scheinbar doch jeder.
Sven:
„Was für ein respektloses Verhalten der
GFCW-Galaxy. Das ist mehr als frech!“
Pete:
„Aber nicht ganz unberechtigt, schließlich ist es
Darragh Switzenberg und der hat heute stetig den Kampf mit
Burch vermeiden wollen, außer in den Momenten, in denen
er mit Ask und Danny vorgegangen ist und selbst da war er
eher zurückhaltend. Er punktet nur, wenn Burch den
maximalen Nachteil hat… aber das hat er jetzt nicht
mehr.“
Nun
stehen sich Switzenberg und Burch also wieder gegenüber
und diesmal gibt es niemanden, der Switzenberg retten kann.
Keine Shelly Nafe, keine Securites wie bei Ask/Danny und
auch, wenn The End gerade nicht da ist, um weiteres Öl
ins Feuer zu gießen, hallen die Worte des Champions
sowohl bei Switzenberg als auch bei Burch nach. Das ist die
Chance für Rache, für Vergeltung. Burch muss sie
nur nutzen.
Und
Darragh erkennt immer mehr, dass er gefangen ist: gefangen
zwischen der scheinbaren Aussichtlosigkeit Schaden an Burch
zu verursachen, der Wut die Burch auf ihn hat, des Hohns aus
dem Publikum und deshalb…
…
…
…
… tritt
er abermals den Rückzug an.
Switzenberg
schaut zu Burch, schüttelt den Kopf, lässt sich
fallen und rollt sich aus dem Ring. Während er dabei
wütend in Richtung Stage läuft, winkt er einfach ab
– das ist es nicht wert. Offensichtlich nicht mal der
GFCW-Championship. Oder? Wer weiß. Eines ist sicher und
zwar, dass Darragh Switzenberg hier verschwindet. Iray Burch
schaut ihm nun selbst immer wütender-werdend nach –
wieder lässt er ihn stehen, wieder bekommt er seine
Rache nicht.
Meanwhile
bei Ask und Danny: der Brawl hat sich um den Ring verlagert
und seinen vorläufigen Höhepunkt in einem Belly to
Belly Suplex gefunden, mit dem Danny Ask gegen die Barrikade
geworfen hat. Da Danny aber selbst vom Brawl zu mitgenommen
war, konnte er noch nicht zurück in den Ring und als er
es dann gerade wollte, stand auch Ask langsam wieder. Rickson
wollte also mit seinem verheerenden Running Knee angerannt
kommt, wobei Ask aber auswich und Rickson die Barrikade traf.
Ask verpasst ihm eine Saito Suplex gegen das Pult, was
Rickson erstmal ausgeknockt hat.
Also
dann, zurück im Ring bei Iray Burch:
TIMBER
KICK!
Zum
zweiten Mal in diesem Match trifft Ask den Koloss besser als
er es sich wünschen könnte. Da Burch dennoch nur
taumelt, holt Ask erneut aus und lässt sogar einen
zweiten direkten und dritten allgemeinen Kick folgen! Dieser
holt Iray dann tatsächlich von den Beinen und selbst ein
Ask Skógur weiß, dass es wohl keine bessere
Chance für ein Cover gibt.
1…
2…
Kickout!
Und
das beachtlich knapp. Sogar Nafe war jetzt doch etwas
gestresst, doch ihr Klient hat es geschafft, bietet nun aber
immer noch die Möglichkeit, dass Ask den Sack zumachen
kann. Ask tritt noch einige Male auf Burch ein und steigt
schließlich auf den Turnbuckle. BIG SPLASH von da oben,
eine Aktion, die wir vom Schweden wohl noch nie gesehen
haben. Es folgt ein weiteres Cover, aber ein weiterer
Two-Count. Wieder setzt Ask Prügel nach und wieder
bereitet er eine härtere Aktion vor – Skógur
ist on fire und will das Ding hier zumachen. Er strengt nun
alle Kraftreserven an, die er noch hat, um Burch hochzuhieven
und ihn direkt in den German Suplex-Ansatz zu nehmen, um die
Kraft der Natur über das Monster einbrechen zu lassen.
… doch
da…
GERMAN
SUPLEX
Von
Danny Rickson gegen Ask Skógur!
Und
der sitzt! Danny dreht sich sofort zu Ask und greift nach
dessen Kopf. Wutentbrannt prügelt er nun auf den Kopf
des Schweden ein, während er ihn an seinem zotteligen
Haar fixiert. All das unter einem lautstarken Chor an
Buhrufen seitens der Galaxy. Wieder verdeutlicht sich dabei
aber ein altes Sprichtwort: wenn zwei sich streiten, freut
sich der dritte.
Iray
Burch nutzt die Pause um sich wieder aufzuladen und bei einem
Monster wie Burch ist genau das, das, was man verhindern
sollte. Aber Rickson und Ask sind zu sehr aufeinander
fixiert, um das eben zu verhindern.
Burch
kommt also zu sich und so baut er sich nun vor Danny Rickson
auf, der sich selbst aufrichtet, um sein Werk an Brutalität,
was er an Ask vollzogen hat, zu begutachten. Dabei läuft
er einige Schritte rückwärts, bis er an eine Mauer
prallt. Eine Mauer von Mensch. Danny scheint schon zu
realisieren, was ihm gleich blüht und trotzdem dreht er
sich langsam um… in Iray Burch.
Dieser
holt mit seiner gewaltigen Pranke aus, um Rickson von den
Beinen zu holen, allerdings ist Danny Rickson natürlich
eine GFCW-Legende und so hält der direkt gegen. Es
entsteht nun also ein Schlagabtausch zwischen Rickson und
Burch, der sogar vergleichsweise ausgeglichen ist. Burch
greift schließlich nach Rickson für einen Overhead
Belly to Belly Suplex, aber Rickson refused to age und so
landet er nach einer Rolle auf beiden Füßen und
selbst in diesem Moment der unvermeidbaren Gefahr, posiert er
für den Bruchteil einer Sekunde, um seine Fitness zu
untermauern. Burch greift sich Rickson aber erneut und will
nun einen Gorilla Press zeigen, wieder strampelt sich Rickson
aber frei. LARIAT von Burch, Rickson läuft um Burch
herum, der versucht es aber nochmal, wieder duckt sich
Rickson ab und so trifft der Lariat Ask, der sich gerade
wieder aufgerichtet hat!
Ask…
FÄNGT DEN ARM ABER AB!
BJÖRNSMACK
Gegen
Iray Burch!
Burch
taumelt in die Seile, während Ask laut aufgrunzt.
SPINNING
WHEEL KICK
Von
Danny Rickson gegen Ask Skógur! Wieder trifft er ihn
super. Ask geht auf die Knie, Rickson holt Anlauf und will
sich erneut an einer seiner gefährlichsten Aktionen der
letzten Wochen versuchen. RUNNING HIGH KNEE! Aber er wird
vorher abgefangen, von einem TACKLE von Iray Burch! Rickson
geht down, Burch greift nach Ask.
DOUBLE
HAND CHOKE SLAM
Und
damit setzt Burch zu seinem ersten Cover des Matches an!
1…
2…
Noch
bevor sich entscheiden kann, ob Ask die Schulter hochbekommen
hätte oder nicht, ist Danny Rickson zur Stelle um das
Cover zu unterbinden. Und das gefällt Burch natürlich
gar nicht. Der baut sich auf und läuft bedrohlich auf
Danny Rickson zu, der seinerseits wiederum merkt, dass das
wohl keine gute Idee war. SCHOOL BOY von Ask!
… der
Burch damit natürlich nicht so einfach einrollen kann,
aber dafür ist Danny ja auch noch da. Der dreht sich,
springt aufs zweite Seil und von da kommt er nach einer
Drehung angeflogen mit einem CROSSBODY! Zu zweit kriegen sie
Burch dann tatsächlich auf den Boden, sofort will der
sich aber wieder aufrichten, wobei Ask aber wieder zur Stelle
ist und zwar mit dem DEER DRIVER! BACK BODY DROP von Iray!
Ask landet unsanft auf der Matte…
RUNNING
HIGH KNEE
Von
Danny Rickson gegen Iray Burch!
Und
Burch fällt! Danny will sofort hinterher um das Cover
nachzusetzen, doch er wird von Ask gepackt.
FORCE
OF NATURE
Nein!
Als
Ask Danny eindreht, zieht der das Knie an und trifft auch
Ask! Ask taumelt zurück und Danny geht in Position…
RUNNING
HIGH KNEE
Ask
weicht ebenfalls aus! Sofort greift er sich Rickson wieder
zum German, diesmal aber nicht für den Force of Nature,
sondern um ihn in die Seile zu drücken und mit dem
Schwung daraus einzurollen.
1…
2…
Iray
Burch packt sich Ask nun selbst zum German und feuert ihn
einmal quer durch den Ring, bevor er sich rückwärts
auf Danny Rickson mit seinem Rücken fallen lässt.
Cover!
1…
2…
Ask
ist zur Stelle!
Pete:
„Wow! Was für energiegeladene Minuten liegen, hier
gerade hinter uns!“
Sven:
„Ja, ist ja richtig. Man merkt, dass hier Top
Herausforderer für ein Titelmatch für den Top Titel
gegeneinander antreten. Selbst Ask.“
Allerdings
waren diese Minuten so energiegeladen, dass alle drei Akteure
nun erstmal kurz brauchen um sich zu regenerieren. Burch hat
viel eingesteckt und trotzdem irgendwie funktioniert und auch
Ask und Danny haben viel abbekommen. Dementsprechend sind es
trotzdem diese Beiden, die nun als erstes wieder hochkommen.
Wieder wollen sie in einen Schlagabtausch gehen, aber Ask
erwartet Danny schon mit einem BJÖRNSMACK! Aber diesmal
kann Danny diesen kommen sehen, er duckt sich weg, greift
sich Ask und schubst diesen zu Iray Burch. Burch fängt
Ask auf und hält ihn nun in den Armen. DROPKICK gegen
die Füße von Burch, der deshalb vorfällt und
Ask unter sich zermalmt. Während sich Burch nun selbst
wieder aufrichtet, ist Rickson aber wieder zur Stelle und
will nun ein letztes Mal sein Knee auspacken.
RUNNING
HIGH
KNEE
Aber
Iray… ZIEHT
ASKS KOPF HOCH!
Das
Knie trifft!
Aber
nicht Rickson, sondern Ask!
Wie
das Monster, dass Iray nun mal ist, hat er Asks regungslosen
Körper als Schutzschild genommen, der somit wohl noch
tiefer ins Reich der Träume geschickt wird, als er es
durch den Aufprall zuvor ohnehin schon war.
Rickson
stolpert zurück, ungläubig was hier gerade passiert
ist, da ist Burch aber schon wieder zur Stelle. Er übermannt
Rickson mit einem gewaltigen LARIAT und direkt nach dem
Aufprall Ricksons auf der Matte, greift er sich diesen, um
ihn hochzuheben und ihn über die Seile zu werfen, als
wäre es nichts.
Ask
liegt nun logischerweise regungslos im Ring, was Iray die
optimale Gelegenheit gibt, den Sack zu zumachen. Er steigt
auf den Turnbuckle und ohne lange zu zögern…
springt er ab.
TOP
ROPE BIG SPLASH
Das
Cover ist nur noch Formensache.
1…
2…
3.
~
Ding Ding Ding ~
Das
Match ist durch, Iray hat gewonnen und dementsprechend soll
seine Musik eingespielt werden, doch…
Sven:
„Argh!“
Pete:
„JETZT kommt der Champ also doch!“
Aufmerksamer
Blick von Shelly Nafe, als sie sich zu Burch in den Ring
begibt und ein mehr als hungriger Blick von Burch, als diese
Musik ertönt. End hat sich wohlbedacht aus diesem Match
herausgenommen, sicher in dem Wissen, dass seine Präsenz
dennoch irgendwie in den Köpfen der Akteure nachgehallt
hat, doch jetzt ist sein Herausforderer gefunden und deshalb
ist jetzt auch die Zeit für ihn, seinen Job zu tun,
gekommen.
End
erscheint auf der Stage und jubelnd begleitet ihn die Halle
auf seinem Weg zum Ring: Haare zusammengebunden, in
Lederjacke und dunkler Jeans, mit dem Gürtel auf der
Schulter. Sein Blick ist dabei komplett fokussiert auf Burch
gerichtet. Nebenbei bemerkt: nur auf Burch, nicht auf Nafe.
Er
erreicht den Ring, betritt diesen und demonstrativ stellt er
sich nun vor seinen baldigen Gegner. Der Staredown, der dabei
entsteht verspricht eine Menge Spannung: der Herausforderer
ist quasi unbesiegt und auch die Niederlagen des Champions
kann man an einer Hand abzählen – alle die ihn
besiegt haben, sind inzwischen aber weg.
End
streckt den Titel in der Luft, sodass wir ein Abschlussbild
für diese Show bekommen, welches eine verheerende Zeit
bis zu New Level ankündigen. End auf der einen Seite,
Burch auf der anderen und hinter ihm… Shelly
Nafe.